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Autor: Chris Ziegler

Erfolg für das Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld beim Wettbewerb „Jugend präsentiert“

Großer Erfolg für das Julius-Echter-Gymnasium (JEG): Gleich drei Schülerinnen der Schule haben sich beim bayerischen Landesfinale des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend präsentiert“ durchgesetzt und damit für das Bundesfinale qualifiziert. Vincenza Steinert, Laura Fecher und Valeria Beidel überzeugten die Jury jeweils mit ihren Präsentationen und gehören nun zu den besten Nachwuchs-Präsentierenden Deutschlands.

Der Wettbewerb „Jugend präsentiert“ fördert die Fähigkeit, naturwissenschaftliche Inhalte verständlich und anschaulich zu vermitteln. In diesem Jahr nahmen bundesweit mehr als 9.500 Schülerinnen und Schüler teil. Nach mehreren Auswahlrunden konnten sich schließlich 140 von ihnen für das Bundesfinale qualifizieren, das im September in Berlin stattfinden wird.

Das Julius-Echter-Gymnasium blickt auf eine lange und erfolgreiche Teilnahmegeschichte zurück: Seit 2015 ist die Schule regelmäßig bei „Jugend präsentiert“ vertreten und konnte in dieser Zeit bereits über 50 Präsentationen ins Bundesfinale nach Berlin bringen. Zudem trägt das Gymnasium seit 2016 den Titel „Jugend präsentiert Schule“, eine Auszeichnung für besonderes Engagement in der Präsentationsförderung.

Mit dem erneuten Erfolg unterstreicht das JEG einmal mehr seine Stärke in der Förderung kommunikativer und fachlicher Kompetenzen. Die Schulgemeinschaft darf nun gespannt auf das Abschneiden ihrer drei Finalistinnen in Berlin blicken. Wir drücken die Daumen.

J. Giegerich

CybermentorPlus-AG erkundet die Mikrowelt im Roland-Eller-Umweltzentrum Hobbach

Kurz vor den Osterferien besuchten die vier Schülerinnen der CybermentorPlus-AG das Roland-Eller-Umweltzentrum in Hobbach, um einen spannenden Vormittag rund um das Thema Mikroskopie zu erleben. Unter Anleitung einer erfahrenen Mitarbeiterin sowie einer ehemaligen Schülerin des JEG, die dort aktuell ihr FÖJ absolviert, tauchten die Schülerinnen in die faszinierende Welt des Winzigen ein.

Nach einer kurzen Einführung in den Umgang mit dem Mikroskop ging es auch schon los: Als erstes wurden dünne Schichten einer Zwiebel präpariert und unter dem Mikroskop betrachtet. Die klar erkennbaren Zellstrukturen und Zellkerne sorgten für erste Aha-Momente. Besonders beeindruckend war es zu sehen, wie die einzelnen Zellen wie kleine Bausteine aneinandergereiht sind.

Im nächsten Schritt stand der Querschnitt eines Tulpenstiels auf dem Programm. Hier konnten die Jugendlichen die Unterschiede zwischen Pflanzenzellen und den zuvor gesehenen Zwiebelzellen entdecken. Die stabilen Zellwände und die feinen Leitungsbahnen für Wasser und Nährstoffe waren deutlich zu erkennen.

Den Abschluss bildete die Untersuchung von Bachwasser. Mit etwas Geduld und Geschick fanden die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Mikroorganismen, die sich lebhaft durch das Wasser bewegten. Die Vielfalt an winzigen Lebewesen, die mit bloßem Auge unsichtbar bleiben, begeisterte alle gleichermaßen.

Der Ausflug zeigte einmal mehr, wie spannend und abwechslungsreich die Naturwissenschaften sein können. Die CybermentorPlus-AG bedankt sich herzlich beim Umweltzentrum für den lehrreichen und unterhaltsamen Vormittag – wir kommen gerne wieder!

Graf

Weitere MTB-Ausfahrt des Wahlfachs „Trails & Radwerkstatt“

Am 11.04.2026 unternahm das Wahlfach „Trails & Radwerkstatt“ eine spannende Mountainbike-Ausfahrt rund um Sulzbach. Bei besten Bedingungen machten sich 10 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften C. Graf, B. Durmich, J. Wagner und C. Ziegler auf den Weg, um die Trails der Umgebung zu erkunden.

Tatkräftig unterstützt wurde die Gruppe von zwei Begleitungen des örtlichen MTB-Vereins „26 Zoll Sulzbach“, denen ein besonderer Dank für ihre fachkundige Betreuung und ihr Engagement gilt.

Neben sportlicher Herausforderung standen vor allem Fahrtechnik, Teamgeist und der Spaß am Biken im Mittelpunkt. Die gelungene Ausfahrt wird allen Beteiligten sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Ziegler

Frühlingskonzert 2026 am Julius-Echter-Gymnasium

Mit einem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm hat das Julius-Echter-Gymnasium am 25. März 2026 den Frühling musikalisch eingeläutet. Im Bürgerzentrum Elsenfeld präsentierten Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen eindrucksvoll, wie vielfältig das musikalische Leben an der Schule ist. Unter der Leitung der Musiklehrkräfte Marie Rabenstein und Sebastian Tausch erlebte ein begeistertes Publikum ein stimmungsvolles Konzert. Durch das Programm führten die Schülerinnen Mirka Franke und Hanna Lehr.

Den Auftakt gestaltete die Unterstufen-Bigband mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen sowie dem Klassiker „Don’t Stop Believin’“. Bereits hier zeigte sich, mit wie viel Engagement die jüngsten Musikerinnen und Musiker bei der Sache waren.

Im Anschluss standen mehrere Solistinnen und Solisten im Rampenlicht. Besonders eindrucksvoll war Tommy Gorywodas Interpretation von Chopins Nocturne op. 20 in cis-Moll am Klavier, die durch technische Sicherheit überzeugte. Tam Ai Tran und Amelie Msanga präsentierten mit „Two Humans“ einen eigenen Song und bewiesen dabei nicht nur gesangliches Können, sondern auch kreative Eigenständigkeit. Leonie Birkmeyer entführte das Publikum mit „Parfum de Paris“ von Jérôme Naulais auf der Querflöte in französisch anmutende Klangwelten.

Ein besonderer Farbtupfer des Abends: Das Bodypercussion-Projekt der Klassen 6 bis 8 unter der Leitung von Musiklehrerin Susanne Vogt. Mit rhythmischer Präzision und sichtbarer Begeisterung erzeugten die Schülerinnen und Schüler eine mitreißende Atmosphäre. Der Unterstufenchor, später ergänzt durch den Popchor schlossen sich mit mehreren Beiträgen an, darunter „Roar“, „A Million Dreams“ und das irische Traditional „Light of Grace“; eine beindruckende Klangfülle! Als kleine Überraschung – nicht zuletzt – für Marie Rabenstein – präsentierte das Vokalensemble ein kleines Impromptu, das es heimlich während des Chorproben- Wochenendes vorbereitet hatte, als Dank für die schönen Proben.

Nach der Pause setzte der Popchor mit Stücken wie „Only You“, „Schönste Zeit“ und einem energiegeladenen Mashup aus „Sweet Dreams“ und „Pokerface“ weitere musikalische Highlights. Auch die Solisten des zweiten Konzertteils überzeugten: Alisa Brand brillierte am Klavier mit dem „Tanz der Ritter“ aus Prokofjews „Romeo und Julia“, während Tuana Yilmaz, bekannt aus dem TV-Format„The Voice Kids“, mit ihrem Lied „Nasser Asphalt“ einen emotionalen Höhepunkt setzte. Jona Brand rundete das Solistenprogramm mit einem anspruchsvollen Gitarrenbeitrag („Losing Control“ von Golubov) souverän ab.

Den glanzvollen Abschluss gestaltete die Bigband mit Titeln wie „Flowers“, „Libertango“, „Africa“ und dem mitreißenden „Don’t Stop Me Now“. Großer Applaus belohnte alle Mitwirkenden für einen gelungenen Konzertabend. In einem Schlusswort dankte Sebastian Tausch all denjenigen, die zum Gelingen des Abends vor und hinter der Bühne beigetragen haben, darunter der Schulleitung, dem Technikteam, dem Elternbeirat sowie dem Freundeskreis des JEG. Jetzt kann der Frühling kommen!

Thum

Wenn man erkennt, dass Worte mehr als Buchstaben sein können

Lena Theobald stellt ihren Erzählband „Sternschnuppen“ vor

Eine besondere Begegnung durften die Schülerinnen und Schüler der 11C am 25.03.2026 erleben: Drei Jahre nach ihrem Abitur am JEG kehrte Lena Theobald auf Einladung ihres ehemaligen Deutschlehrers Joachim Schweizer an ihre alte Schule zurück, um aus ihrem ersten Erzählband „Sternschnuppen“ zu lesen und mit der Klasse über unterschiedliche Facetten der Auseinandersetzung mit Literatur ins Gespräch zu kommen.

Lena Theobalds Erstlingswerk versammelt eine Reihe von Briefen, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit den großen Themen des Lebens auseinandersetzen. In poetischer und zugleich zugänglicher Sprache schreibt die Autorin über Freude, Familie und Glück, aber auch über Schmerz, Einsamkeit und den Tod. Es sind Briefe über den Lauf des Lebens – gerichtet an eine kleine Sternschnuppe. Gemeinsam entfalten sie eine zusammenhängende Geschichte über Erinnerungen, Sehnsucht und eine Liebe, die über Zeit und Entfernung hinaus Bestand hat.

Im Verlauf der Lesung stellte Lena Theobald ausgewählte Passagen ihres Werkes vor. Hervorzuheben ist hierbei die eindrucksvolle Art, mit der die Autorin ihre Texte vortrug. Mit ruhiger Stimme, spürbarer Sensibilität für Sprache und einem feinen Gespür für die Stimmung ihrer Worte gelang es ihr, die Atmosphäre ihrer Briefe lebendig werden zu lassen. Besonders eindrucksvoll war eine Textstelle, die anschließend gemeinsam mit der Klasse exemplarisch erschlossen wurde. Dabei wurde deutlich, wie vielschichtig und komplex die Autorin ihren Text konzipiert und wie stark sie mit Bildern und Symbolen gearbeitet hat.

Anschließend verfassten die Schülerinnen und Schüler eigene kreative Texte zu einem Kapitel – mit bemerkenswertem Ergebnis: Viele der entstandenen Beiträge zeichneten sich durch sprachliche Gestaltungskraft und eine große emotionale Tiefe aus. Die einfühlsamen und reflektierten Auseinandersetzungen mit der Vorlage zeigten eindrucksvoll, wie intensiv sich die Klasse auf die literarische Arbeit eingelassen hatte.

Im folgenden Gespräch mit der Autorin entwickelte sich ein lebendiger Austausch. Die Klasse zeigte großes Interesse und stellte sowohl persönliche als auch allgemeine Fragen. So wollten die Schülerinnen und Schüler wissen, wie die Autorin zum Schreiben gekommen sei und wie ihr Jurastudium mit dem Verfassen so emotionaler und tiefgründiger Texte zusammenpasse. Die Offenheit der Autorin und die Neugier der Klasse führten zu einem Gespräch, das über den Unterricht hinausging und einen authentischen Einblick in kreative Prozesse und persönliche Motivation gab.

Zwei Schülerinnen der Klasse bringen ihre Eindrücke von der Lesung mit besonders treffenden Worten auf den Punkt: „Heute hat man gemerkt, dass Worte mehr sein können als nur Buchstaben – sie können Welten öffnen, Gedanken verändern und Spuren im Herzen hinterlassen. Danke für diese inspirierende Begegnung und die Einblicke in eine so besondere Geschichte.“

Schweizer