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Autor: Chris Ziegler

¡Viva la amistad alemana española! – Es lebe die deutsch-spanische Freundschaft!

Auch dieses Jahr durfte das Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld 23 Schülerinnen und Schüler aus Barbate, Andalusien, Willkommen heißen.

Nachdem die spanischen Gäste offiziell an der Schule empfangen worden waren, lernte man sich zunächst bei einem kleinen Frühstück näher kennen. Nach einer kurzen Einführung in das gemeinsame Projekt „Vivir en Alemania y España“, das die Gruppe im Rahmen des EU-Förderprogramms Erasmus+ (nähere Information unter https://julius-echter-gymnasium.de/auszeichnungen-erasmus/) erarbeiten wird, erkundeten die spanischen Schüler in einer Rallye das Schulhaus. Gar nicht so einfach, wenn man in einem Schulzentrum herumläuft, denn da kann man schnell mal falsch abbiegen! Um mehr über das Schulleben in Deutschland zu erfahren, hieß es danach „Schulbank drücken“. Schnell fielen dabei den Schülerinnen und Schülern aus erste Unterschiede zwischen Deutschland und Spanien auf.

Natürlich standen auch Ausflüge auf dem Programm. Ein Fahrt nach Frankfurt durfte dabei natürlich nicht fehlen. Höhepunkte waren der Besuch des Main-Towers sowie eine virtuelle Zeitreise in das Leben der Mainmetropole im Jahr 1891.

Die deutschen Schülerinnen führten ihre spanischen Freunde auch durch Miltenberg, wo sie sich als ausgezeichnete „guías turísticas“ erwiesen, indem sie den Spaniern die Sehenswürdigkeiten der Stadt präsentierten.

Was tun in der Freizeit? Jedenfalls nicht langweilen! So organisierten die Schüler beispielsweise einen gemeinsamen Ausflug nach Aschaffenburg oder hatten viel Spaß in der Bowlinghalle.

Nach einer aufregenden und intensiven Woche hieß es dann erst einmal Abschied nehmen. Aber zum Glück nicht für lange! Denn bereits im April werden sich die deutschen Schülerinnen auf die Reise nach Barbate begeben, um das wunderschöne Andalusien zu entdecken. Dank der Erasmus Plus-Akkreditierung des JEG kann der Aufenthalt in Spanien vollständig über dieses Programm der Europäischen Union finanziert werden.

Berres

„VOR ORT“ Begeisterung für das Lehramt wecken

Die Berufswahl ist nicht einfach. Auf dem Weg zu einer Entscheidung stehen unseren Abituranwärterinnen und -anwärtern zahlreiche Ansprechpartner zur Seite. Eine sehr naheliegende Informationsquelle wurde dabei bisher allerdings häufig außer Acht gelassen: die Schule und die Lehrkräfte selbst!

Diesem Umstand wird seit diesem Schuljahr durch die Lehramtsbotschafter im Projekt „VOR ORT Zukunft prägen. Lehrer/ -in werden“ abgeholfen.

Am JEG hat das bunte Botschafterteam mit Vertretern vom Gymnasium, der Real-, Mittel-, Förder- und Berufsschule in einem Vortrag und persönlichen Gesprächen über den Beruf als Lehrkraft informiert. Darüber hinaus dienen die Botschafter interessierten Schülerinnen und Schülern auch als Ansprechpartner wenn es um Praktikum, Studium oder Referendariat geht.

Im Projekt „VOR ORT“ stehen authentische Begegnungen im Vordergrund: persönlicher Austausch mit Lehrkräften, Studierenden und Referendar/-innen, auf Wunsch das Erleben von Unterrichtssituationen und des Schullebens aus der Perspektive einer Lehrkraft.

Bilgin

Medienbildung am JEG – für Eltern

Digitale Medien und Dienste sind integraler Bestandteil unseres Lebens. Daher sollte man seinem Kind schon früh die Möglichkeit geben, sich damit zu beschäftigen – oder nicht? Und wenn ja, ab welchem Alter? Welche Regeln sind dann im Umgang mit digitalen Medien sinnvoll, und welche nicht? Und wie schaffe ich es als Eltern, diese Regeln durchzusetzen? Gibt es auch digitale Hilfsmittel dafür?

Ausgehend von diesen Fragestellungen hat sich das P-Seminar „Smartphone – smart people?” des Julius-Echter-Gymnasiums zum Ziel gesetzt, die Medienbildung am JEG auch für Eltern zugänglicher zu machen. Deswegen wurde entschieden, am 16.01.2024 einen Fortbildungsabend zu organisieren und selbst durchzuführen, an dem Eltern Informationen und Tipps zu den Medienerfahrung ihrer Kinder erhalten – von den Schülerinnen und Schülern, die diese Erfahrungen hautnah jeden Tag selbst erleben.

Der Abend sollte so Abend gestaltet werden, dass sich Eltern nach der Begrüßung durch Schulleiterin Frau Hein und einer einstimmenden Keynote drei aufeinanderfolgende Workshops aussuchen können, wobei jeweils sieben verschiedene Themen zur Wahl stehen.

Diese Workshops wurden durch die Schülerinnen und Schüler selbst geplant und durchgeführt. Zur Wahl standen die Themen „Regeln für Kinder im Netz“, „Cybermobbing“, „Sicherheit im Netz, Cybersecurity und Datenschutz“, „Vorstellung sozialer Medien“, „Gefahren in sozialen Netzwerken“, „Medienkonsum und Sucht“ und „Apps zur Familienfreigabe“. Somit konnten die Eltern aus einem breit gefächerten Angebot wählen, in dem durch den Workshop-Charakter die Eltern auch selbst mit eingebunden waren und ihre eigenen Erfahrungen und Fragen in Diskussionen teilen und diskutieren konnten. Die Workshopleiterinnen und -leiter konnten dabei Expertise in ihren Bereichen sowie echten Realitätsbezug aus eigener Erfahrung beisteuern, was bei anderen Veranstaltungen, in denen keine digital natives referieren, nicht so einfach möglich ist.

Nach dem dreistündigen Abend, an dem durch die Q12 auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt war, war das Resümee der Eltern einhellig: Organisation und Durchführung waren rundum gelungen, und viele waren dankbar für die Tipps und weiterführenden Informationen, die sie auch mittels QR-Code als Handouts zu den Workshops mit nach Hause nehmen konnten. Auch wenn einige Stühle wegen der angekündigten Beeinträchtigungen durch Glatteis für den folgenden Morgen leider leer blieben, waren auch die Schülerinnen und Schüler zufrieden mit dem Abend und konnten – trotz Höhen und Tiefen – somit auf ein erfolgreiches Seminar zurückblicken, das nicht nur sie selbst, sondern auch andere weitergebracht hat.

Falls Sie den Termin verpasst haben: Die Materialien können weiterhin heruntergeladen werden unter https://t1p.de/s4pxt

Götzinger

Klima im Blick: Das P-Seminar Wetterstation im Einsatz

Inmitten der faszinierenden Welt der Meteorologie, die oft schwer genau zu beobachten ist, hat das P-Seminar „Wetterstation“ am Julius-Echter-Gymnasium in Elsenfeld unter der Leitung von Carolin Graf eine innovative und lokale Antwort gefunden – den Bau einer Schulwetterstation. Diese eröffnet nun die Möglichkeit, sämtliche Daten rund um das Wetter mit Präzision direkt vor Ort zu sammeln und detailliert einzusehen.

Alles begann mit der Planung und Ideensammlung, die ein Großteil des ganzen Projektes ausmachte. Verschiedenste Bauvorstellungen und Aufstellungsorte wurden ausgewertet und geprüft, um schließlich einen konkreten Plan ins Leben zu rufen, der sowohl Software als auch Hardware vereinte.

Von der Grundidee bis zur fertigen Wetterstation war es für die Schülerinnen und Schüler allerdings immer noch ein langer, steiniger Weg. Da die meisten Teilnehmer kaum Programmiererfahrung hatten, war es notwendig zuerst die Grundlagen zu erlernen. Dies erreichte das P-Seminar durch zwei Programmier-Workshops, einmal geleitet von einem erfahreneren Mitschüler und anschließend durch die benachbarte TH Aschaffenburg.

Dann ging es an das Bestellen der Bauteile, was dem P-Seminar dadurch vereinfacht wurde, dass die Wetterstation vollständig durch Spenden finanziert wurde. Dank des großzügigen Sponsorings durch die Firma WIKA, einem führenden Unternehmen in der Messtechnik, war es dem P-Seminar möglich, die benötigte Technik und die Sensoren zu beschaffen. Zudem wurde die Schülergruppe von der Firma Elotec Roth, einem mittelständigen Elektrobetrieb aus Eschau, durch die Bereitstellung eines Solarpanels unterstützt.

Einige(!) Stunden später, die mit dem Verlöten diverser Sensoren und Mikrocontroller, dem Programmieren und Verschrauben der Hardware ins Land gingen, konnte die Wetterstation in Absprache mit dem Landratsamt Miltenberg und mit Hilfe des Hausmeisters auf dem Müllhäuschen installiert werden.

Mit Begeisterung haben die Schüler des P-Seminars die Einweihungsfeier gestaltet und dabei interessierten Besuchern einen Einblick in die Funktionsweise der Wetterstation ermöglicht. Die Veranstaltung brachte die Schulleiterin, Mitglieder des Sekretariats, verschiedene Lehrer, die Geschäftsführerin der Firma Elotec Roth sowie Schülerinnen und Schüler des JEG zusammen, wo ihnen wertvolle Informationen über die Wetterstation vermittelt wurden.

Das Seminar hofft sehr, dass die Schule auch weiterhin von diesem Instrument profitieren wird. Alle Teilnehmer des Seminars haben sich sehr angestrengt, damit am Ende eine funktionierende Wetterstation entsteht. Die Station ermöglicht nicht nur die präzise Messung der Temperatur, sondern auch die Überwachung von Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Regenmenge. Mit diesen vielfältigen Parametern wird die Schule nicht nur in der Lage sein, das aktuelle Wetter besser zu verstehen, sondern auch einen umfassenden Überblick über die atmosphärischen Bedingungen zu erhalten. Dadurch wird die gesamte Schule aktiv von dieser Wetterstation Gebrauch machen können.

Die Daten können unter folgendem Link eingesehen werden:

https://wetterstation.julius-echter-gymnasium.de/

Ecem Caliskan, Sullivan Röser, Antonia Roth