Willkommen am JEG!

Wir laden Sie und euch ganz herzlich am 14. März 2023 um 17 Uhr zur Informationsveranstaltung zum Übertritt an das JEG ein!

Öffnungszeiten in den Ferien

In den Weihnachtsferien ist das Sekretariat des Julius-Echter-Gymnasiums wie folgt besetzt:

In der Woche vom 27.12.2022 bis 30.12.2022 bleibt das Sekretariat geschlossen.

In der Woche vom 02.01.2023 bis 05.01.2023 ist das Sekretariat von 08.00 bis 12.00 Uhr besetzt.

Bitte klingeln! Telefonisch erreichen Sie uns unter 06022-8393

It´s the most beautiful time of the year…

Internationaler Weihnachtsabend des Julius-Echter-Gymnasiums am 08.12.2022 lockt zahlreiche Besucher von nah und fern an.

Sie gilt nicht umsonst als die schönste Zeit des Jahres, und aufgrund ihrer zentralen Bedeutung ist ihr gleich ein ganzer Monat gewidmet. Die Rede ist von der Adventszeit, die ihren Höhepunkt vielerorts am Abend des 24. Dezembers, dem Weihnachtsfest oder Heiligen Abend, findet und von Menschen rund um den Globus zelebriert wird. Schule taucht hier zunächst nirgends auf, denn gerade im Dezember mangelt es nicht selten an Besinnlichkeit und Erholung. Dass Schule in dieser Zeit nicht nur ein Ort des Lernens und Lehrens, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austausches sein kann, das bewies das Julius-Echter-Gymnasium am 8. Dezember 2022.

Aufgrund der bereits langjährigen Tradition veranstaltete die JEG-Schulfamilie in diesem Jahr erneut einen gemeinsamen Weihnachtsabend, in dessen Mittelpunkt internationale Bräuche und Traditionen standen. Bis 20 Uhr wurde mit Feuereifer gebastelt, geknobelt und geschlemmt. Zuvor stimmte das Vokalensemble unter Leitung von Marie Rabenstein und die tänzerisch versierte Klasse 6 C die vielen Besucher musikalisch auf den bevorstehenden Abend ein, ehe die Anwesenden nach Herzenslust über den Indoor-Weihnachtsmarkt schlendern konnten. Die Klassenzimmer im Erdgeschoss hatten sich durch engagierte Schüler und Lehrer in Bastelstuben, British Tearooms, Kleiderbasare und weihnachtliche Verkaufsstände verwandelt, die mit kunstvoll gestalteten Aushängeschildern lockten. Egal ob Weihnachtskarten im römischen Mosaik-Stil, Christmas-Cracker aus den USA oder ein spannendes Quiz rund um Europa: Jung und Alt wurden hier gleichermaßen fündig und kamen dank der Q11, die in diesem Jahr die Verköstigung übernahm, auch kulinarisch voll auf ihre Kosten. Neben Bräuchen aus England, Indien, der Türkei und Spanien bereicherte der französische Assistent César Djé, der über die Elfenbeinküste referierte, den Abend zusätzlich mit afrikanischem Flair.

Bei all den Angeboten und Attraktionen in gemütlicher, weihnachtlicher Atmosphäre verging der Abend am JEG wie im Flug. Vor allem die Erinnerungen an das gemütliche Beisammensein und den gegenseitigen Austausch werden im Gedächtnis bleiben. Schließlich gibt es nichts Schöneres als sich gemeinsam auf Weihnachten, das Fest der Liebe und des Miteinanders, einzustimmen.

Sabrina Ball

Lehrerseminar „Solarer Wasserstoff“ am JEG

18 Lehrer aus dem Landkreis Miltenberg drückten als Vertreter der weiterführenden Schulen und der Mittelschulen am Nachmittag des 06. Dezember die Schulbank am Julius-Echter Gymnasium in Elsenfeld. Eingeladen hatte sie der Landrat unseres Landkreises, damit sie durch zwei kompetente Referenten Grundlegendes über die Wasserstoff-Technologie erfahren konnten. Dr. Roland Full, unser Jugend-forscht-Betreuungslehrer am JEG, und der pensionierte Industriechemiker Dr. Hans Strack aus Alzenau, der ehrenamtlich die Projektgruppe „Wasserstoff“ der Stadt Alzenau leitet, stellten ihr Wissen zur Verfügung. Sie engagieren sich auf diesem Gebiet, weil sie glauben, dass die Energiewende auch an Schulen thematisiert werden muss und weil sie der Überzeugung sind, dass die Wasserstoff-Technologie als Schlüsseltechnologie dieses Jahrhunderts nicht nur technische Vorbereitungen erfordert, sondern auch in den Köpfen der Menschen ankommen muss. Lehrer sind ihre Multiplikatoren, um den Kleinsten und Kleinen die faszinierenden Möglichkeiten des Wasserstoffs zu erklären.

Der Hilde-Domin-Saal verwandelte sich dabei in ein Chemie-Labor, in dem die Lehrer*innen an jedem Arbeitsplatz eine Fülle von Experimentiermaterialien erwartete. Als erfahrener Lehrerfortbildner hatte Full eine methodisch-didaktische Reihe mit 3 Experimenten für alle Schularten vorbereitet, die die Schüler*innen auf spielerische Art von der Knallgasreaktion zur solaren Wasserstoff-Technologie führen sollen. In einer Plastikpipette wurde die Minimal-Version einer Elektrolyse von Wasser durchgeführt und als es im Hilde-Domin Saal 18 mal bätschte, war das Experiment erfolgreich mit der Knallgasprobe abgeschlossen. Im zweiten Versuch bauten sich die Lehrer mit einfachsten Mitteln eine Brennstoffzelle zusammen, die nichts anderes als eine als kontrollierte Knallgas-Reaktion darstellt. Freude kam auf, als zum Schluss der Strom aus der Brennstoffzelle mit 2 Edelstahltopfreibern den Propeller eines kleinen Solarmotors zum Schnurren brachte. Abschließend machte der Referent die anwesenden Lehrkräfte mit dem Solar-Wasserstoff-Lernset vertraut, wobei jeder von ihnen mit einem eigenen Experimentierkasten nach detaillierter Anleitung und Erklärung eine modellhafte Wasserstoff-Station aufbaute und betreib. Das vom Landratsamt Miltenberg beschaffte Lernset ging nach Ende der Veranstaltung in den Besitz der Schule über. Als Sponsor für weitere Experimentierkästen trat die EMB (Energieversorgung Miltenberg/Bürgstadt) auf, was die Kursteilnehmer mit viel Beifall quittierten. Der JEG-Freundeskreis spendete unserer Schule drei weitere Kästen, so dass es nun endlich mit dem Experimentiernen mit grünem Wasserstoffs losgehen kann.

Nachdem Dr. Strack in seinem Referat die Grundzüge der Wasserstofftechnologie sehr anschaulich erläutert und über den Stand seiner Initiative in der Modellregion Alzenau berichtet hatte, ging eine Lehrerfortbildung zu einem hochaktuellen Thema unserer Zeit zu Ende, die alle Kursteilnehmer als sehr bereichernd empfanden. Deshalb sparten sie auch nicht mit Komplimenten für die Referenten und brachten ihren Dank mit einem kräftigen Applaus zum Ausdruck.

J. Giegerich

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