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Autor: Chris Ziegler

¡Vamos descubriendo Andalucía!

Schüleraustausch der 10.Jahrgangsstufe mit unserer spanischen Partnerschule in Barbate

Auch in diesem Schuljahr hatten die Spanischschüler/-innen der 10.Jahrgangsstufe wieder die Gelegenheit, am Schüleraustausch mit unserer Partnerschule I.E.S. Vicente Aleixandre in Barbate, Andalusien, teilzunehmen. Zur großen Freude der Schüler/-innen und ihrer Eltern wurde der Austausch auch in diesem Schuljahr wieder nahezu vollständig über das Erasmus-Plus-Förderprogramm finanziert.

Bereits im Vorfeld war der spanischen Austauschgruppe unser selbst gedrehtes Kennenlern-Video zugesandt worden, in dem unsere Schülergruppe sich persönlich, das Schulhaus des JEG sowie die Umgebung der Schule vorgestellt hatte. Vom 20.01. – 27.01.2025 konnten wir dann die spanischen Gastschüler bei uns begrüßen. Neben dem traditionellen gemeinsamen Frühstück am ersten Schultag und der Teilnahme der spanischen Schüler am Unterricht standen natürlich auch Ausflüge nach Miltenberg und Aschaffenburg auf dem Programm, bei denen sich unsere deutschen Teilnehmer als kundige „guías turísticos“ erwiesen. Die Verabschiedung nach der gemeinsamen Woche in Deutschland war zum Glück nicht auf Dauer – denn am 10.05.2025 traten wir den Gegenbesuch in Andalusien an. Treffpunkt war um 9:00 Uhr am Frankfurter Flughafen und bereits nachmittags hatten wir spanischen Boden unter den Füßen. Komfortabel ging es mit dem Reisebus nach Barbate, wo unsere deutschen Austauschschüler an der „Plaza del Ayuntamiento“ bereits freudig von ihren spanischen Gastfamilien erwartet und herzlich begrüßt wurden.

Nach einer kurzen Einführung in das gemeinsame Projekt zum Thema „Müll, Mülltrennung und Müllvermeidung in Spanien“, zu dem die Gruppe im Rahmen des EU-Förderprogramms Erasmus+ im Laufe des Schüleraustauschs Inhalte erarbeitete, konnte der erste Abend und der anschließende Sonntag für das Kennenlernen der Gastfamilie und Aktivitäten mit den Austauschpartnern genutzt werden. Dabei konnte auch der Standort unserer Partnerschule, die Kleinstadt Barbate, erkundet werden – ein ganz in weiß strahlender Fischerort, in einer malerischen Ecke der Costa de la Luz gelegen, umgeben von traumhaften Sandstränden und großen Naturschutzgebieten.

Am Montag nahmen die deutschen Schüler/-innen am Unterricht in der spanischen Schule teil und konnten so den Schulalltag hautnah erleben. Dabei fielen sofort einige Unterschiede auf – beispielsweise das Gesamtschulsystem, die Unterrichtszeiten täglich bis 14.45 Uhr, das Verhalten der Schüler im Unterricht oder das Angebot im Pausenverkauf. Das erste Highlight unseres Aufenthalts war der Tagesausflug nach Sevilla, wo wir die beeindruckende Giralda, die Kathedrale und die wunderschöne Plaza de España besichtigten. Der Bootsverleih dort wurde von unseren Schülern begeistert genutzt, um unter den hübschen Brücken des kleinen Kanals hindurch eine gemeinsame Fahrt im Ruderboot zu unternehmen. Auch zwei Flamenco-Tänzerinnen konnten begleitet von Live-Musik bei ihren Darbietungen bestaunt werden. Vor der Rückfahrt nach Barbate wurde die verbleibende Zeit genutzt, um durch das schöne Viertel „Santa Cruz“ zu schlendern und Souvenirs zu kaufen. Gleich am darauffolgenden Tag wartete ein weiterer Höhepunkt des Programms: gemeinsam mit der spanischen Schülergruppe machten wir uns auf nach Cádiz, wo es zunächst Gelegenheit gab, auf dem Platz vor der Kathedrale ein landestypisches „desayuno“ zu probieren: gestärkt von „tostada con tomate y jamón“ sowie „café con leche“ y „zumo de naranja“ konnte dann die Stadtbesichtigung beginnen. Nachdem die imposante Kathedrale samt Krypta besichtigt worden war, erfolgte der Aufstieg auf den Glockentrum, der einen atemberaubenden Ausblick aufs Meer sowie über die gesamte Altstadt bot. Weiter ging es zu Fuß zum nahe gelegenen „Teatro romano“, dem ältesten Theater der iberischen Halbinsel, dessen Überreste bei einer Rast auf der Tribüne bestaunt wurden. An den letzten beiden Tagen hieß es dann noch einmal: vormittags Schulbank drücken und nachmittags die spanische Sonne, den feinen Sandstrand und das andalusische Flair zusammen mit den Austauschpartnern genießen und fleißig die mündlichen fremdsprachlichen Fähigkeiten trainieren.

Während des gesamten Austauschs arbeiteten unsere Teilnehmer/-innen am Erasmus + Projekt, das sich mit dem Thema Müll, Müllvermeidung und Mülltrennung im privaten und öffentlichen Raum beschäftigte. Hierfür wurden allerlei Recherchemethoden und Arbeitstechniken angewandt: die eigene spanische Gastfamilie wurde zu ihren Gewohnheiten hinsichtlich Mülltrennung und Abfallentsorgung befragt, es wurde im Internet recherchiert, Fotodokumentationen am Strand, auf den Straßen und in den Städten durchgeführt und Passanten auf der Straße befragt. Die Untersuchungsergebnisse wurden im Anschluss zusammengetragen und in einer digitalen Projektpräsentation festgehalten. Leider vergingen die Tage in Spanien wie im Flug, sodass es am Samstagvormittag schon wieder hieß: Kofferpacken und zurück zum Flughafen nach Jerez de la Frontera. Hinter uns liegt eine unvergessliche Woche in Andalusien, die uns nicht nur die spanische Lebensart nähergebracht, sondern auch das Bewusstsein aller Teilnehmer für Umweltschutz und Müllvermeidung geschärft hat. Sicherlich wird es für einige unserer Austauschschüler/-innen nicht der letzte Besuch in Barbate gewesen sein…

M. Hanl

📣 BUNDESSIEG BEI JUGEND FORSCHT! 🏆🧪

Wir platzen vor Stolz! 💥 Unsere Schüler Elisabeth Fischermann und Tom Kreßbach haben beim Bundesfinale von Jugend forscht 2025 den 1. Preis im Fachbereich Chemie geholt! 🙌

Mit ihrem zukunftsweisenden Projekt „Power inside: eine essbare Batterie für nichtinvasive Diagnoseverfahren“ zeigen sie, wie Innovation, Nachhaltigkeit und medizinischer Fortschritt Hand in Hand gehen können. 💡🩺🔋

Was für eine unglaubliche Leistung – zum zweiten Mal nach 2022 geht der Bundessieg an unsere Schule! 🏫✨
Wir sind überwältigt von so viel Talent, Ausdauer und Forschergeist. ❤️ Ein ganz großes Dankeschön wie immer an Dr. Roland Full für die unermüdliche Betreuung.

J. Giegerich

Über 300 junge Mountainbiker zeigen ihr Können

Waldaschaff, 30. Mai 2025 – Ein wahres Spektakel für alle Radsportfreunde bot sich am vergangenen Freitag im unterfränkischen Waldaschaff: Über 300 begeisterte Mountainbike-Nachwuchstalente aus der Region kamen zusammen, um in verschiedenen Altersklassen ihr Können unter Beweis zu stellen. Bei strahlendem Wetter, bester Stimmung und idealen Streckenbedingungen wurde das Gelände rund um Waldaschaff zum Schauplatz sportlicher Höchstleistungen.

Besonders stolz kann die heimische Schulfamilie auf zwei ihrer Teams sein, die mit beeindruckenden Leistungen auf sich aufmerksam machten. In der Altersklasse IV errangen Levent, Julius, Sinja, Elina und Mia einen starken dritten Platz. Mit Ausdauer, Technik und Teamgeist setzten sie sich erfolgreich gegen ein großes Teilnehmerfeld durch und wurden verdient für ihre Leistung geehrt. Die Freude über den Podestplatz war bei Teilnehmenden, Betreuenden und Zuschauern gleichermaßen groß.

Ebenfalls Grund zur Freude hatte das Team der Altersklasse III mit Mats, Tom, Larissa, Emma und Josefine. Als jüngstes Team in ihrer Kategorie erkämpften sie sich einen hervorragenden sechsten Platz. Trotz starker Konkurrenz zeigten sie eine beeindruckende Leistung auf dem anspruchsvollen Kurs und bewiesen dabei nicht nur sportliches Können, sondern auch bemerkenswerte Nervenstärke.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben heute wirklich alles gegeben. Es ist toll zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Ehrgeiz sie bei der Sache sind – und das mit einem so genialen Ergebnis.

Die Veranstaltung in Waldaschaff war nicht nur ein sportlicher Wettbewerb, sondern auch ein gelungenes Gemeinschaftserlebnis, bei dem Fairness, gegenseitige Unterstützung und der Spaß an der Bewegung im Mittelpunkt standen. Für viele junge Teilnehmende war es ein unvergesslicher Tag, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird – und vielleicht der Beginn einer vielversprechenden Mountainbike-Karriere.

J. Wagner/Ziegler

Kooperation des JEG mit der Technischen Hochschule Aschaffenburg geht in die nächste Runde!

Am 19. Mai fand an der Technischen Hochschule Aschaffenburg im Rahmen einer keinen Feierstunde die feierliche Übergabe der Partnerurkunden mit vier Schulen statt. Mit dabei auch das Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld, dessen bereits bestehende Kooperation mit der TH um weitere drei Jahre verlängert wurde.

Während der Veranstaltung überreichte Petra Hein, Schulleiterin des JEG, der Technischen Hochschule Aschaffenburg die Partnerplakette „Freunde des Berufswahl-SIEGEL Bayern“ für die gelungene Kooperation. Das Berufswahl-SIEGEL zeichnet Schulen aus, die Jugendliche bei der Wahl ihres Ausbildungs- oder Studienwegs nachhaltig unterstützen. Und als Botschafterschule des Berufswahl-SIEGEL durfte das JEG mit dieser Plakette die Zusammenarbeit mit einem besonders engen Partner würdigen. Dass dafür nur die TH Aschaffenburg in Frage komme, sei sofort klar gewesen, so Hein.

Durch das Partnerschulprogramm fördert die TH die Zusammenarbeit mit den Schulen der Region und leistet dabei einen wesentlichen Beitrag zur Berufsorientierung. „Die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerschulen ist ein enorm wichtiger Schlüssel, “ betonte Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, Präsidentin der TH Aschaffenburg in ihrer kurzen Festansprache. Denn das frühzeitige Aufzeigen der vielen Studienangebote sei essentiell für einen erfolgreichen Berufsstart.

Das Schulkontakteprogramm an der Technischen Hochschule Aschaffenburg wird von Prof. Alison Mc Namara, Catharina Englert und Christiane Heinbücher koordiniert. Von ihren vielfältigen Angeboten hat das JEG in den letzten drei Jahren ausgiebig Gebrauch gemacht:

So erkundet die 8. Jahrgangsstufe im Rahmen des Biologieunterrichts den Hebammenstudiengang an der TH. Dies ermöglicht erste Berührungspunkte mit medizinischen Berufsfeldern. In der 9. Jahrgangsstufe nehmen die Schülerinnen und Schüler an einem Projekttag teil. In der 10. Jahrgangsstufe entwickeln die Jugendlichen eigene Geschäftsmodelle; Kevin Geis vom Venture Lab der TH Aschaffenburg gibt als Juror dazu professionelles Feedback. Die 11. Klassen sind über das P-Seminar SANTO mit der Technischen Hochschule verbunden. Hier stehen Projektmanagement, ein Labortag sowie ein Rechercheworkshop auf dem Programm. Für die 12. Jahrgangsstufe findet als besonderes Highlight ein Campustag statt – mit Vorlesungen, Workshops und einer Führung über das Hochschulgelände. Dass beim Elternabend der Schule zur Berufsorientierung Vertreter der TH mit dabei sind, versteht sich von selbst. Sogenannte Erlebnisbausteine, d h. praxisnahe Workshops, Vorlesungen und Mitmachformate, in verschiedenen Fachrichtungen ergänzen das reichhaltige Kooperationsprogramm und ermöglichen eine individuelle Vertiefung.

Ein weiteres Projekt mit der TH Aschaffenburg, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt befindet sich gerade in Planung: Das JEG wird dabei als Kooperationsschule mitwirken – ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Bildung und praxisnahen Wissenschaftsvermittlung.

Thum

JEG Sport-Inklusionskonzept zieht eine Schule weiter

Nach der erfolgreichen Premiere im März wurde das Konzept des Inklusionssporttags gemeinsam mit dem Friedrich-List-Gymnasium in Gemünden erfolgreich weiterentwickelt und Anfang Mai in die Tat umgesetzt.

Unterstützt vom BVS Bayern und Referentin Romy Pawellek erlebten die Gemündener Schülerinnen und Schüler hautnah die Herausforderungen des Rollstuhlfahrens. Ein Hindernisparcours und Rollstuhlbasketball förderten Empathie und Verständnis für Barrieren im Alltag.

Die Aktionstage am JEG und am FLG zeigen einerseits eindrucksvoll, wie Inklusion durch eigenes Erleben gestärkt werden kann, andererseits auch wie Schulen überregional erfolgreich zusammenarbeiten können.

Sogar der Bayerische Rundfunk berichtete über diese großartige Aktion:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/inklusionsaktionstage-mehr-empathie-fuer-rollstuhlfahrende,UkxnOwD

Gehring