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Autor: Chris Ziegler

Physiksommer 2025 in Ilmenau: Thema der Veranstaltung: Künstliche Intelligenz

Neun Schülerinnen und Schüler des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld haben in der letzten Ferienwoche am Physiksommer 2025 teilgenommen. In Workshops, Laborpraktika und Vorlesungen tauchten sie in aktuelle Themen der Physik ein – mit einem besonderen Schwerpunkt auf künstlicher Intelligenz (KI). In Teams aufgeteilt und unter der Anleitung von sechs Tutor: innen lernten die Teilnehmenden grundlegende Konzepte des maschinellen Lernens kennen, ergründeten die Funktionsweise von ChatGPT, machten sich mit den Grundlagen der Robotik vertraut und analysierten die Vorgänge in neuronalen Netzen. Im praktischen Teil führten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung physikalische Versuche durch, die Studierende der Physik an der Technischen Universität Ilmenau im Grundpraktikum als Prüfungsleistung absolvieren.

Von den Teams wurden dann die Ergebnisse zum Thema KI im Hörsaal präsentiert und über Chancen und Grenzen der künstlichen Intelligenz in Wissenschaft und Alltag diskutiert. Die drei besten Präsentationen wurden mit Buchpreisen belohnt.

Obwohl der Stundenplan in dieser Woche sehr dicht gefüllt war, kam das Vergnügen nicht zu kurz. Auf der Ilmenauer Sommerrodelbahn konnten die Teilnehmenden ihr fahrerisches Können im Bob unter Beweis stellen und beim Bowlen am Abend wurde alles andere als eine ruhige Kugel geschoben. Nach einer abwechslungsreichen, anstrengenden und lehrreichen Physikwoche freuten sich die Teilnehmer wieder auf zuhause.

Schlosser

Beachvolleyballturnier der Jahrgangsstufen 9 bis 12 – Spannung bis zum Schluss

Am 29. Juli fand das alljährliche Beachvolleyballturnier unserer Jahrgangsstufen 9 bis 12 statt. Bei angenehm trockenem Wetter und immer wieder durchbrechender Sonne kämpften 13 motivierte Teams zunächst innerhalb ihrer Jahrgangsstufen um den Gruppensieg, bevor in jahrgangsstufenübergreifenden Spielen der Schulsieger ermittelt wurde.

Im spannenden Finale traf das Team der Klasse 9A auf den Deutschkurs von Herrn Thum. Die 9A musste in diesem Spiel ihre einzige Niederlage des Turniers hinnehmen und unterlag knapp mit 21:25. Trotz des sportlichen Ehrgeizes herrschte auf dem gesamten Turniergelände durchweg gute Stimmung – bei den Schülerinnen und Schülern ebenso wie bei den Lehrkräften.

Ein herzlicher Dank gilt dem Elternbeirat, der nicht nur die Preise für die Siegerehrung finanzierte, sondern auch die Platzgebühren übernahm.

Krausert

Ferienöffnungszeiten

In den Sommerferien ist das Sekretariat des Julius-Echter-Gymnasiums wie folgt besetzt:

01.08. – 08.08.2025:      Montag – Donnerstag               08.00 – 16.00 Uhr

                                     Freitag                                         08.00 – 14.00 Uhr

11.08. – 14.08.2025:     Montag – Donnerstag               08.00 – 12.00 Uhr

18.08. – 29.08.2025:    In dringenden Fällen

                                   Mittwochs                                  10.00 – 12.00 Uhr

01.09. – 05.09.2025:     Montag – Freitag                       08.00 – 12.00 Uhr

08.09. – 12.09.2025:     Montag – Donnerstag               08.00 – 16.00 Uhr

                                     Freitag                                         08.00 – 14.00 Uhr

Bitte klingeln!

Telefonisch erreichen Sie uns unter 06022-8393

Eine Woche Inselluft

Die 7. Jahrgangsstufe des Julius-Echter Gymnasiums erkundet das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer

Für die gesamte 7. Jahrgangsstufe des Julius-Echter Gymnasiums ging es vom 21. 7. bis zum 26. 7. für 6 Tage auf die ostfriesische Insel Borkum. Diese ist die westlichste und zugleich größte ostfriesische Insel und dementsprechend viel gab es für die Schülerinnen und Schüler zu entdecken. Ein abwechslungsreiches Programm mit naturkundlichen Exkursionen, Baden in der Nordsee und vielen verschiedenen Sportmöglichkeiten garantierte eine erlebnisreiche Klassenfahrt.

Die Unterkunft, die Jugendherberge Borkum, eine der größten Jugendherbergen Deutschlands,ließ nichts zu wünschen übrig: Die Siebtklässler hatten ein ganzes Stockwerk für sich allein und das reichhaltige Frühstücksbuffet und die verschiedenen Gerichte beim Abendessen wurden von den sehr gelobt.

Die Besonderheiten des Lebensraums Wattenmeerdas als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt ist, und die Vielfalt der Pflanzen und Tiere erlebten die Jugendlichen bei einer Wattführung sozusagen mit allen Sinnen. Beim Wandern durch das Schlickwatt wurden vor allem auch der Geruchssinn („iiiiih das stinkt“) und der Tastsinn („das ist ja voll schleimig“) intensiv angesprochen. Die Vielfalt der Landschaftsformen – Salzwiesen, Dünen, Marschflächen, Strand – wurde bei den täglichen Fahrradexkursionen sichtbar. Insgesamt legte jeder Teilnehmer in der Woche ungefähr 100 Kilometer auf dem Fahrrad zurück; Eine wirklich sportliche Leistung!

Zur Erholung ging es fast jeden Tag nachmittags an den Strand, und wer Lust hatte, konnte bei frischen 20°C am bewachten Strand in der Nordsee baden oder beim großen Sandburgenwettbewerb herausfinden, welche Klasse die kreativsten Baumeister besitzt.

Am Abend waren dann Spiele und Sport angesagt. Besonders intensiv wurde der Fußballplatz genutzt, aber auch Baseball, eigentlich in den USA beheimatet, wurde von vielen Schülerinnen und Schülern als Sportart entdeckt. Wer keine Lust mehr auf Bewegung hatte, konnte den Tag auch ganz gemütlich auf dem Deich mit Singen und Sonnenuntergang ausklingen lassen.

Heumann

„Nichts in der Welt ist kostenlos“

Bei genauerem Nachdenken über Werbung und Social Media wird dieser pessimistischen Annahme wohl kaum jemand widersprechen. Denn dort sind wir und unsere Daten das Produkt, auch wenn der Zugang erstmal umsonst ist und angeblich unsere Interessen passgenau bedient. Doch auch bei kostenpflichtigen Produkten wirken bei uns als Zielgruppe Prozesse, die teils subtil, teils ganz bewusst unsere Einstellungen und Entscheidungen beeinflussen.

Am 23.07.2025 besuchte uns Dr. Anand Krishna von der Universität Würzburg, um den 8. Klassen im Rahmen des Medienführerscheins diese Prozesse näherzubringen und Strategien zu zeigen, wie man sich dagegen wappnen kann.

Interessant war dabei zunächst, dass Einstellungen (zu Produkten/ Marken/ politischen Themen) grundsätzlich durch kontinuierliche Begegnung, v.a. im Bekanntenkreis entstehen oder sich verändern. Besonders wirksam sind dabei ‚kognitive Dissonanzen‘, also Widersprüche zwischen der Realität und meinen Einstellungen (z.B. Ich rauche, weiß aber eigentlich, dass es ungesund ist). Diese Widersprüche werden durch Anpassung der eigenen Gedanken versucht aufzulösen.

Die mitunter stärkste Kraft bei Einstellungen und Entscheidungen bildet unsere Suche nach Bestätigung. Um uns selbst oder unser Bild von Dingen zu bestätigen, verzerren wir teilweise sogar die Welt, wie wir sie erfahren. Daraus resultieren v.a. im Internet die bekannten Echokammern (oder Filterblasen).

Die Werbeindustrie macht sich diese Prozesse gewinnbringend zunutze. Neben den bekannten „Tricks“ (Rabatte, Black Friday, Vermittlung eines Lifestyles), will die Werbung Bedürfnisse schaffen und dem Konsumenten die dringend gesuchte Bestätigung verschaffen. Häufig werden die Botschaften auch mit bekannten Gesichtern (Influencer!) verknüpft.

Wie kann ich mich aber davor schützen? Grundsätzlich sollte man kritisches Denken als eigenen Wert pflegen. Überzeugungsversuche sind schwächer, wenn eine manipulative Absicht unterstellt wird. Auch sollte man sich selbst kennen: Welche Angewohnheiten habe ich und was löst sie aus? Warum glaube ich etwas und was wäre nötig, um mich vom Gegenteil zu überzeugen? Gerade für Jugendliche macht es in Bezug auf zu hohe Ausgaben durchaus Sinn, vermehrt Bargeld statt der EC-Karte zu nutzen, sich ein wöchentliches Budget zu setzen oder ganz einfach sichtbar zu machen, wofür ich online Geld ausgebe (z.B. Lootboxen in Videospielen).

Bilgin