Campustag an der TH Aschaffenburg: Q12 des Julius-Echter-Gymnasiums blickt ins Studentenleben

Im Rahmen der Berufsorientierung und der Kooperation des JEG mit der Technischen Hochschule Aschaffenburg verbrachten die Oberstufenschülerinnen und -schüler am 5. Mai einen Tag auf dem Campus.
Für die Schülerinnen und Schüler der Q12 des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld stand am Dienstag, dem 5. Mai, Unterricht der besonderen Art auf dem Programm: Bei einem Campustag an der Technischen Hochschule Aschaffenburg schlüpften sie für einige Stunden in die Rolle von Erstsemesterstudierenden. Die Veranstaltung ist Teil des Berufsorientierungsmoduls „Studienerkundung“, bei dem das JEG seit Jahren erfolgreich mit der TH kooperiert. Organisiert wurde der Tag auf Hochschulseite von Catharina Englert und Christiane Heinbücher, am JEG koordinierte das Berufsorientierungs-Team um Marcel Giloj und Andrea Schneider.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Vorstellung der TH Aschaffenburg durch Catharina Englert lernten die Jugendlichen bei einer Campusrunde die wichtigsten Anlaufstellen kennen – vom Vorlesungsbereich bis zur Mensa. Anschließend ging es in die Aula: In der Vorlesung „Manager:in werden“ von Prof. Ivo Schäfer, dem Vizepräsidenten der TH, bekamen die Gäste einen kurzweiligen Eindruck davon, wie eine Lehrveranstaltung abläuft und welche Erwartungen an Studierende der Betriebswirtschaftslehre gestellt werden.
Am Nachmittag standen dann Angebote zum Mitmachen im Mittelpunkt. Je nach Gruppeneinteilung beschäftigten sich die Teilnehmenden etwa mit „Mathematik im Alltag“ und der Funktionsweise von Navigationssystemen (Prof. Radke), testeten bei einem Mini-Projektmanagement mit „Gravitrax“ Planung und Teamarbeit oder erlebten beim Wasserstrahlschneiden live die Technik in den Laboren (Prof. Denner, Alexander Palatnik). Ein weiterer Workshop führte in das Thema Künstliche Intelligenz ein: Beim Modul „Maschinelles Lernen – der KI beibringen, Entscheidungen zu treffen“ arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Zweierteams mit praktischen Beispielen, angeleitet von Prof. Doll und Florian Beck. Dass auch die Ingenieurswissenschaften in den nächsten Jahren massiv von der Weiterentwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz betroffen sein werden, liegt auf der Hand. „Gerade im letzten Jahr sind so rasante Fortschritte gemacht worden, dass eine Ende der Fähigkeiten von KI noch nicht mal ansatzweise abzusehen ist“, so Prof. Denner im Gespräch. Auch darauf müssten die Studierenden der Zukunft gefasst sein.
Zur Mittagszeit war auch das Campusleben abseits der Hörsäle Thema: In der Mensa, zu der die TH die Gruppe einlud, blieb Gelegenheit für einen intensiven Austausch über die ersten Eindrücke. Zum Abschluss trafen sich alle noch einmal auf der Campuswiese, bevor es gegen 15 Uhr zurück nach Elsenfeld ging. Für viele war der Tag eine konkrete Entscheidungshilfe: Wie fühlt sich ein Studium an, welche Fächer und Arbeitsformen passen zu den eigenen Stärken? Je früher man sich darüber klar wird, desto besser!
Thum




