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Autor: Chris Ziegler

Mitgefühl, Würde und Nähe am Lebensende – Einblicke in die Arbeit des Ökumenischen Hospizvereins Miltenberg

Im Rahmen eines zweistündigen Vortrags erhielten die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe am Montag, den 18.05.2026 einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit des Ökumenischen Hospizvereins Miltenberg. Ziel der Veranstaltung, die sich bereits zum dritten Mal am JEG wiederholte, war es, den Jugendlichen das Thema Sterbebegleitung näherzubringen und Berührungsängste abzubauen.

Gleich zu Beginn stellten die Referentinnen und Referenten die Hospizarbeit im Allgemeinen sowie die vielfältigen Aufgaben des Vereins vor. Im Mittelpunkt standen jedoch vor allem die persönlichen Berichte der ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter. Offen und einfühlsam schilderten sie ihre Erfahrungen in der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehöriger. Diese authentischen Einblicke machten das Thema für die Schülerinnen und Schüler besonders greifbar.

Ein Aspekt, der die Jugendlichen besonders beschäftigte, war die Frage, aus welchen persönlichen Beweggründen sich Menschen für die Hospizarbeit entscheiden. Im Gespräch wurde deutlich, dass es den Ehrenamtlichen vor allem darum geht, Sterben in Würde zu ermöglichen – und auch zuzulassen, und nicht durch gut gemeinte Eingriffe eventuell sogar zu erschweren. Diese Haltung beeindruckte die Jugendlichen spürbar und führte zu intensiven Nachfragen.

Darüber hinaus wurde den Schülerinnen und Schülern bewusst, dass auch sie selbst bereits Entscheidungen für ihre eigene Zukunft treffen können – etwa durch eine Patientenverfügung oder eine Vorsorgevollmacht. Viele nahmen diesen Impuls zum Anlass, darüber nachzudenken, wie wichtig es ist, frühzeitig mit den eigenen Eltern über solche Themen ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung leistete insgesamt einen wichtigen Beitrag dazu, das oft tabuisierte Thema „Tod und Sterben“ in den schulischen Kontext zu integrieren und die Bedeutung von Mitmenschlichkeit und Empathie im Einsatz für andere hervorzuheben.

Ein besonderer Dank geht an die Ehrenamtlichen des Ökumenischen Hospizvereins Miltenberg, die sich die Zeit genommen haben, uns ihre Arbeit und ihr Einsatzfeld näherzubringen.

Für die Fachschaft Religion

König

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An die Spitze Bayerns gespielt

Das Julius-Echter-Gymnasium stellt den Bayerischen Meister der Jungs und Vizemeister der Mädchen der Wettkampfklasse IV Volleyball

Mit zwei Teams reiste das Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld am 13.5. nach München, um in Unterhaching die bayerische Schulmeisterschaft in Volleyball sowohl der Mädchen als auch der Jungs zu bestreiten. Das allein war bereits ein großer Erfolg, da das JEG in der Altersklasse IV damit zwei der fünf qualifizierten Teams stellte. Die Mädchen trafen als amtierende nordbayerische Meister auf den südbayerischen Meister Kaufbeuren und die Jungs, ebenfalls Nordbayernmeister, auf Unterhaching und die, mit einer Wildcard zugelassene, Mannschaft aus Dachau.

Das Mädchenteam unterlag im Finale den stark aufspielenden Kaufbeurerinnen und konnte sich über den großartigen Vizemeistertitel freuen. Die Mädchen zeigten schöne Aktionen und viel Teamgeist. Eine tolle Leistung! Wir gratulieren herzlich den verdienten Siegerinnen aus Kaufbeuren und drücken für das Bundesfinale die Daumen!

Parallel dazu bestritten die Jungs vom JEG zwei Spiele. Im ersten Spiel setzten sie sich in 2:1 Sätzen gegen das Team aus Unterhaching durch. Nach einem starken ersten Satz flatterten im zweiten etwas die Nerven. Im dritten Satz zeigten sie wieder ihr technisches Können und gewannen mit viel Spielwitz den entscheidenden Satz souverän. Nun war das vorher nur erträumte Ziel – bayerischer Meister- wirklich in greifbarer Nähe!

Es wurde aufregend. Unterhaching begann stark gegen Dachau, musste sich aber in 2:1 Sätzen geschlagen geben. Um das Turnier zu gewinnen, musste das JEG gegen den mehrfachen Meister Dachau gewinnen.

Angefeuert vom Mädchenteam und mit gutem Spielüberblick ging der erste Satz klar an das JEG. Im zweiten Satz erwischte Dachau den besseren Start und ging direkt mit mehreren Punkten in Führung. Die JEG-Jungs ließen sich jedoch nicht beirren, blieben cool und holten Punkt für Punkt auf. Starke Angriffe und Abwehraktionen sowie clever gelegte Bälle sorgten schließlich dafür, dass es aus allen Fankehlen klang: Punkt! Punkt! Punkt! Sieg für das JEG! Wahnsinn!

Als Bayerischer Meister vertritt das Jungsteam nun Bayern beim Bundesfinale im Herbst in Bad Blankenburg.

Wir gratulieren beiden Teams und sind sehr stolz auf diese überragende Leistung!

V. Müller/ Matjak

Reisebericht Exkursionsreise China 2026

Im Rahmen des Chinesisch Kurses von Frau Liu-Rieger hatten wir die Gelegenheit eine Exkursionsreise nach China durchzuführen. Dabei besuchten wir die Städte Peking, Shanghai und Suzhou, welche jeweils verschiedene Seiten des Landes beleuchteten und einen bleibenden Eindruck bei uns Schülern hinterließ.

Nach dem knapp zehnstündigen Flug kamen wir zunächst am Flughafen in Peking an, wo wir das erste Mal die Unterschiede zu Deutschland bemerkten. Alles war größer, moderner und anders als was einem vertraut war. Als Hauptstadt Pekings mit rund 22 Millionen Einwohnern war nicht nur das Ausmaß der Stadt, sondern auch die kulturelle Prägung sehr beeindruckend. Von Kaiserpalästen über Tempel bis hin zu der Chinesischen Mauer war die Historie Chinas tief verankert und für alle präsent.

Ganz im Gegenzug dazu stand Shanghai. Hier kam nun der hochmoderne Aspekt zum Vorschein in einem Wald von Hochhäusern und Einkaufsmöglichkeiten. Zudem wurde einem spätestens hier bewusst, wie gut wir unser Chinesisch tatsächlich schon anwenden konnten. Nicht nur hat es einem eine gewisse Sicherheit in einem doch so fremden Land gegeben,

sondern auch zum authentischen Austausch mit Einwohnern geführt, egal ob in Geschäften, Märkten, auf der Straße oder auch im Taxi, bei der Frage des Fahrers nach der besten Ausstiegsmöglichkeit.

Zu guter Letzt darf in dem Getümmel der Städte etwas Natur nicht fehlen, wobei Suzhou hier den Ausgleich darbot. Die Stadt, welche zu 36 % Wasser umgeben ist, obwohl sie nicht am Meer liegt, verspricht neben Kanälen, Gärten und der Altstadt auch einen etwas tieferen und alltäglicheren Einblick. Als wir eine Insel in dem „Tài Hú“, wörtlich „sehr großer See”, besuchten, sind wir nicht nur auf kleine Stände gestoßen, welche einem Tee angeboten haben, sondern auch auf einen Mönch und Kampfkunstmeister, der uns nach kurzer Überlegung uns eine gemeinsame kostenlose Einheit in seinem Training gab – mit abschließendem Selfie zur Belohnung.

Alles in allem war es eine unglaubliche Erfahrung, welche nicht nur die kulturellen und geographischen Kenntnisse eines jeden erweitert hat, sondern uns auch bewusst gemacht hat, was für einen Wert es tatsächlich hat eine exotische Sprache lernen zu dürfen, insbesondere zu Zeiten mit geopolitischen Veränderungen.

Gehring

MTB Bezirksfinale Waldaschaff

Was für ein Tag beim MTB-Bezirksfinale in Waldaschaff! 🚵‍♀️🌦️
Etwa 300 Schülerinnen und Schüler aus ganz Unterfranken gingen an den Start – zuerst im Technikparcours, danach im Rennen. Sonne und Regen wechselten sich ab, die Stimmung blieb aber durchgehend stark: gegenseitiges Anfeuern, Unterstützen und ganz viel Spaß am Mountainbiken! 🙌
Unsere Teams zeigten tolle Leistungen:
🏅 4. und 5. Platz im Mixed WK IV
🏅 15. Platz bei den Jungen WK IV
Und dann das Highlight:
🥈 Sensationeller 2. Platz für Emma, Emilia, Josefine, Tom und Samuel im Mixed WK III!
Damit heißt es:
➡️ Auf ins Bayernfinale! 💪🔥

J. Wagner/Ziegler