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Autor: Chris Ziegler

Starke Teamleistung bei Deutscher Schulmeisterschaft im Mountainbiken

Die Deutsche Schulmeisterschaft im Mountainbiken fand in diesem Jahr in Rödinghausen im Nordosten Nordrhein-Westfalens statt. Gastgeberin und Ausrichterin war die Gesamtschule Rödinghausen, die für ihre perfekte Organisation und reibungslose Durchführung von allen Seiten großes Lob erhielt. Unter den rund 80 Teams mit mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren auch zwei Mixed-Mannschaften des Julius Echter Gymnasiums aus Elsenfeld in den Wettkampfklassen (WK) III und IV vertreten. Jede Mannschaft besteht aus bis zu fünf Schülerinnen und Schülern, von denen drei in die Wertung kommen. In der Mixed-Kategorie müssen mindestens zwei Mädchen starten; gewertet werden anschließend die Zeiten der zwei schnellsten Mädchen sowie des schnellsten Jungen. Nach der Anreise am Sonntag, 21. September, bezogen die Teams ihre Unterkunft im Jugendgästehaus des Kreises Herford. Am Montagmorgen stand ein Training an, bevor ab 12 Uhr der Wettbewerb offiziell begann. Der Wettkampf war zweigeteilt: Zunächst absolvierten die Fahrerinnen und Fahrer einen Geschicklichkeitsparcours mit sieben Stationen – sechs davon waren vorab bekannt, eine Station stellte eine Überraschung dar. Aufgaben wie die „Klötzchengasse“ oder das „Palettenhindernis“ forderten höchste Konzentration, Gleichgewicht und Präzision. Besonders anspruchsvoll war die Station „Die Wand“: Hier mussten die Teilnehmenden ihr Rad senkrecht an eine Wand stellen, drei Sekunden lang angelehnt verharren, zurückziehen und anschließend wegfahren – ohne den Boden zu berühren. Fehler im Parcours führten zu Zeitstrafen im Rundstreckenrennen. Unser WK-IV-Team mit Julius, Mats, Sinja, Elina und Mia belegte nach diesem Teil den hervorragenden 3. Platz, das WK-III-Team mit Tom, Mats, Emma, Larissa und Josefine lag auf Rang 4. Am zweiten Wettkampftag stand das Rundstreckenrennen auf dem Programm. Die jüngeren Starter mussten drei, die älteren fünf Runden absolvieren – eine echte Konditionsprüfung. Gestartet wurde blockweise mit Zeitabständen, wobei pro Mannschaft jeweils ein Fahrer oder eine Fahrerin in einem Block antreten durfte. Mit großem Teamgeist, gegenseitiger Unterstützung und lautstarker Anfeuerung meisterten beide Mannschaften auch diese Herausforderung und machten den Wettbewerb zu einem besonderen Erlebnis. Am Ende konnten sich unsere Teams über einen starken 6. Platz (WK IV) und einen hervorragenden 5. Platz (WK III) bei der Deutschen Meisterschaft freuen. Wir danken der Sparkasse, die uns mit einer großzügigen Spende unterstützte.

J. Wagner

Bundesfinale Jugend präsentiert

Vier Schülerinnen (Isabella Gernhard, Anna Günther, Greta Wengerter und Maria Schäfer) des Julius-Echter-Gymnasiums nahmen am Bundesfinale von „Jugend präsentiert“ teil. Das diesjährige Thema lautete „Universum“.

Mit ihrer Präsentation „Der Blick ins Universum – ein faszinierendes Farbenspiel: Warum erscheint uns der Himmel je nach Tageszeit und Ort in unterschiedlichen Farben?“ begeisterten Maria und Greta Jury und Publikum gleichermaßen – und sicherten sich einen Platz unter den Top 20 Deutschlands! 

Als besondere Auszeichnung dürfen sie nun nach Potsdam reisen, wo ihre Präsentation von einem professionellen Filmteam aufgenommen wird. Begleitet wird dies von einem spannenden Rahmenprogramm.

Nach dem Bundesfinale ist vor der nächsten Wettbewerbsrunde: Wer Lust hat, beim nächsten Mal dabei zu sein, kann sich gerne bei Herrn Giegerich melden. 

„Fakt oder Fake?“ Desinformation und Hassrede im Internet

Ein spannendes Projekt zur Medienkompetenz und kritischen Denkfähigkeit am JEG

In einer Zeit, in der Desinformation und Hassrede in sozialen Medien immer häufiger auftreten, hat die Klasse 11B im Rahmen eines Planspiels gelernt, wie die Europäische Union (EU) mit diesen Herausforderungen umgeht. Unter dem Titel „Fakt oder Fake?“ haben sie sich intensiv mit den Themen Schutz vor Fake News und Hate Speech beschäftigt.

Das Planspiel, das in Zusammenarbeit mit Experten aus dem Bereich Medienpädagogik durchgeführt und von der EU gefördert wurde, bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und die Komplexität von Gesetzgebungsprozessen auf EU-Ebene in Teilen nachzuvollziehen. Dabei schlüpften sie in die Rolle von Abgeordneten des EU-Parlaments und simulierten eine Ausschusssitzung, in der sie über Gesetzesvorschläge der EU-Kommission zu Deepfakes und Hassrede diskutierten und abstimmten.

Auf diese Weise konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch praktische Erfahrungen sammeln.

Das Planspiel „Fakt oder Fake?“ war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, junge Menschen frühzeitig mit den Herausforderungen der digitalen Welt vertraut zu machen.

Brückner

Start für die neuen Fünftklässler am JEG – gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen!

Mit offenen Armen und viel Begeisterung hieß die Schulfamilie des Julius-Echter-Gymnasiums die 122 neuen Schülerinnen und Schüler der fünf 5. Klassen im Schuljahr 2025/2026 willkommen. Ein 30-köpfiges Tutorenteam, die Schulleiterin Petra Hein, die Unterstufenbetreuerin Corinna Walz sowie die drei Schülersprecherinnen der SMV sorgten dafür, dass der erste Schultag nicht nur organisatorisch, sondern vor allem menschlich zu einem besonderen Erlebnis wurde. 

Im Mittelpunkt stand das soziale Miteinander: Von Anfang an ging es darum, die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler kennenzulernen, erste Kontakte zu knüpfen und in die lebendige Gemeinschaft des JEG hineinzuwachsen. Besonders die herzliche Begrüßung durch ältere Schülerinnen aus dem Tutorenteam und der SMV machte deutlich, wie wichtig Mitverantwortung und Zusammenhalt an der Schule genommen werden. 

Nach den Grußworten der Schulleitung – die mit einem Augenzwinkern gestand, auch selbst jedes Jahr ein wenig aufgeregt zu sein – starteten die neuen Klassen mit unterschiedlichen Profilbildungen in einen Tag voller Begegnungen und gemeinsamer Aktivitäten mit ihren Klassenleitungen und ihren Tutorinnen, die sie durch das gesamte erste Schuljahr am JEG hinweg begleiten werden. Als besonderes Zeichen der Zugehörigkeit und Wertschätzung erhielt jedes Kind ein Gläschen Honig aus der schuleigenen Imkerei – ein süßes Symbol für das Miteinander und das gemeinsame Lernen und Wachsen in den kommenden neun Jahren. 

Corinna Walz 

Physiksommer 2025 in Ilmenau: Thema der Veranstaltung: Künstliche Intelligenz

Neun Schülerinnen und Schüler des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld haben in der letzten Ferienwoche am Physiksommer 2025 teilgenommen. In Workshops, Laborpraktika und Vorlesungen tauchten sie in aktuelle Themen der Physik ein – mit einem besonderen Schwerpunkt auf künstlicher Intelligenz (KI). In Teams aufgeteilt und unter der Anleitung von sechs Tutor: innen lernten die Teilnehmenden grundlegende Konzepte des maschinellen Lernens kennen, ergründeten die Funktionsweise von ChatGPT, machten sich mit den Grundlagen der Robotik vertraut und analysierten die Vorgänge in neuronalen Netzen. Im praktischen Teil führten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung physikalische Versuche durch, die Studierende der Physik an der Technischen Universität Ilmenau im Grundpraktikum als Prüfungsleistung absolvieren.

Von den Teams wurden dann die Ergebnisse zum Thema KI im Hörsaal präsentiert und über Chancen und Grenzen der künstlichen Intelligenz in Wissenschaft und Alltag diskutiert. Die drei besten Präsentationen wurden mit Buchpreisen belohnt.

Obwohl der Stundenplan in dieser Woche sehr dicht gefüllt war, kam das Vergnügen nicht zu kurz. Auf der Ilmenauer Sommerrodelbahn konnten die Teilnehmenden ihr fahrerisches Können im Bob unter Beweis stellen und beim Bowlen am Abend wurde alles andere als eine ruhige Kugel geschoben. Nach einer abwechslungsreichen, anstrengenden und lehrreichen Physikwoche freuten sich die Teilnehmer wieder auf zuhause.

Schlosser