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Autor: Chris Ziegler

JEG-Schülerteam erfolgreich beim WRO-Starter-Programm

Für zwei Schüler des Julius-Echter-Gymnasiums ging es am letzten Wochenende nach Rüsselsheim zum Regionalwettbewerb der World Robot Olympiad (WRO). Die beiden Schüler der 6. und 7. Klasse traten im Starter-Programm an, welches sich gezielt an Neulinge richtet, die zum ersten Mal der WRO teilnehmen. Hier bekamen sie die Chance unter Wettbewerbsbedingungen ihren Roboter vorzustellen, ihre Programmierfähigkeiten zu demonstrieren und sich mit Gleichgesinnten zu messen.

Bereits im Vorfeld hatten sich die beiden Schüler während des wöchentlich stattfindenden Wahlunterrichts intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet. Seit der Veröffentlichung der Wettbewerbsaufgaben im Januar wurde dort fleißig an ihrem Legoroboter gebaut und programmiert, um auf einem vorgegebenen Spielfeld die gestellten Aufgaben zu meistern.

Am Tag des Wettbewerbs bestand die Herausforderung nun darin, in drei Runden die vorgegebenen Aufgaben möglichst vollständig und fehlerfrei zu lösen. Zusätzlich wurde eine Überraschungsaufgabe eingeführt, um die Flexibilität und Kreativität der Teams zu testen. Durch geschicktes Umstellen der Programmierblöcke stellte letzteres für das Team des JEG keine große Hürde dar.

In den drei Wertungsrunden zeigte das JEG-Team eine bemerkenswerte Leistungssteigerung. Nicht zuletzt die ernstzunehmende Konkurrenz der anderen Teams war für Sebastian Dominik und Sion Opolka eine zusätzliche Motivation, ihre Strategie immer wieder anzupassen und damit ihre Ergebnisse stetig zu verbessern. Denkbar knapp verfehlten sie mit ihrer zuletzt erreichten Punktzahl die höchste (an diesem Tag unerreichte) Auszeichnung des „Experten“. Am Ende des Tages waren sie aber das erfolgreichste aller angetretenen Starter-Teams und durften sich über eine Urkunde mit der Auszeichnung als „Fortgeschrittener“ freuen. Herzlichen Glückwunsch!

Graf, Heumann

Stellenausschreibung

Das Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld sucht zum 01. 06. 2024 eine Verwaltungskraft (m/w/d) im Schulsekretariat (in Teilzeit, 20,05 Wochenstunden) befristet als Krankheitsvertretung, voraussichtlich bis 28.02.2025

Ihre Aufgabenschwerpunkte:
Alle in einem Schulsekretariat anfallenden Verwaltungstätigkeiten
wie z.B.

  • Arbeit mit dem Programm ASV (= Amtliche Schulverwaltung)
  • Erteilung von Auskünften
  • Erledigung von Schriftverkehr und Registraturarbeiten
  • Mithilfe bei der Vorbereitung von Konferenzen, Wahlen und
    Sprechtagen
  • Abwicklung des Publikumsverkehrs
  • Überprüfung der Absenzen
  • Materialverwaltung und -beschaffung
  • Mitarbeit in der Schülerbibliothek
    Ihr Profil
  • Eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung in einem
    anerkannten einschlägigen Ausbildungsberuf (z. B. Fachangestellte/r
    bzw. Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation, Verwaltungsfachangestellte/
    r etc.)
  • Gute EDV-Kenntnisse
  • Gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit im Deutschen
  • Organisationsgeschick und selbstständige verantwortungsbewusste
    Arbeitsweise
  • Teamfähigkeit und freundliches, professionelles Auftreten

Ausschreibende Behörde
Bayerisches Landesamt für Schule


Beschäftigungsbehörde bzw. -ort
Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld


Ansprechpartner/in
Informationen zum Arbeitsumfeld: Frau OStDin Hein
(Schulleiterin des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld,
Tel. 0 60 22 83 93), Informationen zu Verfahrensfragen: Herr Weghorn
(Bayerisches Landesamt für Schule, Tel. 0 98 31 51 66-248)


Adresse für Bewerbungen
Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung als
PDF-Dokument (maximal 5 MB) bis spätestens 07.05.2024
per E-Mail an: petra.hein@julius-echter-gymnasium.de

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Goalballturnier der Sportklassen

Am vergangen Freitag hatten Schülerinnen und Schüler der Sportklassen 5A, 5B und 6A des Julius-Echter-Gymnasiums die besondere Gelegenheit, die Welt des paralympischen Sports zu entdecken.

Goalball, das auf Laien zunächst wie eine datenschutzkonforme Sportart wirkt, ist die einzige paralympische Sportart ohne Pendant bei den Olympischen Spielen. Was diese Sportart besonders macht, ist die Tatsache, dass sie, nach dem 2. Weltkrieg, ausschließlich für Menschen mit Seheinschränkungen konzipiert wurde und so vielen Versehrten neue Bewegungsperspektiven ermöglichte. Alles was für das Spiel benötigt wird, sind Augenmasken, ein „Klingelball“ (z.B. Blindenfußball) sowie ein volleyballfeldgroßes Spielfeld.

Vor Beginn des Spiels wurden die Schülerinnen und Schüler gebeten, ihre Augen mit speziellen Augenmasken abzudecken, um vollständige Dunkelheit zu erleben, wie es für Menschen mit Sehbehinderungen typisch ist. Im Spiel versuchten die Teilnehmer, einen „klingelnden“ Ball aufzuhalten, der auf sie zugerollt wurde, bevor er die Torlinie überquerte.

Das Goalball-Turnier bot den Schülern nicht nur die Möglichkeit, eine neue Sportart zu entdecken, sondern auch, sich in die Lebenswelt und die Herausforderungen von Menschen mit Seheinschränkungen hineinzuversetzen. Durch diese Erfahrung konnten sie ein tieferes Verständnis und Empathie für andere entwickeln, aber auch ihre eigenen Sinne zu schärfen.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigte, wie wichtig es ist, Kinder frühzeitig für inklusive und paralympische Sportarten zu sensibilisieren. Das Julius-Echter-Gymnasium als Inklusionsschule bekräftigt damit sein Engagement für eine vielfältige und inklusive Gemeinschaft, in der jeder Schüler die Möglichkeit hat, seine Fähigkeiten und Talente zu entfalten.

Gehring

Julius-Echter-Gymnasium bewirbt sich als Klimaschule

Das Julius-Echter-Gymnasium in Elsenfeld hat einen bedeutenden Schritt in Richtung Umweltschutz und nachhaltige Bildung gemacht, indem es sich offiziell als Klimaschule beworben hat. Diese Bewerbung ist Teil des Engagements der Schule für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung.

Die Initiative zur Bewerbung als Klimaschule wird von der gesamten Schulgemeinschaft unterstützt, gemeinsam arbeiten wir daran, umweltfreundliche Praktiken zu fördern und das Bewusstsein für Umweltfragen zu schärfen.

Im Unterricht, in Seminaren, in Arbeitskreisen oder in Enrichmentkursen werden kontinuierlich Ursachen des Klimawandels thematisiert und für diese Thematik sensibilisiert. Gleichzeitig skizzieren wir Lösungsansätze und Möglichkeiten, was wir als Individuen, was wir als Schulgemeinschaft tun können: Diese Vorschläge reichen von der Verwendung von im Julius-Echter-Gymnasium entworfenen Mehrwegbechern – dem Miltenbecher – über das Einsparen von CO2-Emmissionen durch das jährlich stattfindende Schulradeln bis hin zur Verwendung von erneuerbaren Energien.

Die Bewerbung als Klimaschule stellt einen wichtigen Meilenstein für das Julius-Echter-Gymnasium dar, da sie nicht nur die Bemühungen um Umweltschutz unterstreicht, sondern auch die Schülerinnen und Schüler dazu ermutigt, sich aktiv für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen.

Die Bewerbung als Klimaschule ist somit nicht nur ein symbolischer Schritt, sondern auch ein praktischer Ansatz, um die Schüler für Umweltfragen zu sensibilisieren und sie zu befähigen, als verantwortungsbewusste Bürger zu handeln, die aktiv zum Schutz unserer Umwelt beitragen.

Kneisel

Kinder der Einen Welt

Die Kinder auf dem Bild lachen und winken fröhlich in die Kamera. Sie freuen sich, in der Schule etwas lernen zu können. Es gibt kein fließendes Wasser aus der Leitung. Unter dem Blechdach der Schule ist es brütend heiß. In jeder Klasse sind mindestens 70 Schülerinnen und Schüler in dem kleinen Dorf in Tansania in Ostafrika.

Trotzdem lieben es die Kinder, in die Schule zu gehen, auch wenn sie dafür täglich weit laufen müssen. Bildung ist ein Privileg in Tansania. Wer zu arm ist, kann nicht in die Schule, da die Eltern die Schuluniform und die Hefte nicht bezahlen können.

Was brauchen Kinder um glücklich zu sein? „Was macht dich traurig?“ „Was würdest du ändern, wenn du Bürgermeister wärst oder König?“

Diese Fragen stellt Saanika Amembal vom DAHW (Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe) in Würzburg den Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse im Rahmen ihres Vortrags über Kinder der Einen Welt. Ein Ball aus Stroh und Bananenblättern, den sie aus einem Dorf in Tansania mitgebracht hat, wird dazu weitergeworfen, garantiert umweltverträglich und ohne Plastik. Und so wird ein Bogen gespannt zu den Kindern in dem kleinen Dorf in Tansania, denen dieselben Fragen gestellt wurden. Unterscheiden sich die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder in verschiedenen Teilen der Erde? Finden sie überall die gleiche Beachtung und vor allem: Werden ihre Rechte gewahrt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Bildungsprojekt „Kinderwelten“, das in den gleichnamigen Film gipfelte.

Kinder brauchen ihre Familie und ihre Freunde um glücklich zu sein. Traurig sind sie, wenn keiner mit ihnen spielt oder jemand in der Familie krank ist. Das ist überall auf der Welt gleich.

Anhand diese Projekts bringt Frau Amembal den Schülerinnen und Schülern das Leben der Kinder in Tansania näher und vermittelt ihnen im Verlauf von eineinhalb Stunden ein anschauliches Bild von ihrer Lebensfreude, aber auch ihren Bedürfnissen und Wünschen, die doch teils sehr verschieden sind, wenn die Kinder in Ostafrika sich nicht den Ausbau von Freizeitmöglichkeiten wünschen, sondern für uns so Selbstverständliches wie Trinkwasser in der Schule. Verstärkt wird der Eindruck durch erlebnisorientierte Elemente. So dürfen einige Schülerinnen und Schüler sogar einen der wunderschönen traditionellen afrikanischen Kangas anprobieren.

Beim Open Mic hatte das P-Seminar Fairtrade Spenden für das DAHW gesammelt. Umso beeindruckter waren die Kinder jetzt, dass diese für den Bau eines Brunnens vor der Schule verwendet werden. Denn sauberes Trinkwasser ist ein Grundrecht für alle Menschen und die Kinder müssen in der Pause kilometerweit laufen, um Trinkwasser zu holen.

Helfen wir alle mit, dass Gerechtigkeit in unserer Welt möglich wird, so dass wir wirklich EINE Welt werden!

Schmitt