Was für ein Tag beim MTB-Bezirksfinale in Waldaschaff! 🚵♀️🌦️ Etwa 300 Schülerinnen und Schüler aus ganz Unterfranken gingen an den Start – zuerst im Technikparcours, danach im Rennen. Sonne und Regen wechselten sich ab, die Stimmung blieb aber durchgehend stark: gegenseitiges Anfeuern, Unterstützen und ganz viel Spaß am Mountainbiken! 🙌 Unsere Teams zeigten tolle Leistungen: 🏅 4. und 5. Platz im Mixed WK IV 🏅 15. Platz bei den Jungen WK IV Und dann das Highlight: 🥈 Sensationeller 2. Platz für Emma, Emilia, Josefine, Tom und Samuel im Mixed WK III! Damit heißt es: ➡️ Auf ins Bayernfinale! 💪🔥
Großer Erfolg für das Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld: Sowohl die Jungen- als auch die Mädchenmannschaft der Wettkampfklasse IV haben das nordbayerische Qualifikationsturnier im Volleyball souverän gewonnen und sich damit für das Landesfinale am 13. Mai in Unterhaching qualifiziert. Besonders beeindruckend: Beide Teams blieben während des gesamten Turniers ohne Satzverlust und unterstrichen damit ihre diesjährige Ausnahmestellung in der Region.
In den entscheidenden Spielen präsentierten sich die Elsenfelder Schulmannschaften äußerst konzentriert, spielstark und mannschaftlich geschlossen. Mit präzisen Aufschlägen, druckvollen Angriffen und einer stabilen Annahme dominierten sie ihre Gegner klar. Weder die Jungen noch die Mädchen ließen Zweifel an ihrem Ziel aufkommen und sicherten sich verdient den Turniersieg.
Der doppelte Erfolg kommt nicht von ungefähr. Das Julius-Echter-Gymnasium ist seit Jahren als Volleyballstützpunkt etabliert und profitiert dabei von den beiden Volleyballwahlkursen für Anfänger und Fortgeschrittene. Außerdem besucht eine Vielzahl talentierter und gut ausgebildeter Volleyballerinnen und Volleyballer, insbesondere vom TV Trennfurt und TV Mömlingen, die Schule und diese bringen ihr Können in den Schulmannschaften ein.
Beim anstehenden Landesfinale in München wartet allerdings starke Konkurrenz auf die beiden Teams. Die Mädchen treffen auf die Realschule aus Mauerstetten, die ebenfalls als spielstark und erfahren gilt. Für die Jungen steht ein Dreierturnier gegen die Mannschaften aus Unterhaching und Dachau auf dem Programm. Beide Gegner gelten als leistungsstark und werden den Elsenfeldern alles abverlangen.
Dennoch reist das Julius-Echter-Gymnasium mit großer Motivation und Vorfreude in die Landeshauptstadt. Die bisherigen Auftritte haben gezeigt, dass sowohl die Mädchen als auch die Jungen auf einem sehr hohen Niveau agieren und auch gegen starke Gegner bestehen können. Entscheidend wird sein, die gezeigten Leistungen zu bestätigen und die Nerven in den entscheidenden Momenten zu behalten.
Die gesamte Schulfamilie blickt mit Stolz auf die bisherigen Erfolge und drückt den Teams für das Landesfinale fest die Daumen. Unabhängig vom Ausgang haben die jungen Volleyballerinnen und Volleyballer bereits jetzt ein starkes Zeichen gesetzt und das Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld eindrucksvoll vertreten.
Im Rahmen der Berufsorientierung und der Kooperation des JEG mit der Technischen Hochschule Aschaffenburg verbrachten die Oberstufenschülerinnen und -schüler am 5. Mai einen Tag auf dem Campus.
Für die Schülerinnen und Schüler der Q12 des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld stand am Dienstag, dem 5. Mai, Unterricht der besonderen Art auf dem Programm: Bei einem Campustag an der Technischen Hochschule Aschaffenburg schlüpften sie für einige Stunden in die Rolle von Erstsemesterstudierenden. Die Veranstaltung ist Teil des Berufsorientierungsmoduls „Studienerkundung“, bei dem das JEG seit Jahren erfolgreich mit der TH kooperiert. Organisiert wurde der Tag auf Hochschulseite von Catharina Englert und Christiane Heinbücher, am JEG koordinierte das Berufsorientierungs-Team um Marcel Giloj und Andrea Schneider.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Vorstellung der TH Aschaffenburg durch Catharina Englert lernten die Jugendlichen bei einer Campusrunde die wichtigsten Anlaufstellen kennen – vom Vorlesungsbereich bis zur Mensa. Anschließend ging es in die Aula: In der Vorlesung „Manager:in werden“ von Prof. Ivo Schäfer, dem Vizepräsidenten der TH, bekamen die Gäste einen kurzweiligen Eindruck davon, wie eine Lehrveranstaltung abläuft und welche Erwartungen an Studierende der Betriebswirtschaftslehre gestellt werden.
Am Nachmittag standen dann Angebote zum Mitmachen im Mittelpunkt. Je nach Gruppeneinteilung beschäftigten sich die Teilnehmenden etwa mit „Mathematik im Alltag“ und der Funktionsweise von Navigationssystemen (Prof. Radke), testeten bei einem Mini-Projektmanagement mit „Gravitrax“ Planung und Teamarbeit oder erlebten beim Wasserstrahlschneiden live die Technik in den Laboren (Prof. Denner, Alexander Palatnik). Ein weiterer Workshop führte in das Thema Künstliche Intelligenz ein: Beim Modul „Maschinelles Lernen – der KI beibringen, Entscheidungen zu treffen“ arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Zweierteams mit praktischen Beispielen, angeleitet von Prof. Doll und Florian Beck. Dass auch die Ingenieurswissenschaften in den nächsten Jahren massiv von der Weiterentwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz betroffen sein werden, liegt auf der Hand. „Gerade im letzten Jahr sind so rasante Fortschritte gemacht worden, dass eine Ende der Fähigkeiten von KI noch nicht mal ansatzweise abzusehen ist“, so Prof. Denner im Gespräch. Auch darauf müssten die Studierenden der Zukunft gefasst sein.
Zur Mittagszeit war auch das Campusleben abseits der Hörsäle Thema: In der Mensa, zu der die TH die Gruppe einlud, blieb Gelegenheit für einen intensiven Austausch über die ersten Eindrücke. Zum Abschluss trafen sich alle noch einmal auf der Campuswiese, bevor es gegen 15 Uhr zurück nach Elsenfeld ging. Für viele war der Tag eine konkrete Entscheidungshilfe: Wie fühlt sich ein Studium an, welche Fächer und Arbeitsformen passen zu den eigenen Stärken? Je früher man sich darüber klar wird, desto besser!
Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ anlässlich des Welttags des Buches
Wie lange dauert die Lieferung, wenn ihr ein Buch im Buchhaus in Elsenfeld bestellt?
Diese und weitere Fragen wurden den Kindern der 5B von Christina Lafrenz und Pelaja Aucello vom Buchhaus Elsenfeld bei ihrem Besuch im JEG am Dienstagvormittag gestellt und anschließend auch beantwortet. Lebendig erzählte Pelaja, eine ehemalige Schülerin des JEG, auch von ihrer Ausbildung zur Buchhändlerin.
Das Cover von „Flora Brimble und der verlorene Frühling“ von Marcus Raffel bekam aufgrund seiner bunten Farbgestaltung einen Daumen hoch, Karen Köhlers „Himmelwärts“ sowieso, da Freundschaft und Zusammenhalt bei den Kindern der 5B hoch im Kurs stehen. Die 5B hat Dank des Buchhauses in Elsenfeld nicht nur mit der Protagonistin Smeralda aus Anja Fislages „Bestiarium“ verborgene Wesen wie eine Phantomkatze getroffen. Auch andere Figuren wurden von der Buchhändlerin Pelaja Aucello spannend zum Leben erweckt.
Nachdem mancher ein neues Lieblingsbuch für sich entdeckt hatte, erhielten die Schülerinnen und Schüler der 5B zum Abschluss des Besuchs noch jeweils ein Exemplar des Comicromans „Der fliegende Klassenscooter“ von Andreas Hüging und Angelika Niestrath.
Zum Welttag des Buchs wurde der Roman unter dem Motto „Ich schenk dir eine Geschichte“ deutschlandweit an Millionen von Schülerinnen und Schülern verschenkt, natürlich verbunden mit der Idee, dass noch viele weitere Buchwelten erkundet werden.
Lisa, Orhan und Dennis sind beste Freunde, denn sie haben alle drei eine Abneigung gegen naturwissenschaftliche Fächer. Doch dann ist auf einmal alles anders, als sie etwas Nützliches für die Zukunft erfinden sollen und dabei richtig Spaß haben. Und was passiert, als sie dann noch im Zukunftsmuseum aus Versehen ins Jahr 2176 reisen, erfährt die Klasse 5B, wenn sie noch tiefer in den Roman eintaucht. Die Lust auf das Buch ist auf jeden Fall geweckt!
Ein herzlicher Dank für den spannenden Besuch in der 5B geht an das Buchhaus Elsenfeld!
Gegenbesuch an der Partnerschule I.E.S. Vicente Aleixandre in Barbate
17 Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld besuchten vom 11. bis 18. April 2026 ihre spanischen Austauschpartnerinnen und -partner in Barbate, Andalusien. Bereits im Januar hatte das erste gegenseitige Kennenlernen stattgefunden, als die spanische Gruppe eine Woche in Deutschland verbracht und am Unterricht des JEG teilgenommen hatte. Wie auch in den vergangenen Schuljahren wurde auch in diesem Jahr der Austausch wieder nahezu vollständig über das Erasmus-Plus-Förderprogramm der EU finanziert.
Der Hinflug am 11.April führte die deutsche Gruppe von Frankfurt nach Jerez de la Frontera; am Samstagabend erfolgte die Ankunft in Barbate, wo die deutschen Gäste von ihren spanischen Gastfamilien herzlich empfangen wurden.
Der Sonntag stand im Zeichen des Ankommens und Kennenlernens: In den Familien blieb Zeit für gemeinsame Unternehmungen, Ausflüge in die Umgebung oder eine Wanderung durch das wunderschöne Naturschutzgebiet entlang der Küste bis zum historischen Wehrturm Torre de Tajo – stets begleitet vom Blick auf den Atlantik und die hellen Sandstrände der Costa de la Luz.
Am Montag erhielten die JEG-Schülerinnen Einblick in den spanischen Schulalltag: Gemeinsam mit ihren Austauschpartnerinnen und -partnern nahmen sie am Unterricht des I.E.S. Vicente Aleixandre teil und erlebten den Unterrichtsbetrieb in verschiedenen Fächern einschließlich der Pausenkultur mit den typischen „bocadillos“, also belegten Baguettebrötchen. Ein kultureller Höhepunkt folgte am Dienstag: der gemeinsame Tagesausflug nach Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens. Bei einem Rundgang durch die historische Innenstadt beeindruckten insbesondere die Kathedrale mit der Giralda sowie die prachtvolle Plaza de España, wo abgesehen von den unzähligen Arkaden, Mosaiken und Wasserläufen auch eine Flamenco-Darbietung mit Musik und Tanz bestaunt werden konnte.
Der Mittwoch war dem Erasmus-Projekt gewidmet, das in diesem Jahr das Thema „Umsetzung der Inklusion an der spanischen Gastschule“ in den Mittelpunkt stellte. Die deutschen Teilnehmerinnen führten Interviews mit Lehrkräften sowie mit mehreren Schülerinnen und Schülern der Förderklasse „Aula Alegría“. Dabei kamen vielfältige Perspektiven zur Sprache – von Lernbeeinträchtigungen bis hin zu Sehschädigungen – und es entstand ein lebendiger Eindruck davon, wie Inklusion an der Partnerschule konkret gestaltet wird: durch individuelle Förderung, angepasste Lernmaterialien und eine enge pädagogische Begleitung im Schulalltag.
Am Donnerstag ging es mit dem Reisebus nach Cádiz: Nach der Besichtigung des „Teatro Romano“ und der Kathedrale stand der Aufstieg auf deren Glockenturm auf dem Programm – belohnt mit einer phänomenalen Aussicht über die Altstadtgassen und das Meer. Im Anschluss blieb noch Zeit, ein paar Souvenirs zu kaufen oder das Flair der großen Markthalle auf sich wirken zu lassen.
Der Freitag führte die Gruppe noch einmal in den Unterrichtsalltag zurück. Am Nachmittag nutzten die Schülerinnen die Freizeit mit ihren Austauschpartnerinnen und -partnern für letzte gemeinsame Aktivitäten am Strand, kleine Stadtbummel oder sportliche Unternehmungen. Früh am Samstagmorgen hieß es leider schon Abschiednehmen: nachdem sich die deutschen und spanischen Jugendlichen ein letztes Mal in die Arme geschlossen hatten, brach der Bus um 4.45 Uhr Richtung Jerez zum Flughafen auf.
Hinter den 17 Teilnehmerinnen liegt eine intensive und bereichernde Woche in Andalusien, die nicht nur die sprachlichen Kompetenzen gestärkt, sondern vor allem interkulturelle Begegnungen ermöglicht und den Blick auf inklusive Bildung in Europa geweitet hat. Der herzliche Empfang in den Gastfamilien, die gemeinsamen Ausflüge und der spanische Unterrichtsalltag werden den Schülerinnen noch lange in Erinnerung bleiben – und für manche war es sicher nicht der letzte Besuch in Barbate.