Zum Hauptinhalt springen

Autor: Chris Ziegler

Sport am JEG: Von Erfolg zu Erfolg!

Das Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld kann auf eine erfolgreiches erstes Schulsport-Halbjahr zurückblicken. Die Schülerinnen und Schüler haben in verschiedenen Sportarten ihr Können unter Beweis gestellt und tolle Ergebnisse erzielt. Hier ein Überblick über die Highlights; den Beginn machen die verschiedenen Volleyballteams:

Die Mädchen der Wettkampfklasse 2 und 3, also der Geburtsjahrgänge 2007 bis 2010 bzw. 2009 bis 2011, haben sich im Volleyball den zweiten Platz bei der Kreismeisterschaft gesichert. Sie zeigten eine starke Teamleistung und mussten sich nur knapp dem Sieger geschlagen geben.

Die Jungen der Wettkampfklasse 3 (U 16) haben im Volleyball zuerst das Regionalfinale gewonnen. Sie dominierten das Turnier und ließen dem Dalberg-Gymnasium keine Chance. Ihre spielerische Überlegenheit hat sich ausgezahlt und sie haben sich für das Bezirksfinale qualifiziert, bei dem sie dann einen respektablen zweiten Platz belegten. Sie schlugen zwar die Mannschaft aus Schweinfurt deutlich, mussten sich aber im Finale einer überragenden Mannschaft aus Hammelburg geschlagen geben. Die Gegner waren aber auch teilweise ein bis zwei Jahre älter als die Jungs vom JEG. Insgesamt hat man sich wacker geschlagen und durfte sehr zufrieden die Heimreise antreten.

Die Jungen der Wettkampfklasse 4, also die Jahrgänge 2011 bis 2014, haben im Volleyball den zweiten Platz bei der Kreismeisterschaft erreicht. Das war eine beachtliche Leistung, denn sie traten ebenfalls gegen teilweise deutlich ältere Gegner an. Für einige war es überhaupt das erste Volleyballturnier, weil sie keine Vereinsspieler sind. Trotzdem haben sie sich gut verkauft.

Soviel zum Volleyball; insgesamt ganz schön beeindruckend! Aber auch der Fußball kommt am JEG natürlich nicht zu kurz: Die Jungen der Wettkampfklasse 2 (U 18) haben im Fußball den Kreismeistertitel geholt. Das war eine echte Überraschung, denn sie setzten sich beim Finale in Bürgstadt gegen starke Konkurrenten durch. Sie überzeugten mit einer spielerischen und kämpferischen Glanzleistung und qualifizierten sich damit für den Regionalentscheid im Frühjahr. Bis es soweit ist, sollten schon mal im Voraus sämtliche Daumen gedrückt werden.

Zuletzt noch eine Meldung vom Handball: Die Mädchen der Wettkampfklasse 4 haben den ersten Platz beim Kreisentscheid und den zweiten Platz beim Regionalentscheid im Handball geholt. Ihr Erfolgsgeheimnis? Sie bildeten eine gute Truppe und hatten viel Spaß – nicht nur am Ball.

Wir gratulieren allen Sportlerinnen und Sportlern vom JEG zu ihren tollen Erfolgen und freuen uns auf das zweite Halbjahr!

FS Sport, Thum

¡Viva la amistad alemana española! – Es lebe die deutsch-spanische Freundschaft!

Auch dieses Jahr durfte das Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld 23 Schülerinnen und Schüler aus Barbate, Andalusien, Willkommen heißen.

Nachdem die spanischen Gäste offiziell an der Schule empfangen worden waren, lernte man sich zunächst bei einem kleinen Frühstück näher kennen. Nach einer kurzen Einführung in das gemeinsame Projekt „Vivir en Alemania y España“, das die Gruppe im Rahmen des EU-Förderprogramms Erasmus+ (nähere Information unter https://julius-echter-gymnasium.de/auszeichnungen-erasmus/) erarbeiten wird, erkundeten die spanischen Schüler in einer Rallye das Schulhaus. Gar nicht so einfach, wenn man in einem Schulzentrum herumläuft, denn da kann man schnell mal falsch abbiegen! Um mehr über das Schulleben in Deutschland zu erfahren, hieß es danach „Schulbank drücken“. Schnell fielen dabei den Schülerinnen und Schülern aus erste Unterschiede zwischen Deutschland und Spanien auf.

Natürlich standen auch Ausflüge auf dem Programm. Ein Fahrt nach Frankfurt durfte dabei natürlich nicht fehlen. Höhepunkte waren der Besuch des Main-Towers sowie eine virtuelle Zeitreise in das Leben der Mainmetropole im Jahr 1891.

Die deutschen Schülerinnen führten ihre spanischen Freunde auch durch Miltenberg, wo sie sich als ausgezeichnete „guías turísticas“ erwiesen, indem sie den Spaniern die Sehenswürdigkeiten der Stadt präsentierten.

Was tun in der Freizeit? Jedenfalls nicht langweilen! So organisierten die Schüler beispielsweise einen gemeinsamen Ausflug nach Aschaffenburg oder hatten viel Spaß in der Bowlinghalle.

Nach einer aufregenden und intensiven Woche hieß es dann erst einmal Abschied nehmen. Aber zum Glück nicht für lange! Denn bereits im April werden sich die deutschen Schülerinnen auf die Reise nach Barbate begeben, um das wunderschöne Andalusien zu entdecken. Dank der Erasmus Plus-Akkreditierung des JEG kann der Aufenthalt in Spanien vollständig über dieses Programm der Europäischen Union finanziert werden.

Berres

„VOR ORT“ Begeisterung für das Lehramt wecken

Die Berufswahl ist nicht einfach. Auf dem Weg zu einer Entscheidung stehen unseren Abituranwärterinnen und -anwärtern zahlreiche Ansprechpartner zur Seite. Eine sehr naheliegende Informationsquelle wurde dabei bisher allerdings häufig außer Acht gelassen: die Schule und die Lehrkräfte selbst!

Diesem Umstand wird seit diesem Schuljahr durch die Lehramtsbotschafter im Projekt „VOR ORT Zukunft prägen. Lehrer/ -in werden“ abgeholfen.

Am JEG hat das bunte Botschafterteam mit Vertretern vom Gymnasium, der Real-, Mittel-, Förder- und Berufsschule in einem Vortrag und persönlichen Gesprächen über den Beruf als Lehrkraft informiert. Darüber hinaus dienen die Botschafter interessierten Schülerinnen und Schülern auch als Ansprechpartner wenn es um Praktikum, Studium oder Referendariat geht.

Im Projekt „VOR ORT“ stehen authentische Begegnungen im Vordergrund: persönlicher Austausch mit Lehrkräften, Studierenden und Referendar/-innen, auf Wunsch das Erleben von Unterrichtssituationen und des Schullebens aus der Perspektive einer Lehrkraft.

Bilgin

Medienbildung am JEG – für Eltern

Digitale Medien und Dienste sind integraler Bestandteil unseres Lebens. Daher sollte man seinem Kind schon früh die Möglichkeit geben, sich damit zu beschäftigen – oder nicht? Und wenn ja, ab welchem Alter? Welche Regeln sind dann im Umgang mit digitalen Medien sinnvoll, und welche nicht? Und wie schaffe ich es als Eltern, diese Regeln durchzusetzen? Gibt es auch digitale Hilfsmittel dafür?

Ausgehend von diesen Fragestellungen hat sich das P-Seminar „Smartphone – smart people?” des Julius-Echter-Gymnasiums zum Ziel gesetzt, die Medienbildung am JEG auch für Eltern zugänglicher zu machen. Deswegen wurde entschieden, am 16.01.2024 einen Fortbildungsabend zu organisieren und selbst durchzuführen, an dem Eltern Informationen und Tipps zu den Medienerfahrung ihrer Kinder erhalten – von den Schülerinnen und Schülern, die diese Erfahrungen hautnah jeden Tag selbst erleben.

Der Abend sollte so Abend gestaltet werden, dass sich Eltern nach der Begrüßung durch Schulleiterin Frau Hein und einer einstimmenden Keynote drei aufeinanderfolgende Workshops aussuchen können, wobei jeweils sieben verschiedene Themen zur Wahl stehen.

Diese Workshops wurden durch die Schülerinnen und Schüler selbst geplant und durchgeführt. Zur Wahl standen die Themen „Regeln für Kinder im Netz“, „Cybermobbing“, „Sicherheit im Netz, Cybersecurity und Datenschutz“, „Vorstellung sozialer Medien“, „Gefahren in sozialen Netzwerken“, „Medienkonsum und Sucht“ und „Apps zur Familienfreigabe“. Somit konnten die Eltern aus einem breit gefächerten Angebot wählen, in dem durch den Workshop-Charakter die Eltern auch selbst mit eingebunden waren und ihre eigenen Erfahrungen und Fragen in Diskussionen teilen und diskutieren konnten. Die Workshopleiterinnen und -leiter konnten dabei Expertise in ihren Bereichen sowie echten Realitätsbezug aus eigener Erfahrung beisteuern, was bei anderen Veranstaltungen, in denen keine digital natives referieren, nicht so einfach möglich ist.

Nach dem dreistündigen Abend, an dem durch die Q12 auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt war, war das Resümee der Eltern einhellig: Organisation und Durchführung waren rundum gelungen, und viele waren dankbar für die Tipps und weiterführenden Informationen, die sie auch mittels QR-Code als Handouts zu den Workshops mit nach Hause nehmen konnten. Auch wenn einige Stühle wegen der angekündigten Beeinträchtigungen durch Glatteis für den folgenden Morgen leider leer blieben, waren auch die Schülerinnen und Schüler zufrieden mit dem Abend und konnten – trotz Höhen und Tiefen – somit auf ein erfolgreiches Seminar zurückblicken, das nicht nur sie selbst, sondern auch andere weitergebracht hat.

Falls Sie den Termin verpasst haben: Die Materialien können weiterhin heruntergeladen werden unter https://t1p.de/s4pxt

Götzinger