Ferienöffnungszeiten
In der Woche vom 16.02.2026 bis 20.02.2026 ist das Sekretariat täglich von 08.00 bis 12.00 Uhr besetzt.
Bitte klingeln!
Telefonisch erreichen Sie uns unter 06022-8393
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Am Freitag vor den Ferien verwandelte sich die Untermainhalle in einen bunten Dschungel, eine eisige Arktis und sogar in eine gefährliche Vulkanlandschaft – denn unter dem Motto „Bunte Tierwelt“ fand unser diesjähriger Sport- und Tutorenfasching der Unterstufe statt.
Nach dem Einzug mit einer fröhlichen Polonaise und einem schwungvollen Eröffnungstanz war schnell klar: Hier bleibt heute niemand still stehen! In fantasievollen und vor allem sporttauglichen Kostümen wurde gekrabbelt, gehüpft, gerobbt und gerannt.
An verschiedenen Bewegungsstationen konnten sich die Klassen austoben:
Beim wilden Krabbel- und Kriechchaos ging es mit unterschiedlichen „Tierbewegungen“ durch einen Parcours, in der Arktis-Rallye wurde um die Wette gerutscht, bei der Moorhuhnjagd waren Zielgenauigkeit und Schnelligkeit gefragt und beim „Ausbruch des Vulkans“ retteten sich die Teams nur gemeinsam über sichere Matten vor der Lava. Spätestens beim Kokosnusscontest zeigte sich: Teamgeist schlägt Einzelkämpfer!
Ein ganz besonderes Lob verdienen unsere Tutorinnen und Tutoren: Mit viel Einsatz, Kreativität und guter Laune haben sie die Stationen geplant, aufgebaut, erklärt und begleitet. Sie motivierten, feuerten an, moderierten, zählten Punkte und sorgten dafür, dass alle mitmachen konnten. Ohne ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Begeisterung wäre dieser sportliche Fasching nicht möglich gewesen!
Den gemeinsam Abschluss bildete ein „Gute Laune“ Abschlusstanz in bester Stimmung.
Ein herzliches Dankeschön an unsere wirklich tollen Tutorinnen und Tutoren sowie die unterstützenden Lehrkräfte für diesen rundum gelungenen Sportfasching!
Walz




















„Igitur de Catilinae coniuratione, quam verissume potero, paucis absolvam.“
Ich werde also die Verschwörung des Catilina so wahrheitsgetreu wie möglich kurz behandeln.
Mit diesem berühmten Auftakt aus Sallusts „De coniuratione Catilinae“ beginnt ein Werk, das die Krise und den moralischen Verfall des römischen Staates, aber auch politische Intrigen und Machtkämpfe in den Blick nimmt. Im Lateinunterricht haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11ABC mit diesen Themen beschäftigt und sich Sallust und seiner Zeit gewidmet. In vier selbst produzierten spannenden Podcasts geben die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über Sallusts Leben, beleuchten die Verschwörung des Catilina im Jahr 63 v. Chr. und stellen sein Werk „De coniuratione Catilinae“ als historische Monographie vor. Außerdem setzen sie sich mit Sallusts Geschichtsbild auseinander und erklären, wie er den moralischen Verfall der römischen Republik und den Verlust des „mos maiorum“ deutet.
Die Podcastreihe zeigt, wie die Schülerinnen und Schüler historische Inhalte kreativ, verständlich und zeitgemäß aufbereitet haben und dass Sallust in seinem Werk Themen aufgegriffen hat, die heute mehr denn je aktuell sind und zum Nachdenken anregen.
Neugierig geworden? Dann viel Spaß beim Zuhören! Es lohnt sich!
Brendel
Abenteuer Latein!
Latein ist cool, Latein ist klar,
die Sprache Roms – so wunderbar!
Wir lesen, rätseln, lernen viel,
Latein – so kommst du ans Ziel!
Von Herkules bis Jupiter,
Juno und noch viele mehr.
Abenteuer Tag für Tag,
weil ich Latein so gerne mag!
(Text KI-generiert, aber überarbeitet)
Latein-Lied zum Anhören:
https://suno.com/s/wMjeEkSXDMl2fVde
(Erstellt mit Suno)
Auch in diesem Schuljahr lud die Fachschaft Latein die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe zu einem Bastel-, Spiele- und Infonachmittag ein. 65 neugierige und aufgeregte Schülerinnen und Schüler warteten in der Aula gespannt auf den Beginn des Nachmittags. Den Auftakt bildete das mitreißende Lied „Abenteuer Latein!“, das alle gemeinsam anhörten und – tatkräftig unterstützt von den Lehrkräften der Fachschaft Latein – mitsangen. Nach der herzlichen Begrüßung durch die Schulleiterin Petra Hein stellte die Fachleiterin Christine Brendel das abwechslungsreiche und informative Programm für den Nachmittag vor.
Nun hieß es: Incipiamus! („Los geht`s!“) An zwei Infostationen erhielten die Schülerinnen und Schüler einen ersten Einblick in das Fach Latein, an zwei Mitmachstationen konnten sie selbst aktiv werden. Begleitet wurden sie dabei von den Lateinlehrkräften und den Tutoren, an die an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ergeht: Gratiam vobis agimus! An der ersten Station bastelten die Kinder eine römische Rundmühle aus Leder und probierten das beliebte Kinderspiel der Antike direkt aus, was problemlos gelang, da es sich dabei um eine vereinfachte Version unseres heutigen Mühlespiels handelt. Die Rundmühle durften sie dann samt der zugehörigen Spielsteine als praktisches, verschnürbares Ledersäckchen mit nach Hause nehmen. Bei der nächsten Station wurden die Schülerinnen und Schüler vom Lateinhasen Julius begrüßt, der die Hilfe der Kinder benötigte. Sie mussten Produkte, die uns täglich beim Einkaufen begegnen, den ihnen zugrunde liegenden lateinischen Wörtern zuordnen. Auch dies meisterten die Kinder mühelos und so erfuhren sie auf anschauliche Weise, dass Latein in unserem Alltag allgegenwärtig und keineswegs tot ist: Lingua Latina mortua non est! Bei einer weiteren Station erhielten sie einen ansprechenden Infoflyer zur Sprache Latein, in dem sie mehrere Rätsel lösen durften. Dadurch wurde ihnen bewusst, dass Latein die Grundlage vieler moderner Fremdsprachen darstellt, zahlreiche Parallelen zur deutschen Sprache aufweist und in der Fachsprache wichtiger Berufe erscheint. An der letzten Station standen römische Spiele auf dem Programm, z.B. mussten beim Delta-Spiel Nüsse möglichst in die Spitze eines auf den Boden gemalten Dreiecks geworfen werden oder beim Pentelitha-Spiel Knöchelchen hochgeworfen und mit dem Handrücken wieder aufgefangen werden.
Der Nachmittag hat allen magnum gaudium (viel Spaß) gemacht, den Kindern hoffentlich wertvolle Einblicke in die lateinische Sprache vermittelt und bei so manchem auch das Interesse und die Begeisterung für Latein geweckt.
Brendel



Balnea faciunt vitam! – Die Bäder machen das Leben aus! Dieser Lebensweisheit aus der römischen Antike stimmen sicherlich auch heute noch viele Menschen zu, denn Saunen und Erlebnisbäder sind bei Groß und Klein nach wie vor ein beliebtes Freizeitvergnügen. Und dass sich unsere heutigen Badegewohnheiten gar nicht so sehr von denen der alten Römer unterscheiden, konnten zwei sechste Klassen hautnah erleben, als sie sich aufmachten, das Geheimnis antiker Badekultur zu entdecken.
Im Rahmen eines Unterrichtsgangs wagten sich die jungen Lateinerinnen und Lateiner gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf eine kleine Zeitreise. Nur ein paar Schritte trennten sie von ihrem Ziel: den Römerthermen des Elsavamar.
Dort angekommen erwartete sie nicht nur ein sehr engagiertes Team des Schwimmbads, sondern auch eine weitere Überraschung: Herr Joachim Oberle, Vorsitzender des Freundeskreises des JEG, empfing die Schülerinnen und Schüler in voller historischer Gewandung als Praefectus cohortis – ein römischer Amtsträger aus dem antiken Nemaninga, dem heutigen Obernburg. Mit viel Begeisterung und Sachverstand führte er in die faszinierende Welt der römischen Badetradition ein.
Dass die Römer bereits über ein durchdachtes Fußbodenheizsystem verfügten, sorgte für großes Staunen: Das sogenannte Hypokaustum verteilte warme Luft unter dem Boden und sorgte für die jeweils richtige Temperatur – und teils so heiße Fußböden, dass Besucher damals Holzsandalen tragen mussten, um sich nicht die Füße zu verbrennen. Neben dem hygienischen Aspekt des täglichen Thermenbesuchs kam auch Wellness nicht zu kurz: Eine wohltuende Massage im Tepidarium war fester Bestandteil des Badeerlebnisses. Und wer nach Hitze und Entspannung Abkühlung suchte, fand diese im Frigidarium, dem kalten Wasserbecken.
Zum Abschluss tauchten die Schülerinnen und Schüler bei einem Hörspiel und den Düften eines mediterranen Zitronenaufgusses komplett in die antike Thermenwelt ein.
Am Ende dieses gelungenen Ausflugs, den einige Lateinerinnen und Lateiner gerne mit einem Bad im Eiswasser gekrönt hätten, verabschiedete sich der Praefectus cohortis mit einem kräftigen „Valete!“ und entließ die beiden Klassen voller Eindrücke und neuem Wissen über das alltägliche Leben im alten Rom – ein Unterrichtsgang, der garantiert in Erinnerung bleibt.
Fachschaft Latein

