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Autor: Chris Ziegler

„Mach dein Handy nicht zur Waffe“ – ein Baustein des Medienführerscheins am JEG

Schon mal eine Tonaufnahme im Unterricht erstellt? Ein Photo eines Mitschülers in der Umkleidekabine geschossen? Nacktfotos von sich oder anderen in eindeutiger Pose geteilt oder das Video einer Pausenhofschlägerei geliked?

Andere ungefragt in teils kompromittierenden Situationen zu filmen oder zu photographieren, dies mit Freunden zu teilen und sich dann im Klassenchat über die Person lustig zu machen oder schlimmer noch sie zu beleidigen, gehört für viele Schülerinnen und Schüler, auch bei uns am JEG, zum gelebten Schulalltag.

Dem begegnet die 2021 ins Leben gerufene Kampagne „Mach dein Handy nicht zur Waffe“, des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Kultusministerium und verschiedenen Lehrerverbänden. Jugendlichen soll bewusst gemacht werden, welche der geteilten Inhalte auf ihrem Handy illegal sein könnten. Sie sollen für das Thema sensibilisiert und über die strafrechtlichen Folgen des Besitzes und des Verbreitens dieser Inhalte aufgeklärt werden.

Dr. Sebastian Geis, Richter in der Großen Strafkammer des Landgerichts Aschaffenburg, nahm sich dankenswerter Weise am 16.02.23 den gesamten Vormittag Zeit, um unsere 9. Jahrgangsstufe mit dieser Kampagne vertraut zu machen. Ein kurzes Video mit dem unter Jugendlichen bekannten Influencer Falco Punch bildet dabei den Aufhänger, um im TikTok-Stil über das Thema zu informieren und anschließend mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

Bei seiner ursprünglichen Planung ging Dr. Geis von einem 40minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion aus, musste aber schon in der ersten Runde feststellen, dass unsere Schülerinnen und Schüler durch ihr großes Interesse, viele Nachfragen und eigene Beispiele den Zeitrahmen schnell sprengten. „Ich bin gar nicht ganz fertig geworden“, berichtete Herr Geis zu Beginn der 1. großen Pause lachend. Offensichtlich trifft die Kampagne also wirklich einen Nerv unserer Schülerinnen und Schüler. Und wann hat man schon mal die Gelegenheit einen echten Strafrichter zu befragen?

Ingenbleek

Aus dem Alltag einer Schülerreporterin am JEG

Workshop des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld für die Jahrgangsstufen 6 bis 10 zum Thema „Schülerreporterin am JEG: Pressetexte schreiben – Schulleben mitgestalten“ am 17.02.2023 mit Schülerreporterin Sabrina Ball und Alexander Thum.

Neben der täglichen Vermittlung von Wissen leistet insbesondere die abwechslungsreiche und kontinuierliche Berichterstattung aus dem Schulleben einen zentralen Baustein zur Wahrnehmung des Julius-Echter-Gymnasiums in der Öffentlichkeit. Ob Wahlkursangebote, Austauschprogramme, schulinterne Informationsveranstaltungen oder sonstige Events: Schulhomepage und Zeitung bilden stets die ersten Anlaufstellen für interessierte Leserinnen und Leser. Dieser journalistischen Aufgabe nimmt sich seit einigen Jahren v. a. Schülerreporterin Sabrina Ball (Q 12) an. Mit Blick auf das nahende Abitur drängt sich allerdings die Frage nach möglichen Nachfolgern auf, die Sabrina Ball dazu veranlasste, ihr Wissen und ihre Erfahrung in einem gemeinsamen Workshop weiterzugeben.

Informationen festhalten, erfassen, austauschen – die Hauptaufgaben eines Schülerreporters

Am Freitag, den 17. Februar, bekamen neun Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 6 bis 10 einen spannenden Einblick in den vielfältigen und abwechslungsreichen Alltag einer Schülerreporterin, deren Arbeit sich nicht auf das bloße Verfassen von Artikeln beschränkt, sondern auch fotografische und dialogische Tätigkeiten beinhaltet. Schließlich wollen nicht nur Berichte und Kommentare verfasst werden; auch Interviews mit Mitgliedern der Schulfamilie, seien es Schülerinnen bzw. Schüler, Lehrkräfte oder die Schulleiterin Petra Hein, sind des Schülerreporters täglich Brot. Das besondere Augenmerk lag hierbei auf dessen literarischem Repertoire respektive den journalistischen Darstellungsformen Bericht, Interview und Kommentar. Neben ihren sprachlichen Fähigkeiten, konnten die Schülerinnen im Praxisteil des Workshops auch ihr fotographisches Geschick erfolgreich unter Beweis stellen und lernten dabei spielerisch die Bedeutung von Illustrationen für journalistische Texte kennen.

Im weiteren Verlauf erfuhren die Teilnehmerinnen zudem Grundlegendes über Presserecht und -kodex, der die brisanten Themen Datenschutz und Urheberrecht thematisiert, aber auch schulpolitische Aspekte, wie etwa das Verbot der öffentlichen Diffamierung anderer Schulen, tangiert.

Schreiben ist nicht gleich Schreiben

Von Formulierungshilfen über rechtliche Rahmenbedingungen bis hin zum finalen stilistischen Feinschliff eines Artikels: Die Teilnehmerinnen nahmen an diesem Freitag neben vielen hilfreichen Tipps und Tricks vor allem eine wichtige Erkenntnis mit nach Hause: Die journalistische Tätigkeit eines Schülerreporters steht nicht synonym für stumpfsinnige Schreibarbeit, sondern ist vielmehr als eine, leider zunehmend schwindende, literarische Handwerkskunst zu betrachten, die es zu bewahren gilt. Kurzum: Sie bereichert den Schulalltag, macht Spaß und beseelt, so Ball.

Zu guter Letzt ein großes Dankeschön an die beiden Vortragenden Sabrina Ball und Alexander Thum sowie an alle anwesenden Teilnehmerinnen, die den Workshop durch ihr Interesse am Schreiben erst ermöglicht haben. Es bleibt zu hoffen, dass sich das JEG spätestens im nächsten Schuljahr über viele Nachwuchstalente freuen darf, die das Amt des Schülerreporters weiterführen. Und wer weiß: Vielleicht begeistert den ein oder anderen auch der Gedanke an eine gedruckte Schülerzeitung?

Ob nun als Reporterin oder Zeitungsredakteurin – zweierlei garantiert die Pressearbeit am JEG mit Sicherheit: Sie ist abwechslungsreich und ermutigt dazu, Schule aus einem ganz neuen Blickwinkel zu betrachten.

Sabrina Ball

Jugend forscht

Titelverteidigung🥇🥇. Wie auch schon im letzten Jahr konnten unsere beiden Jugend forscht Teams unter der Leitung von Dr. Roland Full die Jury beim Regionalfinale überzeugen und sich als Sieger für das Landesfinale Bayern qualifizieren. In der Altersgruppe Jugend forscht belegten Lena und Hanna Fries und Hannah Amrhein den 1. Platz im Fachbereich Chemie mit ihrer Arbeit über Fotokatalyse von Wirkstoff Hypericin aus Johanniskraut.  Elisabeth Fischermann und Tom Kreßbach holten sich den Sieg im Regionalfinale mit der Auszeichnung „Bestes interdisziplinäres Projekt“. In ihrer Arbeit untersuchten sie sie CO2 Speicherung von Meerwasser unter Laborbedingungen.

Wir sind mega stolz auf unser Jufo Truppe und drücken schon mal die Daumen für das Landesfinale Ende März🎉👍

Howdy, Yeehaw und Helau! – Wilder Westen am JEG

Viele kleine toll kostümierte Cowboys, Cowgirls und andere lustige Faschingsgestalten tummelten sich am Freitag vor den Ferien beim Sportfasching der 5. Klassen in der Untermain – Halle. Nach einer großen Polonaise durch die Sporthalle begeisterten die Mädels der Sportgruppe von Frau Müller mit einem fetzigen Faschingstanz zu Cotton Eye Joe und sorgten so für die richtige Wild – West Partystimmung.

Bei actionreichen Motto – Spielen, angeleitet durch die Tutorinnen und Tutoren aus den 10. Klassen, wie Tumbleweed, Lucky Luke – Sei schneller als dein Schatten, Tic – Tac – Joe und einem Wild-West Duell (siehe Bildergalerie) feuerten die MitschülerInnen sich gegenseitig an und konnten schnell unter Beweis stellen, welche Klasse mit Geschick und Teamgeist die meisten Goldtaler für sich erobern würde. Am Ende wurde noch einmal ausgelassen gemeinsam getanzt und die erspielten Goldtaler gegen „echte“ Beute aus der Schatzkiste eingetauscht, bevor sich alle in die Faschingsferien verabschiedeten.

Walz