Zum Hauptinhalt springen

Autor: Chris Ziegler

Kennlerntage der 5.Klässler

Schullandheimaufenthalt auf Burg Rothenfels

Bestes Herbstwetter und großartige Stimmung – so lassen sich die Kennlerntage der 5. Klässler auf Burg Rothenfels kurz und knapp beschreiben. Während der dreitägigen Klassenfahrt organisierten die 21 Tutorinnen und Tutoren aus den 10. Klassen liebevoll ein buntes Programm für unsere neuen Schülerinnen und Schüler und sie leisteten wirklich tolle Vorarbeit, denn es kam tatsächlich keine Minute Langeweile auf. Bereits direkt nach der Ankunft erkundeten die SchülerInnen mit ihren TutorInnen die nähere Umgebung der Burg um auch schon Materialien für ihre Zimmerdekoration zu sammeln. Einen Zimmerwettbewerb mit Deko aus Naturmaterialien zu gewinnen, erfordert schon gewisse Kreativität, aber die Ergebnisse aus Stöcken, Kastanien und bunten Blättern am nächsten Morgen konnten sich wirklich sehen lassen. Überhaupt zeigten sich die 5. Klässler sehr kreativ, auch bei der Gestaltung von selbst gestalteten Stofftüten und Geburtstagskalendern fürs Klassenzimmer entstanden richtige kleine Kunstwerke, die bleibende Erinnerungen an das gemeinschaftliche Erlebnis auf Burg Rothenfels schufen. Auf der Burg selbst fühlten sich die Kinder ziemlich schnell recht heimisch, spätestens als nach der Burgrallye die kleinsten Winkel entdeckt, die einzelnen Stufen der Burgtreppen gezählt und der Bergfried mühsam erklommen war, fühlte sich jeder auf der Burg angekommen. Das Highlight am Ende des ersten Tages bildete zweifelsohne die Nachtwanderung im Fackelschein durch das an die Burg angrenzende Waldstück, bei der die SchülerInnen großen Mut bewiesen, wenn es darum ging mysteriöse Aufgaben zu absolvieren, um den verwunschenen Graf zu erlösen oder die verschollene Samira von ihrem Fluch zu befreien. Am Ende des ersten Tages blieb jeden Falls keine Zeit für Heimweh und alle fielen müde und erschöpft in ihre Betten.

Bereits im frühen Morgengrauen wurden die Klassen 5B und 5C stimmungsvoll von ihren TutorInnen geweckt, während die Sportklasse bereits Laufrunden durch die morgendlichen Nebelschwaden rund um die Burg zog. Der zweite Tag stand ganz unter dem Motto „ein Team werden – als Klasse zusammenwachsen“ und so blieb viel Zeit für gemeinsames Spiel, Basteln und natürlich für die intensive Vorbereitung des „Bunten Abends“, bei dem die einzelnen Zimmerteams ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen konnten, in dem sie Sketche, Songs und Vorführungen gestalteten und diese vor „großer“ Bühne aufführten. Hier kam der Spaß nicht zu kurz und es wurde viel gemeinsam gelacht.

Viel zu schade, dass am dritten Morgen die Koffer schon wieder gepackt werden mussten und so manche Schülerin war überzeugt: „So ein, zwei Nächte wäre ich schon noch geblieben!“ – wie gut, dass für das restliche Schuljahr noch weitere schöne Tutorenaktionen mit den 5. Klassen geplant sind.

Eindrücke der Fahrt bekommen Sie in der Bildergalerie mit vielen Fotos von unserem Aufenthalt.

Walz

Von Mobbern, Mitläufern und Opfern – Junges Theater Augsburg mit Präventionsstück „#Hass“ am JEG

In der Schule ist Mobbing leider keine Seltenheit. Deswegen ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler über das Thema aufgeklärt werden. Deswegen präsentierte das Junge Theater Augsburg der 10. Jahrgangsstufe des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld am 13. 10. das Präventionsstück ,,#HASS – Hauptsache radikal“. Das Theaterstück thematisiert Cybermobbing und Hass im Netz, indem drei unterschiedliche Geschichten von Mobbingopfern schauspielerisch vorgestellt werden.

Wir bedanken uns herzlich beim Elternbeirat, dem Freundeskreis und beim Landratsamt für die großzügige finanzielle Unterstützung, die dieses tolle Präventionsprojekt erst ermöglicht hat.

Einen großen Platz nahm dabei die Musik ein, welche die Schauspieler Ramo Ali, Kristina Altenhöfer und Ferdinand Reitenspies vor Ort mit Mikrofon, Synthesizer und Loop-Maschine produzierten, und die das ganze Stück untermalte. Außerdem hatten die Regisseure Susanne Reng und Wini Gropper das Stück so konzipiert, dass auch das Publikum mit einbezogen wurden, indem man es zum Beispiel fragte, was zu einer Demokratie gehöre oder was es von der gleichgeschlechtlichen Ehe halte.

Im Anschluss an das Theaterstück hielten professionelle Theaterpädagogen in den einzelnen Klassen Workshops ab, in denen auf die Vorstellung eingegangen wurde, damit sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Mobbing auseinandersetzen konnten. Jeder Workshop wurde dabei individuell darauf angepasst, wie reif die jungen Menschen in der jeweiligen Klasse waren. Zu Beginn wurden in der Regel kurze Spiele gespielt, um die Stimmung aufzulockern. Danach stellten die Pädagogen den Schülerinnen und Schülern einige Entscheidungsfragen, die sie nach ihrem Bauchgefühl beantworten sollten. Diese Fragen konnten zum einen sehr trivial sein, wie die Frage: ,,Pizza oder Pasta?“ Es waren aber auch einige tiefgründige Fragen dabei, beispielsweise, ob man sich eher für den Kapitalismus oder den Sozialismus entscheiden würde. Die letzte Frage, ,,posten oder nicht posten“, leitete elegant zum nächsten Punkt des Workshops über, in welchem die Teilnehmer von ihren eigenen positiven wie negativen Erfahrungen im Internet berichten konnten.

Der letzte Teil des Workshops bestand darin, sich selbst in Kleingruppen eine kurze Szene, welche das Thema Mobbing behandelt, auszudenken und vorzuspielen. Alternativ durfte man auch eine Szene aus dem zuvor gesehenen Theaterstück nachstellen und dafür eventuell neu interpretieren. Im Mittelpunkt dieser Aufgabe stand, dass jeweils ein Charakter in den ausgedachten Szenen Zivilcourage beweisen und dem Opfer helfen sollte. Auf diese Weise haben die Schülerinnen und Schüler gelernt, wie man sich verhalten sollte, wenn man Mobbing in seinem Umfeld wahrnimmt. Außerdem konnten sie nachempfinden, wie es sich anfühlt, Täter, Opfer oder Mitläufer zu sein.

Die Schülerinnen und Schüler des JEG hatten also nicht nur Freude am Theaterstück, sondern haben dadurch intensiv erfahren, welche unterschiedlichen Facetten „#Hass“ ausmacht und welche Bedrohung er für unsere Gesellschaft haben kann, wenn sich ihm niemand entgegenstellt. Erziehung zur Demokratie am Lernort Schule: Besser geht’s nicht!

Alissa Zankl

JEG bei Konferenz der Juniorbotschafter des EU-Parlaments in Ulm

„Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten, das sind die Grundlagen des neuen Europa.“ Dieses Zitat aus einem Flugblatt der berühmten Widerstandsgruppe und Hitlergegner „Weiße Rose“ ist für Europa immer noch von großer Bedeutung. Auf den Spuren der Verfasser Hans und Sophie Scholl reisten die EU-Botschafterinnen des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld in deren Heimatstadt Ulm, um an der Botschafterkonferenz für das Europäische Parlament teilzunehmen.

Nach Aufbruch in den frühen Morgenstunden und vierstündiger Anreise begann das Programm an der Friedrich-List-Schule in Ulm mit einem Europa-Café, bei dem Aktivitäten der EU-Botschafterschulen vorgestellt und ausgetauscht wurden. Danach folgten verschiedene Programmpunkte zum Kennenlernen der teilnehmenden Schulen sowie die gemeinschaftliche Erarbeitung neuer Projektideen. Dabei knüpften die Schülerinnen und Schüler des JEG viele Kontakte mit anderen Botschafterschulen im süddeutschen Raum. Motiviert und mit zahlreichen neuen Projektideen im Gepäck, traten die Juniorbotschafterinnen Maya und Melina Kroth, Angelina Treptau sowie Victoria Noß mit ihren betreuenden Lehrkräften Stefan Carolan und Marcel Giloj am frühen Abend die Heimreise nach Elsenfeld an. Die Reise nach Ulm hat sich also gelohnt: Eine wirklich (f)ulminante EU-Botschafterkonferenz, wenn man so will!

Die Schulgemeinschaft des Julius-Echter-Gymnasiums darf sich für das aktuelle Schuljahr auf zahlreiche spannende und interessante Veranstaltungen freuen, die den europäischen Gedanken an der Schule noch weiter festigen werden.

Il JEG va a Roma!

Kalt, regnerisch und trüb – so ließen die Lateinschüler:innen der Jahrgangsstufen 10+, 11 und 12 das Julius-Echter-Gymnasium und Elsenfeld am 02.10.2022 zurück und machten sich unter der Begleitung von Frau Ebert, Herrn Kneisel und Frau König auf den Weg nach Rom.

Direkt nach der Ankunft am Montag begannen wri mit den ersten Erkundungen der Stadt: Nach der Piazza del Popolo besichtigten wir unter anderem die Spanische Treppe, das Pantheon und den Trevi-Brunnen.

Am Dienstag stand Tivoli auf dem Programm. Hier besuchten wir zunächst die Villa Adriana, wo uns vor allem der Canopus beeindruckte – eine der Banketthalle vorgelagerte rechteckige Wasserlandschaft, die von Säulen umgeben ist. Die Villa d’Este mit ihren vielen Springbrunnen rundete den Tag ab.

Mit dem Besuch der Kapitolinischen Museen, des Kapitols, des Forum Romanum und des Kolosseum am Mitwoch waren wir im Zentrum aller Texte, Biografien und Geschichten, die wir je im Lateinunterricht gehört, gelesen oder übersetzt haben.

Mit Wissbegierde ging es am nächsten Tag in den Petersdom und auf dessen Kuppel, in die Vatikanischen Museen sowie an die Ara Pacis, den Friedensaltar des Augustus.

Ein selbstständiges Sightseeing rundete unseren Besuch in der Ewigen Stadt am Freitag ab. Selbstverständlich kamen die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz: Die Gedanken an Supplì, Pizza al taglio oder einen piatto di pasta von einem waschechten römischen Koch in seiner Osteria lassen uns noch heute das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Es war eine wirklich informative, lehrreiche und beeindruckende, aber auch sehr spaßige Studienfahrt. An dieser Stelle möchten wir uns erneut herzlich bei den begleitenden Lehrkräften für all die Mühe und Arbeit der Organisation bedanken. Mille grazie!

Lorina Tasholli / Kneisel

In die Pedale und Schuss: Zum ersten Mal Biathlon mit Mountainbikes am JEG

Biathlon? Klar, das sind doch zwei Sportarten in einem, Skilanglauf und Schießen, also ein Wintersport. So die gängige Ansicht über diese Kombinationssportart. Dass man diese auch im Sommer und mit dem Fahrrad ausüben kann, bewies die Fachschaft Sport des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld am 7. Oktober.

In einem anspruchsvollen Parcours rund um das Schulgelände waren die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe aufgerufen, in jeweils vier Dreierteams gegeneinander im Fahrradfahren und Armbrustschießen anzutreten. Jede Mannschaft absolvierte nacheinander zwei Runden entlang einer Mountainbike-Strecke am Schulhof, und nach jeder Runde hieß es, am Schießstand eine ruhige Hand zu beweisen. Keine Sorge, bei den „Armbrüsten“ handelte es sich um die ungefährliche Spielzeugversion mit Saugnapfpfeilen. Schülerinnen und Schüler des JEG brauchten also keine Angst vor Verletzungen zu haben!

Wer beim Schießen nicht traf, wurde, wie beim richtigen Biathlon, auf eine Strafrunde geschickt, bevor er seine zweite Runde fahren konnte. Dann war der Zweite aus dem jeweiligen Team an der Reihe. Das Publikum aus den Klassen 5, 6 und 7 des JEG ging begeistert mit und feuerte seine Mitschülerinnen und Mitschüler besonders bei den Strafrunden lautstark an.

Im Finale machte die Mannschaft der Klasse 6 A ihren Sieg beim letzten Schießstand sicher, da alle Ziele getroffen wurden; damit zog sie ganz knapp am Team aus der 7 CD vorbei, mit dem sie sich bis zum Schluss ein spannendes Duell geliefert hatte. Den Abschluss dieses Biathlons der besonderen Art machte dann die Siegerehrung durch die Sportlehrer Bernd Gehring, Chris Ziegler und Jan Wagner, die das Event auch organisiert hatten. Über den Finalsieg freuten sich Paul Berninger, Samuel Matjak und Tom Scherf (Klasse 6 A), welche die Ersten in der 6. Jahrgangsstufe gewesen waren. Rahel Hayward, Theodor Oxley sowie Arda Tepeli (alle 5 A) holten sich den Sieg in der 5. Jahrgangsstufe; die besten Siebtklässler waren Linus Rothermich (7 C), Konstantin Verfürth und Felix Dominik (beide 7 D).

Zuschauer, Teilnehmer und Organisatoren waren sich nach der gelungenen Sportveranstaltung einig: Mountainbike-Biathlon am Julius-Echter-Gymnasium hat Zukunft!

Thum/Wagner J.

Link zur vollständigen Bildergalerie