Abitur 2025
Wir wünschen unseren Abiturientinnen und Abiturienten weiterhin viel Erfolg bei den Abiturprüfungen 🍀
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Mit reichlich Verspätung, verursacht durch eine Vollsperrung auf der Autobahn, reiste unsere Handballmannschaft der Handball WK II zum Turnier der Wettkampfklasse 2 nach Kitzingen an. Dank des verständnisvollen Turnierleiters, der das erste Halbfinale vorgezogen hatte, konnte unser Team trotz der schwierigen Anreise noch rechtzeitig ins Geschehen eingreifen.
Im Halbfinale gegen die Gastgeber aus Kitzingen machte sich die verkürzte Aufwärmzeit zunächst bemerkbar. Die Elsenfelder kamen zunächst schwer in Tritt und gerieten früh mit 0:3 in Rückstand. Trotz guter Chancen verhinderten Übertreten und Pfostentreffer zunächst eigene Torerfolge. Doch mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich die Defensive und das Team kämpfte sich eindrucksvoll zurück. Durch konsequente Abwehrarbeit und gut herausgespielte Abschlüsse drehten die motivierten Elsenfelderinnen das Spiel und zogen mit einem verdienten 14:10-Sieg ins Finale ein.
Auch im Endspiel gegen Lohr gerieten die Elsenfelder zunächst ins Hintertreffen und lagen im Verlauf der 1. Halbzeit mit drei Toren zurück. Eine taktische Umstellung in der Defensive brachte jedoch die Wende. Von da an kontrollierten die JEG Mädels das Spielgeschehen, zeigten eine starke Teamleistung und sicherten sich letztlich mit einem 23:18-Erfolg den Titel des Unterfränkischen Meisters.
Gehring
Drei Tage lang verwandelte sich das Julius-Echter-Gymnasium in ein lebendiges Zukunftslabor. Statt Mathe, Deutsch und Englisch stand diesmal Tüfteln, Programmieren und Präsentieren auf dem Stundenplan. Bei den sogenannten Hackdays hatten 30 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Schule aktiv mitzugestalten – und das mit erstaunlicher technischer Raffinesse.
Die Idee hinter den Hackdays ist ebenso simpel wie genial: Jugendliche entwickeln in kleinen Teams kreative Lösungsansätze für Herausforderungen im Schulalltag und setzen diese mit digitalen und technischen Mitteln in greifbare Prototypen um. Unterstützt wurden sie dabei von engagierten Mentorinnen und Mentoren, die ihr Wissen aus IT, Design und Ingenieurwesen einbrachten.
Ideen, die den Schulalltag smarter machen
Neun Projekte sind in den drei intensiven Tagen entstanden – jedes einzelne mit dem Potenzial, echten Mehrwert für den Schulalltag zu schaffen. So etwa ein digitaler Parkplatzfinder, der den morgendlichen Stress auf dem Schulparkplatz minimieren soll. Ein Team hat einen alten, ausrangierten 3D-Drucker in eine funktionstüchtige 3D-Fräse umgewandelt. Durch geschicktes Upcycling entstand aus vermeintlichem Elektroschrott ein nützliches neues Werkzeug – ein Paradebeispiel für nachhaltige Technikbegeisterung. Auch futuristische Ideen fanden ihren Weg in die Praxis: ein „AIR-Flow-System“, das mithilfe intelligenter Sensorik Stühle nach individuellem Bedarf beheizen oder kühlen kann – Komfort auf Knopfdruck. Neben dem Lötkolben kamen auch 3D-Drucker und Softwaretools zum Einsatz. Die Schülerinnen und Schüler nutzten dabei erstmals auch den neuen Makerspace, der derzeit am JEG entsteht – ein moderner Kreativraum, der Technik, Handwerk und digitale Innovation unter einem Dach vereint. Eine perfekte Umgebung, um Ideen Realität werden zu lassen. Zum krönenden Abschluss präsentierten die Teams ihre Projekte in einer professionell gestalteten Abschlussveranstaltung. Die drei Tage haben nicht nur technische Lösungen hervorgebracht, sondern auch Mut gemacht, Neues zu denken und zu gestalten.
Mehr als Technik – ein Blick in die Zukunft
Die Hackdays waren aber mehr als nur ein Spielplatz für Technikbegeisterte. Sie zeigten eindrucksvoll, wie man junge Menschen für Wissenschaft, Technologie und Unternehmertum begeistern kann. Dafür sorgte auch Kevin Geis vom Venture Lab, der in einem inspirierenden Impulsvortrag das Thema „Gründen“ greifbar und motivierend vermittelte. Seine Botschaft: Jede große Idee beginnt mit einem ersten mutigen Schritt – oder einem Prototypen.
Ein starkes Netzwerk im Hintergrund
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Projekt Make Your School, das gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog die Hackdays möglich machte. Ohne die Expertise und die Geduld der zahlreichen Mentorinnen und Mentoren wären die drei Tage kaum so produktiv, lebendig und lehrreich verlaufen.
Jörg Giegerich

Ende März 2025 begab sich die gesamte 8. Jahrgangsstufe im Rahmen des Geschichtsunterrichts und der Verfassungsviertelstunde auf eine Exkursion nach Frankfurt. Ziel der Exkursion war es, die bedeutenden historischen Stätten zu besuchen, die eng mit der deutschen Einheits- und Freiheitsbewegung verbunden sind.
Frankfurt am Main spielt eine zentrale Rolle in der deutschen Geschichte. Die Stadt war nicht nur ein wichtiges Handelszentrum, sondern auch Schauplatz entscheidender politischer Ereignisse. Die Schülerinnen und Schüler besuchten unter anderem die Paulskirche, die als Wiege der deutschen Demokratie gilt, da hier 1848 die erste Nationalversammlung stattfand, die sich mit der Schaffung einer einheitlichen deutschen Verfassung beschäftigte.
Die Paulskirchenverfassung, die aus diesen Debatten hervorging, war ein bedeutender Schritt hin zur Demokratie in Deutschland. Sie legte grundlegende Prinzipien wie die Volkssouveränität, die Gewaltenteilung und die Menschenrechte fest. Diese Ideen sind bis heute von großer Relevanz und finden sich in unserem heutigen Grundgesetz wieder. Die Jugendlichen erfuhren insbesondere, wie die Kämpfe und Errungenschaften der damaligen Zeit die Grundlage für die demokratischen Strukturen geschaffen haben, die wir heute schätzen.
Auf diese Weise konnten die Schülerinnen und Schüler Geschichte hautnah erleben und ein tieferes Verständnis für die Entwicklung unserer Demokratie gewinnen.
Voß
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2025 hatte die 9. Jahrgangsstufe unseres Gymnasiums die Gelegenheit, an einer Online-Filmvorführung mit anschließendem Gespräch teilzunehmen. Gezeigt wurde die Dokumentation Wir sind jetzt hier, in der sieben junge Männer von ihrem Ankommen in Deutschland berichten – von ihren Hoffnungen, Herausforderungen und Begegnungen mit Rassismus, aber auch von Momenten des Glücks und der Zugehörigkeit.
Der Film bot einen eindrucksvollen Einblick in die individuellen Geschichten von Geflüchteten, die in der gesellschaftlichen Debatte oft nur als anonyme Gruppe wahrgenommen werden. Besonders wertvoll war das anschließende Gespräch mit dem Filmproduzenten Niklas von Wurmb-Seibel und Najib Faizi, einem der Protagonisten. Die Schüler_innen hatten die Möglichkeit, direkte Fragen zu stellen und mehr über die persönlichen Hintergründe der Beteiligten zu erfahren.
Die Diskussion zeigte, wie wichtig es ist, Geflüchteten nicht nur zuzuhören, sondern auch ihre Perspektiven ernst zu nehmen. Viele der Jugendlichen waren tief bewegt von den Erzählungen und konnten neue Einsichten in die komplexen Herausforderungen von Flucht und Integration gewinnen.
Diese Veranstaltung war ein bedeutender Beitrag zur Auseinandersetzung mit den Themen Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Sie machte deutlich, dass Integration keine abstrakte Debatte ist, sondern eine Realität, die Menschen individuell erleben – mit all ihren Höhen und Tiefen.
„Wir sind jetzt hier“ – Ein Film, der bewegt
Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2025 nahm unsere gesamte 9. Jahrgangsstufe an einer besonderen Online-Filmvorführung teil. Wir sind jetzt hier erzählt die Geschichten von sieben jungen Männern, die als Geflüchtete nach Deutschland kamen. Sie berichten von ihren ersten Eindrücken, von Herausforderungen und Erfolgen, aber auch von Momenten, in denen sie an ihre Grenzen stießen.
Im anschließenden Gespräch mit Filmproduzent Niklas von Wurmb-Seibel und Najib Faizi, einem der Protagonisten, konnten die Schüler*innen ihre Fragen stellen: Wie fühlt es sich an, in einem völlig neuen Land Fuß zu fassen? Was hat ihnen geholfen? Was war besonders schwierig? Die Offenheit der Antworten hat viele beeindruckt.
Für unsere Schüler*innen war es eine Gelegenheit, sich aus erster Hand mit den Themen Flucht und Integration auseinanderzusetzen – nicht abstrakt, sondern durch echte Erlebnisse. Die Diskussion regte zum Nachdenken an und führte zu Gesprächen, die sicher noch lange nachklingen werden.
„Wir sind jetzt hier“ – Ein Film, der bewegt und zum Nachdenken anregt
Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2025 nahm unsere 9. Jahrgangsstufe an einer besonderen Online-Filmvorführung mit anschließendem Gespräch teil. Gezeigt wurde die Dokumentation Wir sind jetzt hier, in der sieben junge Männer von ihrem Ankommen in Deutschland berichten – von Herausforderungen und Erfolgen, von Momenten der Verzweiflung, aber auch von Begegnungen, die ihnen Hoffnung gegeben haben.
Im anschließenden Gespräch mit Filmproduzent Niklas von Wurmb-Seibel und Najib Faizi, einem der Protagonisten, konnten die Schüler_innen direkte Fragen stellen: Wie fühlt es sich an, in einem völlig neuen Land Fuß zu fassen? Was war besonders schwierig? Was hat geholfen? Die Offenheit der Antworten beeindruckte viele. Es wurde deutlich, dass Integration keine abstrakte Debatte ist, sondern für jeden Einzelnen eine ganz eigene, oft herausfordernde Erfahrung bedeutet.
Der Film und das Gespräch regten dazu an, über Flucht und Migration aus einer persönlicheren Perspektive nachzudenken. Die Geschichten der Protagonisten machten das Thema greifbar und luden dazu ein, über Vorurteile und eigene Sichtweisen zu reflektieren. Für viele unserer Schüler_innen war es eine eindrückliche Erfahrung, die noch lange nachwirken wird.
„Wir sind jetzt hier“ – Ein Film, der bewegt und zum Nachdenken anregt
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2025 hatte die 9. Jahrgangsstufe unseres Gymnasiums die Gelegenheit, an einer Online-Filmvorführung mit anschließendem Gespräch teilzunehmen. Gezeigt wurde die Dokumentation Wir sind jetzt hier, die die Geschichten von sieben jungen Männern erzählt, die als Geflüchtete nach Deutschland kamen. Sie berichten von ihren ersten Eindrücken, den Herausforderungen des Ankommens und den Momenten, in denen sie an ihre Grenzen stießen – aber auch von Begegnungen, die ihnen Hoffnung und neue Perspektiven eröffneten.
Im anschließenden Gespräch mit Filmproduzent Niklas von Wurmb-Seibel und Najib Faizi, einem der Protagonisten, konnten die Schüler*innen ihre Fragen stellen: Wie fühlt es sich an, in einem völlig neuen Land Fuß zu fassen? Was war besonders schwierig? Was hat ihnen geholfen? Die Offenheit und Ehrlichkeit der Antworten hinterließen einen bleibenden Eindruck.
Besonders eindrücklich war, dass die Jugendlichen in der Diskussion über die individuellen Geschichten nachdenken konnten, statt Flucht und Migration nur als gesellschaftspolitisches Thema zu betrachten. Die persönlichen Erlebnisse machten deutlich, dass Integration kein einfacher oder geradliniger Prozess ist. Vielmehr bedeutet sie für jeden einzelnen Menschen etwas anderes – je nachdem, welche Erfahrungen er oder sie macht, welche Unterstützung man erhält und welchen Herausforderungen man begegnet.
Die Filmvorführung war nicht nur eine Gelegenheit, sich mit den Themen Flucht und Ankommen auseinanderzusetzen, sondern auch ein Anstoß, über eigene Vorurteile und Sichtweisen nachzudenken.
Voß