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Autor: Chris Ziegler

Hackdays 2026 am Julius-Echter-Gymnasium: Von der Idee zum Prototyp

Vom 13. bis 15. Juli verwandelte sich das Julius-Echter-Gymnasium erneut in ein lebendiges Zukunftslabor. Statt Mathe, Deutsch und Englisch stand diesmal Tüfteln, Programmieren und Präsentieren auf dem Stundenplan. Bei den sogenannten Hackdays hatten rund 30 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Schule aktiv mitzugestalten – und das mit erstaunlicher technischer Raffinesse.

Die Idee hinter den Hackdays ist ebenso simpel wie genial: Jugendliche entwickeln in kleinen Teams kreative Lösungsansätze für Herausforderungen im Schulalltag und setzen diese mit digitalen und technischen Mitteln in greifbare Prototypen um. Unterstützt wurden sie dabei von engagierten Mentorinnen und Mentoren, die ihr Wissen aus IT, Design und Ingenieurwesen einbrachten.

Ideen, die den Schulalltag smarter machen

Zahlreiche Projekte sind in den drei intensiven Tagen entstanden – jedes einzelne mit dem Potenzial, echten Mehrwert für den Schulalltag zu schaffen. So etwa ein Busfindesystem, das den Überblick über die Schulbusse erleichtern soll, oder ein Ausgabe- und Rücknahmeautomat für Materialien. Besonders viel Aufmerksamkeit zog KIKI auf sich, ein fahrender Roboter, der eigenständig Materialien transportiert. Auch nachhaltige Ansätze waren vertreten: Ein Team entwickelte einen selbstbewässernden Blumentopf, der Pflanzen künftig automatisch mit Wasser versorgt.

Neben Lötkolben, 3D-Druckern und Softwaretools kam in diesem Jahr erstmals der xTool S1 Lasercutter zum Einsatz – etwa zur Fertigung präziser Gehäuse für die Hacks. Dadurch erreichten viele Projekte einen völlig neuen Grad an Professionalität. Genutzt wurden dafür sowohl der Makerspace als auch die Rechnerräume der Schule, sodass Handwerk, Elektronik und Programmierung eng ineinandergreifen konnten. Zum krönenden Abschluss präsentierten die Teams ihre Projekte in einer professionell gestalteten Abschlussveranstaltung. Die drei Tage haben nicht nur technische Lösungen hervorgebracht, sondern auch Mut gemacht, Neues zu denken und zu gestalten.

Mehr als Technik – ein Blick in die Zukunft

Die Hackdays waren aber mehr als nur ein Spielplatz für Technikbegeisterte. Sie zeigten eindrucksvoll, wie man junge Menschen für Wissenschaft, Technologie und Unternehmertum begeistern kann. Dafür sorgte auch Kevin Geis vom Venture Lab der TH Aschaffenburg, der in einem inspirierenden Impulsvortrag das Thema „Gründen“ greifbar und motivierend vermittelte. Seine Botschaft: Jede große Idee beginnt mit einem ersten mutigen Schritt – oder einem Prototypen.

Ein starkes Netzwerk im Hintergrund

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Projekt Make Your School, das gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog die Hackdays möglich machte. Vier Mentorinnen und Mentoren von Make Your School standen den Teams mit Rat und Tat zur Seite. Besonders schön: Zusätzlich zu den Mentoren von Make Your School kehrten auch drei ehemalige Schüler des JEG – Tristan, Jago und Felix – als Mentoren zurück und unterstützten die Teams mit ihrem Wissen aus erster Hand. Ohne die Expertise und die Geduld aller Mentorinnen und Mentoren wären die drei Tage kaum so produktiv, lebendig und lehrreich verlaufen.

J. Giegerich, Ziegler

Latein hautnah – Schülertag in der Latinistik der Uni Würzburg (Q12)

Im Rahmen des Schüler-Unitags der Latinistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, konnten wir, das sind sieben Schüler/innen der 12. Jahrgangsstufe, uns mit dem hochaktuellen Thema „bellum iustum“ (der Frage nach einem „gerechten Krieg“) beschäftigen.

Unser Programm startete in der Antikensammlung des Martin-von-Wagner-Museums in der Würzburger Residenz, wo wir die drittgrößte Sammlung antiker griechischer Keramik in Deutschland besichtigten. Dort sprachen wir über die gezielte Darstellung und Inszenierung des Trojanischen Krieges auf den antiken Gefäßen. Anschließend unternahmen wir eine Tour durch den Hofgarten der Residenz und erhielten spannende Einblicke in dessen Geschichte. Dort nahmen wir zudem die sogenannten „Raptorengruppen“ unter die Lupe – Skulpturen, die den Raub berühmter Frauengestalten aus der Mythologie thematisieren. Der theoretische Teil der Veranstaltung führte uns danach in den prachtvollen Toscana-Saal. Dort präsentierten uns die Studierenden Leah, Anna und Max zusammen mit Prof. Dr.  Thomas Baier, dem Lehrstuhlinhaber der Latinistik, die Definition des „bellum iustum“ nach dem Geschichtsschreiber Livius. Hierbei spielten die Studenten ein Gespräch zwischen Hannibal und Scipio nach. Im darauffolgenden Austausch diskutierten wir intensiv über die moralischen Hintergründe und Rechtfertigungen für einen „gerechten Krieg“. Zum Abschluss analysierten wir zusammen mit der Dozentin Angela Bauer passende Auszüge aus Caesars „De bello Gallico“.

Mit einem gemeinsamen Gruppenfoto endete für uns ein lehrreicher Tag, der angesichts der heutigen Tagespolitik eine ganz besondere Relevanz besaß.

Rana Circi, Q12

Schulfest am Julius-Echter-Gymnasium

Am 10. Juli verwandelte sich das Julius-Echter-Gymnasium bei strahlendem Sonnenschein von 15 bis 18 Uhr in einen fröhlichen Festplatz für die ganze Schulgemeinschaft. Eröffnet wurde das Schulfest um 15 Uhr in der Aula durch den Unterstufenchor, der für einen stimmungsvollen Auftakt sorgte. Anschließend erwartete die vielen großen und kleinen Besucherinnen und Besucher auf dem gesamten Schulgelände ein abwechslungsreiches Programm, das von zahlreichen Klassen, Arbeitsgemeinschaften und Fachschaften liebevoll vorbereitet worden war.

Ob Kinderschminken, Glitzertattoos, Bastelangebote, Quizstationen, Dosenwerfen, Escape Room, Selfie-Fotolandschaft oder sportliche Herausforderungen wie Fußballparcours, Fahrrad-Biathlon und Wasserparcours – für jede Altersgruppe war etwas dabei. Auch besondere Angebote wie Buch-Upcycling in der Schulbücherei, eine Kunstausstellung, ein Vortrag zu den Fahrten am JEG sowie der Auftritt eines leibhaftigen römischen Centurio sorgten für Kurzweil und viel Abwechslung.

Für das leibliche Wohl und eine entspannte Atmosphäre war ebenfalls gesorgt: Unter anderem bot die Q 12 alkoholfreie Cocktails am Saftmobil an, während auf dem hinteren Pausenhof der Elternbeirat viele kulinarische Köstlichkeiten bereithielt. Für zusätzliche Stimmung sorgte eine Band, die ebenfalls der Elternbeirat organisiert hatte. So wurde das Schulfest zu einem gelungenen Nachmittag voller Begegnungen, Spaß und gemeinsamer Erlebnisse.

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihr großes Engagement!

Die Bildergalerie hält weitere Eindrücke von den vielfältigen Aktionen und der fröhlichen Stimmung des Tages bereit.

Thum

Landesfinale Schulradsport: JEG-Team tritt bei bayerischem MTB-Finale in Herrieden an

Herrieden. Eine große Ehre für das Julius-Echter-Gymnasium: Als zweiter Vertreter Unterfrankens qualifizierte sich das Team der Wettkampfklasse III Mixed für das Landesfinale der bayerischen Schulen im Mountainbike-Sport in Herrieden. Dort maßen sich die besten Schulteams des Freistaats in einem anspruchsvollen Wettkampfformat aus Technik und Ausdauer. Für das JEG gingen Samuel Bachmann, Emilia Berninger, Larissa Lieb, Emma Ruß, Tom Scherf und Josefine Schultz an den Start.

Nervenkitzel im Technikparcours

Den Auftakt bildete ein technisch anspruchsvoller Geschicklichkeitsparcours mit fünf Stationen, die höchste Konzentration von den Schülerinnen und Schülern verlangten. Kein Detail durfte hier unterschätzt werden: Jeder Fehler an einer der Stationen schlug mit acht Strafsekunden im anschließenden Hauptrennen zu Buche. Unter den Augen der Konkurrenz aus ganz Bayern zeigte das JEG-Team hier bereits, wie diszipliniert und fokussiert es sich auf diesen besonderen Wettkampftag vorbereitet hatte.

Hauptrennen gegen Bayerns Radsportelite

Nach dem Technikparcours folgte das eigentliche Hauptrennen – und damit der Vergleich mit der versammelten bayerischen Schulradsport-Elite. Auf dem anspruchsvollen Kurs lieferten sich Samuel, Emilia, Larissa, Emma, Tom und Josefine ein spannendes und bis zur letzten Runde nervenaufreibendes Rennen. Am Ende stand für das JEG-Team ein starker 7. Platz von insgesamt zehn teilnehmenden Schulen zu Buche – ein Ergebnis, das angesichts der starken Konkurrenz und der besonderen Bedeutung des Wettkampfs als voller Erfolg gewertet werden darf.

Bereits die Teilnahme am Landesfinale als einer von nur zwei unterfränkischen Vertretern ist eine bemerkenswerte Leistung und unterstreicht das hohe Niveau, das die Nachwuchssportlerinnen und -sportler des JEG im Mountainbike-Sport erreicht haben.

Begleitet und betreut wurde das Team von den Lehrkräften Jan Wagner und Chris Ziegler, die die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu diesem Erfolg trainiert und beim Wettkampf vor Ort unterstützt haben.

Das Julius-Echter-Gymnasium gratuliert Samuel Bachmann, Emilia Berninger, Larissa Lieb, Emma Ruß, Tom Scherf und Josefine Schultz herzlich zu dieser starken Leistung und der erfolgreichen Vertretung Unterfrankens auf bayerischer Bühne!

J. Wagner, Ziegler