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Autor: Chris Ziegler

Lernen fürs Leben – Woche der Pflege am JEG

Unsere Bevölkerung wird immer älter und damit steigt auch die Anzahl der Menschen, die gepflegt werden müssen. Damit die Schülerinnen und Schüler des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld im sozialwissenschaftlichen Zweig der Jahrgangsstufe 9+ einen Einblick in die Welt der Pflege bekommen, werden sie ein zweiwöchiges Praktikum in diesem Bereich absolvieren. Um sie darauf vorzubereiten, nahmen sie eine Woche lang an einer Themenwoche teil, die sie mit den Herausforderungen pflegerischer Berufe vertraut machen und also auch auf ihr späteres Leben vorbereiten soll. Dieser fand vom 18. bis 22. Juli in den Räumen des JEG statt und ist einer der zentralen Bestandteile der Ausbildung an einem sozialwissenschaftlichen Gymnasium.

Für diesen Lehrgang brachten den Schülerinnen und Schülern externe Referenten der Caritas-Sozialstation St. Johannes aus Erlenbach sowohl die theoretischen als auch die praktischen Grundlagen der Pflege näher. Dafür tauchten sie in viele verschiedene Themengebiete ein. Von den unterschiedlichen Versicherungen, über verschiedene Krankheiten und deren Prävention, bis hin zum Umgang mit Patienten war alles dabei. In den praktischen Einheiten wurde den Schülerinnen und Schülern zum Beispiel gezeigt, wie man kranken Menschen aus dem Bett hilft, wie man ihnen das Essen anreicht, wie man ihnen die Zähne putzt oder auch wie man Blutdruck misst. Anschließend durften sie das Gelernte an ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ausprobieren. Höhepunkt des Lehrgangs war sicherlich die Möglichkeit, durch Alterssimulationsanzüge, Rollstühle und Rollatoren zu erfahren, wie es sich anfühlt, alt zu sein.

Am letzten Tag des Kurses wurde in einem kurzen Test das zuvor gelernte Wissen abgefragt. Danach setzten sich alle Schülerinnen und Schüler zum Abschluss noch einmal zusammen, um bei Essen und Trinken die Woche Revue passieren zu lassen und Verbesserungsvorschläge für das nächste Jahr abzugeben.

Nach dieser intensiven Woche haben die Schülerinnen und Schüler des JEG viel gelernt und freuen sich darauf, das neue Wissen bald in ihrem Praktikum anzuwenden.

Alisa Zankl

Känguru-Wettbewerb

Dieses Schuljahr konnte endlich der Känguruwettbewerb der Mathematik wieder im gewohnten Rahmen an der Schule stattfinden. Über 200 Schüler der 5. – 8. Jahrgangsstufen haben sich eifrig am Knobeln, Rechnen und Rätseln beteiligt. Von den zehn Schülern, die die Aufgaben besonders erfolgreich gelöst haben, erhielten Samuel Matjak und Mats Elzenheimer einen 1. Preis, Sophia Marquart  und Noah Jendrusch einen 2. Preis und Karl Thiel, Leonie Klein, Efe Uzunoglu, Greta Wengerter, Silas Kirchgeßner und Linus Rothermich jeweils einen 3. Preis.  Alle anderen Schüler erhielten ein kleines Knobelspiel als Teilnehmerpreis.

Heumann

Erholsame Sommerferien!!!

In den Sommerferien ist das Sekretariat des Julius-Echter-Gymnasiums wie folgt besetzt:

01.08. – 12.08.2022:

Montag – Donnerstag von 08.00 – 16.00 Uhr

Freitag von 08.00 – 14.00 Uhr


15.08. – 26.08.2022: 

In dringenden Fällen mittwochs von 10.00 – 12.00 Uhr


29.08. – 09.09.2022: 

Montag – Donnerstag von 08.00 – 16.00 Uhr

Freitag von 08.00 – 14.00 Uhr


Bitte klingeln!

Telefonisch erreichen Sie uns unter 06022-8393

Auf den Spuren der Römer – Exkursion ins Römermuseum Obernburg (Lateinklasse 8A/D)

Was liegt (im wahrsten Sinne des Wortes) näher als ein Besuch des Römermuseums Obernburg?

Römische Geschichte fand direkt vor unserer (Schul-)Tür statt und das Römermuseum bietet tolle Möglichkeiten, Geschichte und Latein hautnah zu erleben. Und daher begab sich die Lateinklasse 8A/D am Freitag, dem 22.07.22 auf eben diese Spuren der Römer.

Bereits im Vorfeld überlegten sich die SchülerInnen zahlreiche Fragen rund um das Themenfeld Limes/Obernburg/Römermuseum, die Museumsführer Manfred Huther, der sich sehr über das große Interesse freute, gerne aufgriff. Eine kleine Auswahl:

  • Was ist das spannendste Ausstellungsstück im Museum?
  • Was passiert, wenn ich etwas vom alten Rom in meinem Garten finde?
  • Warum wurde gerade das Gebiet des heutigen Obernburg für den Bau eines Römerkastells ausgesucht?
  • Was hätten die Römer ´besser´ machen müssen, damit es nicht zu einer Reichsteilung gekommen wäre?
  • Kann man noch heute sehen, welchen Einfluss die Römer auf uns hatten?

Vor Ort hatten die SchülerInnen dann nicht nur Gelegenheit, die Lage und den Aufbau des in Obernburg befindlichen Römerkastells nachzuvollziehen, sondern erfuhren von Herrn Huther auch in spannend dargebotenen Schilderungen viele Details über die römische Zeit am Untermain, die im „herkömmlichen“ Unterricht sonst leider nur wenig Platz finden. So bezeugt ein Weihestein in Obernburg die „damnatio memoriae“ (die Verfluchung und demonstrative Tilgung des Andenkens an eine Person durch die Nachwelt) des Kaisers Commodus, dessen Größenwahn sich beispielsweise im Umändern der Monatsnamen in seine Ehrentitel widerspiegelt. Ein herausragender Fund in Obernburg ist zudem die Benefiziarierstation, in der römische Beamte jeweils ein halbes Jahr Dienst taten und eine Art Kontrollfunktion ausübten. In den Ausgrabungen von 2000 bis 2007 gelang es erstmals, den Grundriss einer solchen Station mit allen Amts- und Wohnräumen sowie Weihebezirk zu erforschen und dokumentieren. Wie tief man in Obernburg in die Römerwelt eintauchen kann, lehrt nicht nur das Beispiel der nachlässigen Haushälterin der Benefiziarierstation, die vor knapp 1900 Jahren die Essensreste einfach unter die Kellertreppe kippte, sodass man noch heute Spanferkel als eine der Lieblingsspeisen identifizieren kann, sondern auch die Grabbeigaben-Funde auf dem ehemaligen römischen Friedhof – unter anderem Getreide, das sich aktuell noch zur Analyse im Labor befindet.

Zum Abschluss der Exkursion erprobten die SchülerInnen dann mit viel Spaß beim Rundmühlenspiel, beim Anprobieren römischer Gewänder, beim Getreidemahlen oder an den Hörspielstationen im Museum noch einmal selbst das römische Leben.

                                                                                                                                                                   Freudenberg

Klassenfahrt Amrum

Nach zwei Jahren Pause konnte nun endlich wieder die Klassenfahrt der 7. Jahrgangsstufe nach Amrum stattfinden.

Die Einmaligkeit des Lebensraums Wattenmeer und die täglichen Veränderungen durch die Gezeiten konnten die Schüler bei Wattführungen, einer Wanderung zur Nachbarinsel Föhr und weiteren naturkundlichen Exkursionen erfahren.

Selbstverständlich war Bewegung und Sport ein weiterer wichtiger Bestandteil der Fahrt. Am Strand wurde Fußball, Volleyball, Spikeball und von vielen Kindern mit großer Begeisterung Baseball gespielt. Mit den geliehenen Fahrrädern legten die Schüler insgesamt über 6000km zurück und konnten so noch einige Kilometer für das Projekt Schulradeln sammeln.

Heumann