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Autor: Chris Ziegler

Starker Auftritt der JEG-Mädels im Regionalfinale

Der Jubel kannte in der Sporthalle Großwallstadt keine Grenzen, als die Schulmannschaft des JEG Elsenfeld am Montag, 12. Dezember 2022, das Regionalfinale der Wettkampfklasse III/1 für sich entscheiden konnte. Nach einem teilweise dramatischen 50-minütigen Kampf hatten sie sich gegen die Kontrahentinnen aus Alzenau mit 20:18 Toren durchsetzen können.

Aus krankheitsbedingten Gründen standen Bernd Gehring und Jasmin Dötsch nur ein kleines Team von acht Spielerinnen zur Verfügung. Jeweils eine Torhüterin spielte für eine Halbzeit im Feld mit, damit überhaupt eine Auswechselspielerin auf der Bank Platz nehmen konnte. Die JEG-Mädels hatten aber keineswegs Bedenken, dass ihnen die Puste ausgehen könnte – sie zeigten vom Anpfiff weg vollen Einsatz, packten in der Abwehr konsequent zu und bauten ihre Angriffe überlegt auf. Verdienter Lohn des tollen Zusammenspiels war eine 10:8-Führung zur Pause, nach der sich das JEG eine kleine Schwächephase leistete und die eine oder andere Chance liegenließ. Alzenau konnte nicht nur ausgleichen, sondern mit drei Toren vorbeiziehen. Angefeuert von der JEG-Fangemeinde (Schülerinnen der Realschule Elsenfeld, Grundschüler der Kardinal-Döpfner-Schule und einige Eltern) legten die hochmotivierten JEG-Spielerinnen einen fantastischen Endspurt hin, drehten die Partie und sicherten sich noch den 20:18-Sieg. Als Erstplatzierter im Regionalfinale konnte sich das JEG somit für die unterfränkische Meisterschaft qualifizieren.

Für das JEG spielten Tina Schüßler und Isabella Gernhard im Tor, Jana Bollmann, Jule Vügten, Sarah Diener, Claire Löschinger, Fabienne Meier und Lenya Schmidt.

Gehring

It´s the most beautiful time of the year…

Internationaler Weihnachtsabend des Julius-Echter-Gymnasiums am 08.12.2022 lockt zahlreiche Besucher von nah und fern an.

Sie gilt nicht umsonst als die schönste Zeit des Jahres, und aufgrund ihrer zentralen Bedeutung ist ihr gleich ein ganzer Monat gewidmet. Die Rede ist von der Adventszeit, die ihren Höhepunkt vielerorts am Abend des 24. Dezembers, dem Weihnachtsfest oder Heiligen Abend, findet und von Menschen rund um den Globus zelebriert wird. Schule taucht hier zunächst nirgends auf, denn gerade im Dezember mangelt es nicht selten an Besinnlichkeit und Erholung. Dass Schule in dieser Zeit nicht nur ein Ort des Lernens und Lehrens, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austausches sein kann, das bewies das Julius-Echter-Gymnasium am 8. Dezember 2022.

Aufgrund der bereits langjährigen Tradition veranstaltete die JEG-Schulfamilie in diesem Jahr erneut einen gemeinsamen Weihnachtsabend, in dessen Mittelpunkt internationale Bräuche und Traditionen standen. Bis 20 Uhr wurde mit Feuereifer gebastelt, geknobelt und geschlemmt. Zuvor stimmte das Vokalensemble unter Leitung von Marie Rabenstein und die tänzerisch versierte Klasse 6 C die vielen Besucher musikalisch auf den bevorstehenden Abend ein, ehe die Anwesenden nach Herzenslust über den Indoor-Weihnachtsmarkt schlendern konnten. Die Klassenzimmer im Erdgeschoss hatten sich durch engagierte Schüler und Lehrer in Bastelstuben, British Tearooms, Kleiderbasare und weihnachtliche Verkaufsstände verwandelt, die mit kunstvoll gestalteten Aushängeschildern lockten. Egal ob Weihnachtskarten im römischen Mosaik-Stil, Christmas-Cracker aus den USA oder ein spannendes Quiz rund um Europa: Jung und Alt wurden hier gleichermaßen fündig und kamen dank der Q11, die in diesem Jahr die Verköstigung übernahm, auch kulinarisch voll auf ihre Kosten. Neben Bräuchen aus England, Indien, der Türkei und Spanien bereicherte der französische Assistent César Djé, der über die Elfenbeinküste referierte, den Abend zusätzlich mit afrikanischem Flair.

Bei all den Angeboten und Attraktionen in gemütlicher, weihnachtlicher Atmosphäre verging der Abend am JEG wie im Flug. Vor allem die Erinnerungen an das gemütliche Beisammensein und den gegenseitigen Austausch werden im Gedächtnis bleiben. Schließlich gibt es nichts Schöneres als sich gemeinsam auf Weihnachten, das Fest der Liebe und des Miteinanders, einzustimmen.

Sabrina Ball

Eine Bastelstunde für Große

Organisation und Gestaltung einer Kreativstunde mit dem Schwerpunkt Gestaltungstechniken durch das P-Seminar „Nachhaltiges Produktdesign“ der Jahrgangsstufe 12

Öfter mal was Neues ausprobieren, so lautete die Devise des P-Seminars „Nachhaltiges Produktdesign“ im Fach Kunst, das sich am 5.12.2022 zu einer letzten gemeinsamen Stunde der etwas anderen Art traf. Anstelle von Seminarleiterin Vera Henzel organisierten die vier Schülerinnen Anna Kuppert, Cate Hachadorian, Melissa Klem und Sabrina Ball (alle Q12) eine Kreativstunde mit dem Themenschwerpunkt „Gestaltungstechniken“. Nachdem sich die acht Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen im letzten Jahr intensiv mit der Entwicklung eines eigenen Produkts, das schließlich am Schulfest ausgestellt wurde, beschäftigt hatten, war nun die Zeit gekommen, um die vergangenen Monate noch einmal Revue passieren und das Seminar in gemütlichem Beisammensein ausklingen zu lassen. Und wie könnte das besser gelingen als in einer vorweihnachtlichen Bastelstunde?

Mit Buntstiften und Zeichenpapier bewaffnet ließen sich die Schüler von Melissa Klemm zunächst in die Kunst des sogenannten „Handletterings“, eine moderne Form der Schön- und Kalligraphieschrift, einführen. Egal ob hübsch gestaltete Kreidetafeln vor Allstadtcafés, kunstvoll verzierte Hochzeitseinladungen oder originelle Geburtstagskarten – Handlettering dient nicht nur der Ästhetik, sondern verleiht jedem Geschenk einen individuellen, persönlichen Charakter.

Auch Cate Hachadorian, die sich auf das Zeichnen mit Buntstiften spezialisiert hat und unter anderem für die damalige Konzeption des Miltenbecher-Logos zuständig war, brachte den Kursteilnehmern einige zeichnerische Tricks und Kniffe bei, die dem anschließenden Basteln und Gestalten der Weihnachtskarten zugutekam. Schülerin Anna Kuppert bereicherte die Stunde mit einer digitalen Komponente, indem sie die Technik des Digitalen Malens genauer erläuterte und am Beispiel einer am Tablet gezeichneten Hand, einem eher anspruchsvolleren Motiven, veranschaulichte.

Zuletzt durften die Schüler im Zusammenhang mit dem von Sabrina Ball vorgestellten „water marblings“, zu Deutsch „Wassermarmor“, noch einmal praktisch tätig werden: Um das typische schlierenartige Muster auf dem Wasser zu erzeugen, bedarf es nicht nur etwas Übung, sondern auch Fingerspitzengefühl für diese in Japan äußerst populäre Technik, deren Ursprünge im Bereich der „Nailart“ liegen. Dabei werden behutsam kleine Tropfen Nagellack auf die Wasseroberfläche gesetzt und anschließend zu kunstvollen Mustern gezogen.

An diesem Nachmittag, der bei so viel Kreativität und Bastelfreude wie im Flug verging, lernten die Kursteilnehmer nicht nur Gestaltungstechniken kennen, es entstand auch das ein oder andere Kunstwerk, wie Vera Henzel treffend bemerkte. An Anregungen, Inspiration und Ideen für zu Hause mangelte es in dieser Kreativstunde jedenfalls nicht.

Und wer weiß, vielleicht dürfen sich in diesem Jahr Freunde, Eltern oder Verwandte einmal mehr über eine selbstgebastelte Kleinigkeiten freuen …? Denn die schönsten Weihnachtsgeschenke sind ja bekanntlich die, die von Herzen kommen.

Sabrina Ball

Das JEG auf den Spuren der Gründungsväter Europas

Am diesjährigen Nikolaustag nahmen die EU-Juniorbotschafterinnen und -botschafter des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld sowie ein Sozialkundekurs der 12. Jahrgangsstufe am „Pop-Up-Café Europa“ im Bürgerhaus in Obernburg teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Europaunion Aschaffenburg. Ihr Vorsitzender Dieter Schornick gab den Schülerinnen und Schülern zunächst einen fachkundigen Einblick in die Funktionsweise der Europäischen Union mit ihren unterschiedlichen Institutionen, dem Binnenmarkt und diversen Programmen, wie beispielsweise ERASMUS.

“We must build a kind of United States of Europe.” Dies forderte der britische Premierminister Winston Churchill 1946 in seiner Rede an der Universität in Zürich nach zwei verheerenden Weltkriegen. Dabei war eines klar: Frieden in Europa ist nur möglich, wenn Frankreich und Deutschland ihre „Erbfeindschaft“ überwinden können. Daher legte die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, kurz: Montanunion, durch den französischen Außenminister Robert Schuman und den deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer den Grundstein für die heutige Europäische Union und somit auch für ein friedliches Miteinander in Europa.

Dies und mehr erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus einer Dokumentation über die Gründungsväter der Europäischen Union, die anschließend mit einer Diskussion abgerundet wurde. Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von der Tatsache, dass es Frankreich und Deutschland gelungen ist, ihre Jahrhunderte lange währende Feindschaft in eine Freundschaft zu überführen, die wiederum das Fundament für ein friedliches Europa geworden ist. Zum Abschluss appellierte Dieter Schornick an die Jugendlichen, den europäischen Gedanken aufrechtzuerhalten und mit Leben zu füllen. Das ist auch der Ansporn des JEG als Botschafterschule für das Europäische Parlament.

Wir möchten Herrn Schornick ganz herzlich für den tollen und anregenden Austausch im Pop-Up-Café danken und freuen uns bereits auf weitere gemeinsame Veranstaltungen mit der Europaunion Aschaffenburg.

Giloj

Darf ich um diesen Tanz bitten?

Vorweihnachtlicher Premierenball der Tanzschule Alisch GBR für das Julius-Echter-Gymnasium und die Realschule Elsenfeld sowie das Herrmann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach

Glitzern und Funkeln soweit das Auge reicht, gut gelaunte Eltern und Schüler und stimmungsvolle Live-Musik: Am Abend des 03.12.2022 verwandelte sich das Bürgerzentrum in Elsenfeld anlässlich des traditionellen Premieren- beziehungsweise Winterballs für rund 80 Schüler-Tanzpaare mitsamt Eltern und Verwandten in einen festlich dekorierten Ballsaal. Neben der Jahrgangsstufe 10 des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld nahmen erstmals auch Schüler der Staatlichen Realschule Elsenfeld und des Herrmann-Staudinger-Gymnasiums an der Veranstaltung teil.

Nach dem knapp sechsmonatigem Tanzkurs, organisiert und geleitet durch die Tanzschule Alisch GBR, brannten die meisten Schüler an diesem Abend darauf, ihre neu erworbenen tänzerischen Fähigkeiten auf dem Parkett zur Schau zu stellen.

Das musikalische Repertoire der Live-Band „Happiness New Generation“, das Songs von „Oldies but Goldies“ wie Elvis und ABBA bis hin zu modernen Künstlern wie The Weekend, Billie Eilish und Co. spielte, lud Jung und Alt dazu ein, nach Herzenslust das Tanzbein zu schwingen. Wer seinen wund getanzten Füßen eine kleine Auszeit gönnen wollte, konnte in der Zwischenzeit die Abendgarderobe der Schülerinnen und Schüler bestaunen, die sich für diesen Anlass in Schale geworfen hatten: Ununterbrochen eilten stattlich gekleidete junge Männer durch den Saal, um die Wunschdame im schillernden Satin-Kleid zum Tanz aufzufordern.

Für die Verköstigung war ebenfalls bestens gesorgt, und nach einem warmen Crêpe und einem Gläschen Sekt lockte die Tanzfläche aufs Neue. Neben Showeinlagen wie dem Kindertanz des „Kids Club Obernburg“ und „Contrasts“, einer West-Coast-Swing-Darbietung, sorgten auch die berühmt-berüchtigten Väter-Töchter- und Mutter-Söhne-Tanzserien für allgemeine Begeisterung. „Ihr habt es echt drauf!“, so das Fazit der Tanzschul-Inhaberin Yvonne Alisch am Ende des Abends. Nach unzähligen Tangos, Walzern, Discofox- und Cha Cha-Einlagen folgte um Mitternacht schließlich die offizielle Verabschiedung der Tanzschüler, die ihre letzte Tanzrunde noch einmal in vollen Zügen genossen.

Fest steht, dass sich die Schülerinnen und Schüler noch lange an diesen unvergesslichen Abend, der für die meisten zugleich ihre erster formeller Ball war, erinnern werden. Und für all diejenigen, die dieses Jahr (noch) nicht dabei sein konnten, heißt es spätestens im Dezember 2024 wieder: „Let me take you dancing …“

Sabrina Ball