Geschichten aus dem Dammsfeld: Der 1. Wandertag

WANDERTAG der 6D

Am 1.Wandertag machten sich die 6.Klassen auf den Weg nach Obernburg.

Nach kurzem, aber heiterem Marsch kamen wir in Obernburg an. Dort legten wir eine Pause am Main ein. Nachdem wir uns mit unserem Proviant gestärkt hatten, gingen wir zur Römerstraße. Zunächst teilten sich die Schüler*innen in Gruppen ein und erhielten von den Lehrer*innen eine Straßenkarte mit eingezeichneten Häusern. Diese mussten farbig kartiert werden. So lernte man, sich zu orientieren und Karten zu lesen. Die schnellsten Gruppen bekamen JEG-Schokolade. Mit dieser Motivation lieferten sich die Gruppen ein heißes Rennen um den Spitzenplatz.

Zum Abschluss gab es trotz Schokoladengewinn noch ein leckeres Eis.

Lisa Rauschenbach, Lina Rebbe, Emma Ullmer (alle 6D)

WANDERTAG der 7B

Am Wandertag sind wir nach Obernburg zum Römermuseum gelaufen. Als erstes haben wir unsere Sachen abgestellt und uns um eine große Glasvitrine versammelt.

Der Leiter des Museums hat uns viele spannende Fakten über Rom und die alten Römer erzählt. Danach sind wir alle in einen etwas kleineren Raum gegangen, wo viele Grabsteine der Römer waren. Auf Grund des Alters konnte man die Inschriften nicht so gut lesen. Als wir damit fertig waren, haben wir in Fünfergruppen einen Stift und einen Fragebogen bekommen, um eine Rally durch das Museum zu machen.

Daraufhin haben wir uns im oberen Stockwerk versammelt und uns wurde etwas über antike römische Münzen erzählt. Im obersten Stock lag ein altes Schwert auf dem Tisch und der Leiter des Museums unterrichtete uns darüber. Danach sind wir in einen Spielraum gegangen und konnten uns wie die alten Römer verkleiden. Wir durften sogar zwei alte römische Spiele spielen und uns wurde eine alte Handmühle gezeigt, die wir auch erproben konnten. Zur Sättigung unserer hungrigen Mägen sind wir zunächst zum hiesigen Döner, dann zum Main und kehrten daraufhin zur Schule zurück.

Mayra Rosnizeck, Eleni Berberidis, Emilia Strunk, (alle 7B)

WANDERTAG der 8C/D

am Mittwoch, den 21.09.2022 fand am Julius-Echter-Gymnasium der diesjährige Wandertag statt. Gemeinsam hatten die Klassen 8c und 8d entschieden, mit dem Zug nach Miltenberg zu fahren und dort die Burg samt Park zu erkunden.

In Miltenberg angekommen: Nach einem kleinen Spaziergang über die Mainbrücke mit dem wunderschönen Ausblick auf den Fluss, wurde ein Treffplatz für später ausgemacht. Danach gingen die Gruppen mit ein paar falschen „Abkürzungen“ auf die Burg von Miltenberg. Nach einem kleinen Quiz über die Geschichte und Geografie von Miltenberg, gingen die beiden Klassen hinunter in die Altstadt, wo sie sich in kleinere Gruppen aus mind. 3 Personen aufteilten und sich in der Altstadt aufhielten. Es gab viele verschiedene Ziele, aber das beliebteste war einer der zwei Dönerläden. Weil einer davon geschlossen hatte, gab es eine lange Schlange an dem einzig offenen. Dieser war zwar glücklich über das kurzzeitige Monopol, dann aber doch hoffnungslos überlastet und konnte gar nicht alle Bestellungen in der verbleibenden Zeit aufnehmen, da ja schon der Zug wartete.

Treffpunkt für die Rückfahrt war der Parkplatz unter der Brücke. Nachdem geprüft wurde, ob auch niemand abhandengekommen war, liefen wir zurück zum Bahnhof. Als der Zug kam, fuhren wir mit mehreren Ausstiegsmöglichkeiten wieder zurück nach Elsenfeld.

Ege Florian Denk (8C)

Buchtipp Oktober

Der Ort: Kempen, 30jähriger Krieg. Die Menschen stehen auf Krieg, Hexenverfolgung, die Katholische Kirche und mittendrin: das Chaos der ersten Liebe. Was macht man, wenn die große Liebe mit der eigenen Schwester anbandelt und er noch dazu in den Krieg ziehen muss? Oder wenn der Schwester der Scheiterhaufen droht, nur weil sie sich mit Kräuterkunde auskennt? Als hätten Teenager nicht schon genug Probleme…

„Die Hexe vom Niederrhein“ von Sebastian Thiel, ist mein neues absolutes Lieblingsbuch. Dieser historische Roman gibt so viel; Spannung Wissen, Romantik und Brutalität. Man könnte fast sagen: es ist für jeden was dabei. Leute, die auf Action stehen, sind durch den Aspekt des Krieges versorgt. Jemand, der sich gerne weiterbilden und mehr über die Zeit des 17. Jahrhunderts erfahren will, kann sich an den wunderbaren Schilderungen des damaligen Lebens und der etwas älteren Sprache laben. Und auch diejenigen, die noch an die wahre Liebe glauben, werden nicht enttäuscht. Die Geschichte von Lorenz und Antonella war so fesselnd, dass es bis zum Ende spannend blieb und man mitfiebern konnte. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der sich auch nur im Geringsten für Literatur interessiert.
Alles in allem betrachtet ein geniales Buch, welches ich auch gerne im Unterricht gelesen hätte.

Joline Albrecht, Q11

Erschienen 2010 im Gmeiner Buchverlag, 267 Seiten.
Bild: https://www.gmeiner-verlag.de/buecher/titel/die-hexe-vom-niederrhein.html

Interview „Aus dem Leben“: Schule früher und heute

Die Schule hat sich im Laufe der Jahre stark verändert. Das berichtete uns die Latein- und Sportlehrerin Elfriede Braun in einem Interview.

Auf die Frage, was sich alles im Laufe der Jahre gewandelt hat, zählte sie eine lange Reihe an Veränderungen auf. Als ersten Punkt nannte sie uns die Schulaufgaben, die früher auf sogenannten Matrizen geschrieben und mit Walzen bedruckt wurden. Die Matrizen ähnelten dem Kohlepapier. Früher gab es noch keine Digitalen Medien und der Vertretungsplan war aus Papier und wurde täglich am schwarzen Brett ausgehängt. Die Schüler*innen hatten außerhalb der Sprechstunden keinerlei Möglichkeiten sich mit den Lehrern auszutauschen, da es solche Onlineplattformen wie den Schulmanager noch nicht gab. Eine weitere Veränderung gab es im Lehrplan, da die zweite Fremdsprache erst in der 7. Klasse dazu kam. Die Größe des Lehrerkollegiums und Personals ist stark gewachsen, es gab zum Beispiel nur zwei Sekretär*innen.

Kollegium früher
Kollegium heute

Eine weitere Frage an Frau Braun war, ob sie zu manchen Schüler*innen noch Kontakt hat. Darauf antwortete sie, dass viele Schüler, die bei ihr das Abitur am JEG gemacht haben, eines Tages beim Elternsprechtag als Eltern erschienen sind.

Unsere letzte Frage bezog sich auf die Veränderung der Schülerschaft und laut Frau Braun hat diese sich positiv entwickelt. Sie meinte, dass die Schüler*innen heute konstruktiver sind und lieber in die Schule gehen als früher.

Außerdem waren die Schüler*innen früher frecher und kritischer. Heutzutage können die Schüler*innen sehr gut mit Medien umgehen und sind offener für Vorträge wie Referate und Präsentationen.

Letztlich können wir daraus schließen, dass sich die Schule in vielen Punkten zum Besseren verändert hat.

Text/Bild: Lisa Brand (8A), Mia Leibmann (8A)

DIY: Mini-Olaf

Mit dieser Anleitung könnt ihr ganz einfach euren eigenen mini Olaf basteln.

Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
  • Als erstes malt ihr eine lere Klopapierrolle ganz weiß an.
  • Danach klebt ihr eurem mini Olaf eine orangene Karottennase aus Tonpapier auf.
  • Als nächstes malt ihr ihm zwei Augenbrauen, Augen und einen Mund.
  • Daraufhin klebt ihr Olaf zwei oder drei schwarze Knöpfe auf.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Mayra Rosnizeck, Eleni Berberidis, Emilia Strunk (alle 7B)

JEG va a Roma!

Kalt, regnerisch und trüb – so ließen die Lateinschüler*innen der Jahrgangsstufen 10+, 11 und 12 das Julius-Echter-Gymnasium und Elsenfeld am 02.10.2022 zurück und machten sich in Begleitung von Frau Ebert, Herrn Kneisel und Frau König auf den Weg nach Rom. Die Anreise mit dem Bus war zunächst zwar etwas beschwerlich, da die Aufregung groß und die Müdigkeit teilweise überwältigend war. Es konnten auch ein paar Zwischenstopps nicht vermieden werden, so hielten wir also um ca. 21 Uhr das erste Mal an einer Raststätte. Dort ging es nach einem etwa 30-minütigen Aufenthalt und einigen Turbulenzen weiter, um um Punkt null Uhr die Grenze nach Italien passieren zu können.

Nach der Ankunft am Montag wurden wir erstmal von heißem Wetter begrüßt. Nachdem wir unsere Zimmer nicht gleich beziehen konnten, hatten wir die Möglichkeit uns im Hotel zwar etwas provisorisch, aber auch zum Glück, in den Toiletten umzuziehen. Danach begannen wir mit den ersten Erkundungen der Stadt: Nach der Piazza del Popolo, auf welcher wir uns eine Pizza auf die Hand holten, besichtigten wir unter anderem die Spanische Treppe, das Pantheon und den von Menschen überfüllten Trevi-Brunnen. Vor dem Pantheon konnten wir uns an einem typisch römischen Trinkwasserbrunnen die Flaschen füllen. Anschließend haben wir auch noch ein Gruppenbild, auf welchem wir alle ganz schön fertig aussehen, gemacht.

Am Dienstag stand der Tivoli auf dem Programm. Hier besuchten wir zunächst die Villa Adriana. Diese war mit den schönen Wasseranlagen und tollen Statuen definitiv ein Highlight und sie waren auch noch sehr gut erhalten. Meine Wanderschuhe und das Mückenspray habe ich an diesem Tag besonders vermisst. Die Villa d’Este mit ihren vielen wunderschönen Springbrunnen als super Fotomotiv rundete den Tag ab. Mit dem Besuch der Kapitolinischen Museen, des Kapitols, des Forum Romanum und des Kolosseums am Mittwoch waren wir im Zentrum aller Texte, Biografien und Geschichten, die wir je im Lateinunterricht gehört, gelesen oder übersetzt haben. Die Kapitolinischen Museen mit vor allem ihren sehr beeindruckenden Gemälden und der doch ziemlich bekannten Wolfsstatue mit Romulus und Remus, waren äußerst lehrreich. Das Forum Romanum mit dem Colosseum war aber sicherlich das Highlight dieses Tages. Alles, was man sonst nur aus Büchern kannte stand auf einmal riesig groß vor einem und war somit sehr überwältigend. Dort zu stehen, wo die alten Römer schon standen war sehr beeindruckend und eine Erfahrung, die ich jedem ans Herz legen würde, der mal in diese Gegend kommt.

Mit Wissbegierde ging es am nächsten Tag zuerst in die Vatikanischen Museen. Diese überzeugten mit ihren unglaublichen Statuen. Leider war es dort sehr überfüllt und man konnte nicht alles, was man evtl. wollte, fotografieren. Hier wurde penibelst darauf geachtet nichts zu berühren, was bei der Menschenmasse auch gut war. Bis zu dem Punkt, wo man schon ein Ticken zu nahe an einer Säule stand und am Arm von dieser weggezogen wurde, was ich leider etwas schade fand, da dies die Stimmung etwas trübte.

Anschließend ging es in den Petersdom. Hier mussten sich NUR die Frauen die Knie und Schultern bedecken. Abgesehen von diesen strikten Vorschriften war der Petersdom ein Wahnsinnsanblick. In Kleinstarbeit mit tausenden kleinen Mosaiksteinchen gefertigte Abbildungen von religiösen Figuren zierten die Decke und die Wände und plötzlich kam man sich ganz klein vor. Die Kuppel konnten wir dann auch noch besichtigen. Nachdem einige von uns den steilen Aufstieg hinter sich gebracht hatten, konnten wir eine unglaubliche Aussicht bestaunen. Von dort oben hatte man den perfekten Blick über alle wichtigen Plätze Roms.

Als wir nach ca. 20 Minuten wieder herunter kamen, sprach uns eine deutsche Klasse von etwas jüngeren Schülerinnen an, welche Tausch-dich-Reich spielten. Ein Spiel, bei welchem man versucht Gegenstände höher zu tauschen. Leider konnten wir ihnen nichts geben, hatten aber trotzdem ganz lustige Unterhaltungen mit ihnen. Zum Abschluss des Tages begaben wir uns noch auf einen kleinen Abstecher an die Ara Pacis, den Friedensaltar des Augustus. Hier konnte Frau Ebert unsere ganzen Fragen zu den Opferungen und ähnlichem beantworten. Generell war sie eine sehr große Hilfe, was das geschichtliche Wissen betraf und konnte die meisten unserer Fragen auch beantworten. Ich fand das sehr beeindruckend und möchte an dieser Stelle auch gerne noch ein Lob und Dank aussprechen.

Ein selbstständiges Sightseeing rundete unseren Besuch in der Ewigen Stadt am Freitag ab. Selbstverständlich kamen die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz: Die Gedanken an Supplì, Pizza al taglio oder einen piatto di pasta von einem waschechten römischen Koch in seiner Osteria lassen uns noch heute das Wasser im Munde zusammenlaufen. Es war eine wirklich informative, lehrreiche und beeindruckende, aber auch sehr spaßige Studienfahrt. An dieser Stelle möchten wir uns erneut herzlich bei den begleitenden Lehrkräften für all die Mühe und Arbeit der Organisation bedanken. Mille grazie!

Lorina Tasholli/ Joline Albrecht/ Kneisel

© Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld