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Autor: Chris Ziegler

Siegerehrung für die Gewinner der Big Challenge am JEG!

209 SchülerInnen aus den 5. und 6. Klassen haben sich in der Big Challenge 2022 mit knapp 33.000 gleichaltrigen Englischlernern aus ganz Deutschland gemessen und lagen im Durchschnitt sogar knapp über dem Bundesdurchschnitt in beiden Jahrgängen – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann! Bei der Siegerehrung freuten sich die TeilnehmerInnen über zahlreiche Preise, von Englischen easy readers über  Kalender, Flaggen, Pop-its und vielem mehr – die Vorbereitung auf die Big Challenge mit auf den Wettbewerb und den Leistungsstand der Lernenden abgestimmten Apps hat sich in jedem Fall gelohnt!

Der Siegerin in der 5. Jahrgangsstufe, Sarah Lucia Grabenauer aus der 5c gelang es mit 301,75 Punkten Platz 26 in Bayern zu belegen, Platz 2 und 3 am JEG belegen Maria Schäfer( 5b) und Maya Abdelraheem aus der 5c.

In der Jahrgangsstufe 6 freuten sich Lily Kraske (6a), Alina Neuberger (6b) und Finn Marquart (6b) über ihr hervorragendes Ergebnis!!

Congratulations to the winners!

Walz/Wulff

Bionik

Lernen von der Natur in der Natur. Zwei Tage lang waren die 4. Klassen der Mozart-Grundschule Elsenfeld zu Gast und erfuhren an vier Stationen spannende Phänomene rund um das Thema „Bionik“. Vielen Dank an die Klasse 10B für die tolle Durchführung und auch ein großes Dankeschön an Löwer in Mömlingen.

Kultureller Genozid an Uiguren – Vortrag über Menschenrechtsverletzungen in China am JEG

In China erfährt momentan eine Gruppe von Menschen unglaubliches Leid. Die Volksgruppe der Uiguren wird in sogenannten „Umerziehungslagern“ gefoltert und zum Teil wohl auch ermordet, um den Uiguren ihre muslimische Religion und andere Merkmale ihrer kulturellen Identität auszutreiben. Doch viele Menschen bei uns in Deutschland wissen gar nichts davon. Um das zu ändern, hat Esma Memtimin, ehemalige Schülerin am Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld mit uigurischen Wurzeln zusammen Sila Noyan Schülerinnen und schüler des JEG über das Thema informiert.

Bevor Memtimin und Noyan, beides Studentinnen an der TH Darmstadt, näher erläuterten, welche Verbrechen China an den Uiguren verübt, wurde den Schülerinnen und Schülern zunächst die Kultur der Uiguren nähergebracht. Sie lernten, dass Uiguren eine turksprachige muslimische Bevölkerungsgruppe sind, deren Großteil in China lebt, wo sie eine ethnische Minderheit darstellen. Danach klärten die beiden Referentinnen die Zuhörerinnen und Zuhörerüber die schweren Anschuldigungen gegenüber China auf: Seit 2014 werden jährlich eine Millionen Uiguren in ,,Umerziehungslagern“ inhaftiert, in welchen es häufig zu Folter, sexuellem Missbrauch, Zwangssterilisation und Totschlag kommt. Das Ziel ist zum einen durch Zwangsarbeit wirtschaftlichen Profit zu generieren und zum anderen die Uiguren in China ihrer Identität zu berauben, um die Kontrolle über sie zu gewinnen.

In Deutschland haben viele noch nie etwas von diesen Menschenrechtsverletzungen an den Uiguren gehört. Um über diese Tatsachen aufzuklären, entwickelten die beiden Studentinnen aus Darmstadt das Projekt ,,What if it happened to you“, welches sie am Ende ihres Vortrags vorstellten. Sie platzieren in deutschen Städten Spiegel, auf denen unter anderem Zitate von gefolterten Uigurinnen und Uiguren, wie ,,I begged them to kill me“, standen. Außerdem befindet sich auf jedem Spiegel ein QR-Code, der Interessierten weiterführende Informationen zugänglich macht. Ein tolles Projekt, das aufklärt und sensibilisiert. Die Schülerinnen und Schüler des JEG jedenfalls waren sehr beeindruckt.

Alissa Zankl (9+C)

Pythagoras und die Steuererklärung – P-Seminar „Schule trifft Leben“ am JEG

Ein altbekanntes Problem, leider immer noch aktuell: Dramenanalysen und Kurvendiskussionen zur Vorbereitung auf die Lebenswelt? Gymnasien ermöglichen ja bekanntlich die Allgemeine Hochschulreife als Start in eine Akademikerlaufbahn, um Schülerinnen und Schüler in ihr späteres (Berufs-)Leben einzuführen. Doch inwiefern wird Jugendlichen in der Schule Wissenswertes für die Bewerkstelligung des alltäglichen Lebens vermittelt?

Diesem Problem wollte Biologie- und Chemielehrer Thorsten Müller vom Julius-Echter-Gymnasium in Elsenfeld mit seinem diesjährigen P-Seminar-Angebot für die Oberstufe entgegenwirken. „Schule trifft Leben“ ist das Motto des Kurses, in dem Jugendliche durch Projektpräsentationen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern die Bewältigung alltäglicher Probleme näherbringen. Das Kriterium zur Themenauswahl: Etwas, was man im Leben braucht, aber das keinen Platz im Lehrplan ergattern konnte.

Das bekannteste Beispiel dafür ist die Steuererklärung: Jeder muss sie ausfüllen, kaum einem wurde in der Schule erklärt, wie – bis zu unserem Seminar. Mit Hilfe ausführlicher Präsentationen erhielten die Teilnehmenden Zweck, Funktion und Anleitung vermittelt und erarbeiteten sogar gemeinsam ein Musterbeispiel. Weitere Praxistipps: Dass man sein Taschengeld sparen sollte, wird einem oft schon als Kind empfohlen, doch welche Möglichkeiten zur Geldanlage stehen überhaupt zur Verfügung? Wie schließe ich eine Versicherung ab? Worauf muss ich bei einem Autokauf und bei der Zulassung achten? Was ist wichtig, wenn ich mein eigenes Geschäft eröffnen möchte? Und wie organisiere ich Veranstaltungen, beispielsweise ein Konzert? Auf all diese Fragen, auf die Schülerinnen und Schüler der Q11 nach der Schule früher oder später stoßen werden, gibt das P-Seminar „Schule trifft Leben“ endlich Antworten. Doch das Repertoire wird noch lebensnaher und alltäglicher. Man lernt Koch- und Backrezepte für den Alltag und für Festlichkeiten, erfährt, was man bei seinem Auto wissen und können sollte und wie man ihm „Erste Hilfe“ leisten kann. Zum Schluss noch die Bonusinfo, nämlich wie man Körpersprache gezielt in Gesprächen einsetzen kann.

Das P-Seminar ist somit viel mehr als nur ein normales Pflichtfach, dass man eben belegt haben muss, um zum Abitur zugelassen zu werden, im Gegenteil: Es bietet eine Hilfestellung, die die Lücken des Lehrplans zur Lebensvorbereitung stopft. Somit können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wirklich voll ins Leben durchstarten, mit Wissen sowohl über Pythagoras als auch über die Steuererklärung.

Rosalie Fulda

Aktion Stadtradeln

Seit dem 1.7.2022 treten über 80 Schüler, Eltern und Lehrer kräftig in die Pedalen. Motiviert durch die deutschlandweite Aktion „Stadt- und Schulradeln“, sammelten die JEG Biker bereits über 4000 Kilometer. Bis zum 21. Juli haben die JEG-Radler noch Zeit weitere Kilometer zu sammeln und hoffentlich jede Menge CO2 einzusparen.