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Autor: Chris Ziegler

Die Römer besuchen das JEG!

Spielenachmittag der Fachschaft Latein für die 5. Jahrgangsstufe

„Salvete, discipulae discipulique quinque classium!“ Mit diesen Worten begrüßte Raimund Trosbach, Fachleiter Latein am Julius-Echter-Gymnasium, zusammen mit der ganzen in die Toga gewandeten Fachschaft 40 neugierige und wissbegierige Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe zu einem römischen Bastel-, Spiele- und Infonachmittag, der am 31. Januar 2024 von 14 bis 16 Uhr am JEG stattfand.

Die Fachschaft Latein hatte für die jüngsten JEG-lerinnen und JEG-ler ein buntes Programm vorbereitet, bei dem die anwesenden Lateinlehrkräfte von zwei SchülerInnen der 10. Jahrgangsstufe tatkräftig unterstützt wurden: Ein ganz herzlicher Dank ergeht deshalb an Tom Kreßbach und Sophia Bundschuh!

Im ersten Teil der Veranstaltung bastelten die Kinder eine römische Rundmühle, die sie dann samt der zugehörigen Spielsteine als praktisches, verschnürbares Ledersäckchen mit nach Hause nehmen konnten; danach standen römische Spiele auf dem Programm, etwa das Orca-Spiel, bei dem Nüsse geworfen wurden. Daneben gab es noch ein Memory sowie Bewegungsspiele. Außerdem bekamen die sichtlich beeindruckten Kinder Informationen aus erster Hand über das Leben der Römer in Germanien und am Limes (z.B. im Kastell Nemaninga) vom „praefectus cohortis“ persönlich präsentiert. Ganz herzlichen Dank an Herrn Joachim Oberle, Vorsitzender des JEG-Freundeskreises und Zweiter Vorsitzender des Geschichtsvereins Elsenfeld, dafür, dass er sich die Zeit genommen hat, den Schülerinnen und Schülern, die mucksmäuschenstill waren, die Welt der Römer nahezubringen!

Herr Oberle erschien als „legionarius“ in voller Ausrüstung , erzählte den Kindern viel Wissenswertes zum Fach Latein und übte schon mal erste lateinische Deklinationsformen und Sätzchen mit ihnen ein. Zum Schluss durften alle den „gladius“ (römisches Kurzschwert) in den Händen halten, ein beeindruckendes Erlebnis! Magnam gratiam ei agimus!

Insgesamt eine rundum gelungene Veranstaltung, an der alle Beteiligten „magnum gaudium“ (großen Spaß) hatten!

Raimund Trosbach (im Namen der Fachschaft Latein am JEG)

Experimente antworten – erste Wettbewerbsrunde

Zwei Schülerinnen des Julius-Echter-Gymnasiums nahmen erfolgreich an der ersten Wettbewerbsrunde bei „Experimente antworten“ teil.

Die Aufgabe bestand zunächst aus der Untersuchung von Zuckerlösungen sowie der Inhaltsstoffe konventioneller Limonaden bzw. Softgetränke. Im zweiten Teil widmeten sich die zwei Siebtklässlerinnen der Herstellung eigener Limonaden und experimentierten mit verschiedenen Zuckermischungen und Farbstoffen. In einer Versuchsreihe wurden diese Eigenkreationen einer Geschmacksprobe unterzogen. Um herauszufinden, welchen Einfluss die Hinzugabe von unterschiedlichen Farbstoffen auf die Süßwahrnehmung hat, wurde auch das ein oder andere Familienmitglied mit selbstgemachter Limonade versorgt.

Die eingeschickte Dokumentation der Experimente wurde anschließend von einer Jury bewertet. Aufgrund ihrer sehr guten Leistung wurden die Schülerinnen mit einer Urkunde ausgezeichnet und erhielten zusätzlich kleine Sachpreise als Anerkennung für ihre Forschungsarbeit. Wir freuen uns auf weitere spannende Entdeckungen im Rahmen von „Experimente antworten“.

Graf

Sportklassen drücken Deutschland die Daumen

Das Futsal-Länderspiel zwischen Deutschland und Spanien in der Aschaffenburger Frankenstolzarena war ein Highlight für alle Fußballanhänger der JEG Sportklassen. Dank der großartigen Initiative von DFB und BFV, mit sehr erschwinglichen Ticketpreisen, fanden viele Familien mit Kindern den Weg in die Arena. Das ausverkaufte Haus mit 3300 Zuschauern bedeutete gleichzeitig einen Zuschauerrekord für ein Futsal-Spiel in Deutschland.  Während des gesamten Spielverlaufs herrschte eine tolle Stimmung mit der ein sehr faires Publikum die Leistung beider Mannschaften, sowie die der Schiedsrichter, honorierte.

Mit dem Blick auf die Weltrangliste, in der Deutschland nur auf Platz 51. rangiert, lag die Favoritenrolle klar bei zweitplatzierten Spaniern. Das Spiel erwies sich von Anfang bis Ende als spannend. Zur Halbzeit führte Deutschland glücklich mit 1:0, die fitteren und technisch versierteren Spanier ließen sich nicht beirren und drückten auch im zweiten Durchgang den Deutschen ihr Spiel auf. Nach dem mehr als verdienten Ausgleich setzten die Spanier alles auf eine Karte, spielten mit fliegendem Torwart und kassierten in den letzten Minuten zwei schnelle Tore zum 3:1. Obwohl sie kurz vor dem Abpfiff noch auf 3:2 verkürzten und die Chance zum 3:3 hatten, sicherte sich Deutschland einen sensationellen Sieg.

Gehring

Sicherheitspolitik im Fokus: Vortrag des Jugendoffiziers am JEG

Einen informativen Überblick zu verschiedenen Aspekten der Sicherheitspolitik bot der Jugendoffizier der Bundeswehr, Hauptmann Nürnberger, bei seinem Besuch am Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld im Januar. Sein kenntnisreicher, authentischer und sympathischer Auftritt hinterließ bei den Schülerinnen und Schülern der Q12 nicht nur einen positiven Eindruck, sondern war auch für die anwesenden Lehrkräfte eine durchaus gewinnbringende Veranstaltung.

In seinem schülerorientierten Vortrag ging Hauptmann Nürnberger zunächst auf die Vielschichtigkeit des Begriffs Sicherheit ein, bevor er dann anschaulich die Themen Cyberattacken, Atomwaffen, Terrorismus, fragile Staatlichkeit und Klimawandel als globale sicherheitspolitische Herausforderungen skizzierte. Einen Einblick in die grundgesetzliche und bündnispolitische Verankerung deutscher Sicherheitspolitik gab der Jugendoffizier der Bundeswehr ebenso wie in die erste nationale Sicherheitsstrategie der Bundesrepublik Deutschland aus dem Jahr 2023.

Schon während des Vortrags gab Hauptmann Nürnberger seiner Zuhörerschaft Gelegenheit, sich einzubringen und nachzuhaken. Ein Beitrag aus dem Publikum thematisierte beispielsweise die aktuelle Diskussion um ein Pflichtjahr junger Menschen und inwieweit ein Dienst in der Bundeswehr in diesem Zusammenhang denkbar und sinnvoll sei. Ein spannendes Thema! Gerne hätte der eine oder die andere in kleinerer Runde das Gespräch mit dem Gast aus Veitshöchheim vertieft, aber da hieß es auch schon Abschied nehmen.

FS PuG