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Drei Tage Burgzauber: Bunte und erlebnisreiche Kennlerntage der 5. Klassen auf Burg Rothenfels

Als sich Mitte Oktober die sechs 5. Klassen an drei aufeinanderfolgenden Terminen auf den Weg ins Schullandheim machten, lag der Herbst bereits in der Luft. Farbiges Laub säumte einladend die Wege und die alten Mauern der Burg Rothenfels boten den passenden Rahmen für drei Tage, an denen das Kennenlernen im Mittelpunkt stand. Fernab des gewohnten Schulalltags blieb Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Neues aneinander zu entdecken und Freundschaften wachsen zu lassen.

Bei einer herbstlichen Wanderung erkundeten die Kinder zunächst den Wald rund um die Burg. Anschließend entführte eine kostümierte Burgführerin sie in vergangene Zeiten. Mit spannenden Geschichten, historischem Hintergrundwissen und Einblicken in geheime Räume wurde die Burg zum Schauplatz einer kleinen Zeitreise. Als es am Abend dunkel wurde, machten sich die Schülerinnen und Schüler mit Fackeln und selbst gebastelten Transparentgläsern auf den Weg. Das warme Licht begleitete sie durch die dunklen Feldwege rund um die Burg und machte die Fackeltour zu einem besonderen Erlebnis. Später versammelten sich dann alle am wohlig knisternden Lagerfeuer. Während sich das Stockbrot über den Flammen langsam goldbraun färbte, wurde gemeinsam gesungen und erzählt, bis schließlich die ersten müde ins Bett fielen.

Neben den Ausflügen und Abenteuern blieb viel Zeit für das, worum es bei der Klassenfahrt eigentlich ging: einander besser kennenzulernen. In teamorientierten Klassenleiterstunden kamen die Schülerinnen und Schüler miteinander ins Gespräch und entdeckten, was sie verbindet und was jeden Einzelnen ausmacht. Beim Basteln entstanden individuelle Taschen und liebevoll gestaltete Geburtstagskalender, die künftig daran erinnern, wer zur Klasse gehört – und wann es einen Grund zum Gratulieren gibt. So wurde nicht nur gestaltet und gemalt, sondern auch aufmerksam aufeinander geschaut.

Ein Höhepunkt der drei Tage war definitiv der bunte Abend – für die erste Gruppe sogar im historischen Rittersaal. Zwischen alten Mauern und im passenden Burgambiente präsentierten die Fünftklässler in kleinen Gruppen ihre Showeinlagen und Talente. Ob mutig auf der Bühne, mit einer originellen Idee oder mit einem Beitrag, der das Publikum zum Lachen brachte: Die Kinder konnten zeigen, was in ihnen steckt – und sorgten auch für so manche Überraschung. Es wurde gestaunt, geklatscht und auch ausgelassen miteinander getanzt.

Dass solche Tage gelingen, ist keineswegs selbstverständlich. Die Lehrkräfte und die Tutorenteams gestalteten mit viel Sorgfalt ein abwechslungsreiches Programm mit dem Ziel gemeinsames Erleben, Kreativität und persönliche Begegnung zu ermöglichen.  Eine besondere Rolle spielten dabei vor allem die Tutorinnen und Tutoren, die sich aufmerksam und fürsorglich um die Kinder kümmerten, immer ein offenes Ohr hatten und dabei halfen, dass sich auch diejenigen zurechtfanden, für die die neue Klasse noch ungewohnt war. Bemerkenswert war dabei auch, was während der gesamten drei Tage selbstverständlich blieb: Die Zeit auf der Burg war komplett medienfrei. Handys blieben zu Hause und wurden nicht vermisst. Stattdessen genossen die Kinder die vielen unmittelbaren Begegnungen, gemeinsame Spiele und Bewegung im Freien.

Als die Klassen die Burg nach drei Tagen wieder verließen, nahmen sie mehr mit als gebastelte Erinnerungsstücke und Bilder im Kopf: neue Eindrücke, kleine gemeinsame Geschichten, vielleicht eine frisch entdeckte Gemeinsamkeit und die Gewissheit, dass aus den vielen Begegnungen etwas wachsen kann. Der Herbst rund um die Burg Rothenfels hat sich in seinen schönsten Farben gezeigt – und vielleicht können die neuen Fünftklässler viel von dieser Farbenpracht rund um die Burg mit in ihr erstes Schuljahr am JEG nehmen.

Walz

Tutorenausbildung 2026: Drei heiße Tage voller Teamgeist

Am 24. Juni war es endlich so weit: Die neuen Tutorinnen und Tutoren machten sich gemeinsam mit ihrer Unterstufenbetreuerin Frau Walz voller Vorfreude auf den Weg zum Kilianeum in Miltenberg. Dort erwartete sie eine abwechslungsreiche und intensive Ausbildung rund um den Umgang mit den neuen Fünftklässlern sowie die Aufgaben und Pflichten einer Tutorin bzw. eines Tutors.

Bereits nach der Ankunft begann die erste Schulungseinheit. Durch viele lustige Kennenlernspiele verging der Vormittag wie im Flug. Nach dem Mittagessen standen weitere Teamspiele sowie spannende Einheiten zur Rolle als Tutor auf dem Programm. Schnell wurde deutlich, dass neben jeder Menge Spaß vor allem Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein gefragt waren.

Die Ausbildung fiel mitten in den Hitzesommer. Bei Temperaturen von über 40 Grad waren die Bedingungen alles andere als einfach. Dennoch ließen sich die angehenden Tutorinnen und Tutoren die gute Laune nicht nehmen und überzeugten während der gesamten drei Ausbildungstage mit großem Engagement, beeindruckender Motivation und viel Durchhaltevermögen.

Am zweiten Tag sorgten verschiedene, von den Jugendlichen selbst angeleitete Challenges für viele Lacher. Mit Spielen wie „Memorylauf“ oder „Pferderennen“ wurde es nicht langweilig. Später wurden die Tutorenteams für das kommende Schuljahr eingeteilt. Für die nötige Abkühlung durfte bei den hochsommerlichen Temperaturen natürlich auch ein Wasserspiel nicht fehlen.

Der Abend stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das neue Schuljahr. Bis spät in die Nacht planten die einzelnen Klassenteams den ersten Schultag der neuen Fünftklässler und entwickelten zahlreiche kreative Ideen für ein gelungenes Kennenlernen. Anschließend wurde gemeinsam mit der deutschen Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft mitgefiebert. Viel Schlaf blieb allerdings nicht: Die tropischen Nächte machten das Einschlafen schwer und sorgten für kurze Erholungsphasen. Umso bemerkenswerter war es, dass am nächsten Morgen alle trotz der Hitze und der kurzen Nacht wieder voller Elan in die Ausbildung starteten.

Am letzten Ausbildungstag standen noch einmal Kooperationsspiele und wichtige Inhalte für die zukünftige Tätigkeit als Tutorin oder Tutor auf dem Programm. Über zweieinhalb Tage verteilt erhielten die Jugendlichen viele wertvolle Tipps und hilfreiche Anregungen für ihre verantwortungsvolle Aufgabe im kommenden Schuljahr.

Nach intensiven, lehrreichen und zugleich sehr abwechslungsreichen Tagen hieß es schließlich Abschied nehmen. Ein besonderer Dank gilt dem Team des Kilianeums in Miltenberg sowie den Teamerinnen, die trotz der extremen Hitze für einen angenehmen Aufenthalt und eine intensive Ausbildung sorgten.

Mit vielen neuen Ideen, einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl und großer Vorfreude blicken die neuen Tutorinnen und Tutoren nun auf ihre Aufgabe im Schuljahr 2026/2027. Die neuen Fünftklässler dürfen sich auf engagierte und bestens vorbereitete Tutorenteams freuen.

Walz

Tierisch was los! – Bunter Sport- und Tutorenfasching der Unterstufe

Am Freitag vor den Ferien verwandelte sich die Untermainhalle in einen bunten Dschungel, eine eisige Arktis und sogar in eine gefährliche Vulkanlandschaft – denn unter dem Motto „Bunte Tierwelt“ fand unser diesjähriger Sport- und Tutorenfasching der Unterstufe statt.

Nach dem Einzug mit einer fröhlichen Polonaise und einem schwungvollen Eröffnungstanz war schnell klar: Hier bleibt heute niemand still stehen! In fantasievollen und vor allem sporttauglichen Kostümen wurde gekrabbelt, gehüpft, gerobbt und gerannt.

An verschiedenen Bewegungsstationen konnten sich die Klassen austoben:
Beim wilden Krabbel- und Kriechchaos ging es mit unterschiedlichen „Tierbewegungen“ durch einen Parcours, in der Arktis-Rallye wurde um die Wette gerutscht, bei der Moorhuhnjagd waren Zielgenauigkeit und Schnelligkeit gefragt und beim „Ausbruch des Vulkans“ retteten sich die Teams nur gemeinsam über sichere Matten vor der Lava. Spätestens beim Kokosnusscontest zeigte sich: Teamgeist schlägt Einzelkämpfer!

Ein ganz besonderes Lob verdienen unsere Tutorinnen und Tutoren: Mit viel Einsatz, Kreativität und guter Laune haben sie die Stationen geplant, aufgebaut, erklärt und begleitet. Sie motivierten, feuerten an, moderierten, zählten Punkte und sorgten dafür, dass alle mitmachen konnten. Ohne ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Begeisterung wäre dieser sportliche Fasching nicht möglich gewesen!

Den gemeinsam Abschluss bildete ein „Gute Laune“ Abschlusstanz in bester Stimmung.

Ein herzliches Dankeschön an unsere wirklich tollen Tutorinnen und Tutoren sowie die unterstützenden Lehrkräfte für diesen rundum gelungenen Sportfasching!

Walz

Unvergessliche Tage auf Burg Rothenfels für die 5. Klassen des JEG

In den vergangenen beiden Wochen machten sich die 5. Klassen des JEG gemeinsam mit ihren Tutoren gruppenweise auf den Weg nach Rothenfels, um dort ihre dreitägigen Kennenlerntage auf dem historischen Burggelände zu verbringen. Ziel der Fahrt war es, sich untereinander besser kennenzulernen, gemeinsam kreative Aktivitäten zu erleben und jede Menge Spaß zu haben.

Nach der Ankunft auf der Burg konnten die Schülerinnen und Schüler sich zunächst auf dem Spielplatz austoben und gleichzeitig schon erste Materialien für den späteren Deko-Wettbewerb sammeln. Anschließend startete das Programm mit einer spannenden Burgführung, bei der die Kinder viel über die Geschichte der Burg erfuhren. Nach den Aktivitäten folgte am Nachmittag der erste Höhepunkt: der Deko-Wettbewerb. Die Kinder gestalteten ihre Zimmer kreativ mit Kastanien, Blättern und anderen Naturmaterialien. Besonders beliebt war die Idee, die Blätter an die Fenster zu hängen, sodass das Licht hindurchschien. Für die Jury war es gar nicht so einfach, einen Sieger zu küren, doch am nächsten Morgen wurde nach sorgfältiger Bewertung ein Gewinnerteam bestimmt.

Danach wurden Lichter gebastelt: Aus Glas und Pergamentpapier entstanden wunderschöne Teelichter, die später bei der Nachtwanderung im Fackelschein leuchteten. Ein gemütliches Zusammensitzen am Lagerfeuer mit Stockbrot und Gitarrensongs, rundete den ersten Tag perfekt ab

Am zweiten Tag standen weitere Bastelaktionen auf dem Programm. Am Vormittag gestalteten die Kinder einen Geburtstagskalender für ihre Klasse, und am Nachmittag ging es mit dem individuellen Gestalten von Stofftaschen weiter. Eine Aktion, die sich zu einer regelrechten Signierstunde entwickelte, da jeder als Erinnerung die Unterschrift seiner Klassenkameraden und Tutoren auf seiner Tasche haben wollte.

Am Abend erwartete alle der Höhepunkt der Kennenlerntage: der bunte Abend, der von dem Tutorenteam mühevoll geplant worden war. Unter dem Motto „Klein gegen Groß“ traten die Tutoren und Lehrer gegen die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Spielen an. Zwischen den Spielrunden gab es eine „Werbeunterbrechung“, in der die Kinder ihre vorbereiteten Sketche im Rahmen einer Talentshow präsentierten. Von witzigen kleinen Geschichten über Akrobatikaufführungen bis hin zu Tanzeinlagen, sorgten die Auftritte für viel Gelächter. Am Ende gab es einen verdienten Sieger: die Fünftklässler!

Am nächsten Morgen traten alle nach drei erlebnisreichen Tagen die Heimreise an. Bevor es in den Bus ging, versammelten sich alle noch einmal im Kreis, um gemeinsam ein Gute-Laune-Lied zu singen: „Oben gute Laune, unten gute Laune, vorne gute Laune…“ Über die Fahrt hinweg hatten sogar die Lehrer immer wieder mitgesungen, und das gemeinsame Singen und Tanzen bildete einen fröhlichen Abschluss voller Lachen, Musik und guter Stimmung. Ein perfektes Ende für unvergessliche Kennenlerntage auf der Burg Rothenfels.

Vincenza Steinert, Tutorin am JEG

Start für die neuen Fünftklässler am JEG – gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen!

Mit offenen Armen und viel Begeisterung hieß die Schulfamilie des Julius-Echter-Gymnasiums die 122 neuen Schülerinnen und Schüler der fünf 5. Klassen im Schuljahr 2025/2026 willkommen. Ein 30-köpfiges Tutorenteam, die Schulleiterin Petra Hein, die Unterstufenbetreuerin Corinna Walz sowie die drei Schülersprecherinnen der SMV sorgten dafür, dass der erste Schultag nicht nur organisatorisch, sondern vor allem menschlich zu einem besonderen Erlebnis wurde. 

Im Mittelpunkt stand das soziale Miteinander: Von Anfang an ging es darum, die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler kennenzulernen, erste Kontakte zu knüpfen und in die lebendige Gemeinschaft des JEG hineinzuwachsen. Besonders die herzliche Begrüßung durch ältere Schülerinnen aus dem Tutorenteam und der SMV machte deutlich, wie wichtig Mitverantwortung und Zusammenhalt an der Schule genommen werden. 

Nach den Grußworten der Schulleitung – die mit einem Augenzwinkern gestand, auch selbst jedes Jahr ein wenig aufgeregt zu sein – starteten die neuen Klassen mit unterschiedlichen Profilbildungen in einen Tag voller Begegnungen und gemeinsamer Aktivitäten mit ihren Klassenleitungen und ihren Tutorinnen, die sie durch das gesamte erste Schuljahr am JEG hinweg begleiten werden. Als besonderes Zeichen der Zugehörigkeit und Wertschätzung erhielt jedes Kind ein Gläschen Honig aus der schuleigenen Imkerei – ein süßes Symbol für das Miteinander und das gemeinsame Lernen und Wachsen in den kommenden neun Jahren. 

Corinna Walz