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Autor: Chris Ziegler

Experimentierfieber in der Vorweihnachtszeit: 7 Jahre „PiA“ am JEG

Wie ein Online-Adventskalender der Universität Göttingen aus dem Physiksaal einen beliebten Treffpunkt macht.

Was haben ein aufgerolltes Maßband, kalter Kaffee, die PhyPhox-App, ein Nudelsieb und eine Sanduhr gemeinsam? Am Julius-Echter-Gymnasium sind sie im Dezember die Werkzeuge für echte Detektivarbeit. Bereits im siebten Jahr in Folge verwandelte der Wettbewerb „Physik im Advent“ (PiA) den Physiksaal in einen Treffpunkt für physikinteressierte JEGler:innen.

Von der Theorie direkt in die Praxis Anstatt sich in der Pause vom Unterricht auszuruhen, hieß es für viele unserer Schüler:innen jeden Morgen: „Video ab, und ran an die Aufgabe“ Pünktlich zur ersten Pause wurde der Physiksaal zum Experimentierclub. Das Prinzip ist simpel, aber packend: Ein tägliches Video stellt ein physikalisches Rätsel vor – und die jungen Experimentatoren finden die Lösung der Aufgabe nicht durch Raten, sondern durch Machen. Es wurde gebastelt, ausprobiert, debattiert, und manchmal auch über verblüffende Ergebnisse gestaunt.

Teilnehmer aus vielen Jahrgangsstufen Besonders schön zu beobachten war auch 2025 wieder, wie Physik im Advent nicht nur die jüngeren Schülerinnen und Schüler begeistert, sondern auch ältere Semester sich am Experimentieren beteiligen. Ob Fünftklässler oder Oberstufenschüler – beim Tüfteln mit den Utensilien aus der „Einkaufsliste“ des Kalenders ziehen alle an einem Strang.

Preise, die sich sehen lassen können Natürlich steht der Spaß im Vordergrund, aber der Wettbewerb der Universität Göttingen lockt auch mit handfesten Argumenten. Wer fleißig richtige Ergebnisse einreicht, hat die Chance auf iPads, spannende Exkursionen, Abenteuer-Gutscheine oder sogar die begehrte Reise in die USA.

Ausblick Nach dem Erfolg in diesem Jahr ist klar: „Physik im Advent“ gehört mittlerweile zum festen Bestandteil der Adventszeit am JEG. Natürlich wird der Wettbewerb auch wieder im kommenden Jahr mit genauso viel Elan durchgeführt. Man darf gespannt sein, welche Aufgaben dann zu lösen sind. Wer also Lust hat, auf eine Extraportion Wissen und Spaß, darf sich gerne diesen Wettbewerb für den nächsten Advent schon mal vormerken.

Schlosser

Weihnachtsgrüße

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Ferienöffnungszeiten

In den Weihnachtsferien ist das Sekretariat des Julius-Echter-Gymnasiums wie folgt besetzt:

Am 22.12.2025 und 23.12.2025 ist das Sekretariat von 08.00 bis 12.00 Uhr besetzt.

In der Zeit vom 29.12.2025 bis 02.01.2026 bleibt das Sekretariat geschlossen.

Am 05.01.2026 ist das Sekretariat von 08.00 bis 12.00 Uhr besetzt.

Bitte klingeln!

Telefonisch erreichen Sie uns unter 06022-8393

„Du kannst es stoppen!“ – ein Anti-Cybermobbing Projekt (13. bis 27. November)

Nach einem vorbereitenden Elternbrief vor den Herbstferien begrüßten unsere 6. Klassen gespannt Frau Hildenbrand von der Suchtpräventionsstelle Miltenberg. Von vielen wurde sie begrüßt mit: „Aber das hatten wir doch schon letztes Jahr.“

Richtig, denn der Präventionsworkshop „Mobbing im digitalen Raum“ knüpft bewusst an den Besuch von Polizeihauptmeisterin Amendt der Polizeiinspektion Obernburg im letzten Schuljahr an. Er basiert auf dem bewährten Anti-Cybermobbing Projekt „Du kannst es stoppen!“ des Grenzüberschreitenden Jugendmedienzentrums Oberpfalz Nord (Weitere Informationen: https://www.dukannstesstoppen.de/#inhalt).

Wie präsent und relevant die Themen Mobbing und Cybermobbing für unsere Schülerschaft sind, zeigte sich bereits in der ersten Gesprächsrunde: Fast alle kannten jemanden, der betroffen war, oder hatten eigene Erfahrungen gemacht. Entsprechend leicht fiel es den Jugendlichen zu beurteilen, ob ein diskutierter Post bereits Mobbing darstellt oder nur ein harmloser Scherz unter Freunden ist. Dennoch wurden die Grenzen zwischen akzeptablem und inakzeptablem Verhalten sehr offen, intensiv und kontrovers diskutiert.

Nach der Einstimmung durch den gleichnamigen Film „Du kannst es stoppen!“ konnten die Schülerinnen und Schüler in einem Rollenspiel die Perspektiven von Täter, Opfer und der großen schweigenden Masse einnehmen. Gemeinsam entwickelten sie Strategien zum konstruktiven Umgang mit Cybermobbing.

Alle waren sich einig: Die „schweigende Masse“ spielt die Schlüsselrolle. Wer zunächst nichts tut, kann durch aktives Einschreiten zu einem positiven Verstärker für Betroffene werden, Hilfe organisieren, Lehrkräfte oder Eltern ins Vertrauen ziehen und damit Mobbing erfolgreich stoppen.

Dieser neue Baustein für Klassenstufe 6 stellt eine wertvolle Ergänzung unseres etablierten Medienführerscheins dar.

Ingenbleek

Feierliche Einweihung des neuen Makerspaces

Elsenfeld, 25. November 2025 – Mit einer stimmungsvollen Feierstunde wurde heute am Julius-Echter-Gymnasium der neue Makerspace offiziell eingeweiht. Zahlreiche Gäste aus Förderkreisen, Wirtschaft und Schulgemeinschaft folgten der Einladung und würdigten damit gleichermaßen die langjährige Unterstützung des MINT-Profils der Schule.

Unter den Anwesenden befanden sich Vertreter des Lions Clubs, von Agilimo Consulting, der Sparkasse, des JEG-Freundeskreises sowie des Elternbeirats – allesamt Institutionen, die das Gymnasium bereits seit vielen Jahren bei technischen und naturwissenschaftlichen Projekten begleiten und fördern.

Nach einer kurzen, herzlichen Begrüßungsrede von Schulleiterin Petra Hein wurde die Entstehungsgeschichte des Makerspaces skizziert. Jörg Giegerich, Mit-Initiator des Makerspaces, hob hervor, dass der Raum nicht nur auf einer Vision beruhe, sondern das Ergebnis einer Reihe von Projekten sei, die in den letzten Jahren am JEG entstanden sind: von den bekannten „Miltenbechern“ über den Miltenbecher-Automaten bis hin zu den seit 2019 jährlich stattfindenden Make Your School – Hackdays, die dem kreativen und technischen Arbeiten immer wieder neuen Schwung verliehen haben.

Ein besonderes Highlight bildete die Präsentation einer Schülergruppe, die ihren während der Hackdays entwickelten „Lehrerfach-Automaten“ vorstellte. Der Prototyp, der bereits auf dem Maker Festival in Berlin Aufmerksamkeit erregt hatte, sortiert automatisch Gegenstände und legt sie in die entsprechenden Fächer der Lehrkräfte. Die Schülerinnen und Schüler demonstrierten den Gästen eindrucksvoll die Funktionsweise ihres Hacks und beantworteten interessiert die zahlreichen Fragen.

Ebenfalls präsentiert wurde der komplexe Miltenbecher-Ausgabeautomat, der unter der Federführung des ehemaligen JEG-Schülers Tristan Schuler entstanden ist. Das Gerät, das bereits mehrfach überregional Beachtung gefunden hat, zeigte erneut, zu welchen Leistungen Schülerinnen und Schüler des JEG fähig sind, wenn sie Freiraum und technische Ausstattung erhalten.

Im Anschluss folgte die Demonstration des neuen Makerspaces selbst: Sechs Hochleistungsrechner, zwei brandneue 3D-Drucker sowie ein leistungsfähiger Lasercutter stehen den Lernenden nun zur Verfügung. Die Gäste konnten live miterleben, wie in Echtzeit Objekte konstruiert und produziert werden. Fragen zur Technik, den Nutzungsmöglichkeiten und den pädagogischen Konzepten wurden von Lehrkräften und Makerspace-Betreuern ausführlich beantwortet. Kleine, vor Ort hergestellte Give-aways sorgten bei den Besuchern für zusätzliche Begeisterung.

Zum Abschluss der Veranstaltung dankte die Schulleiterin allen Sponsoren und Unterstützern ausdrücklich. Ohne deren Engagement – finanziell wie ideell – wäre der Makerspace in seiner jetzigen Form nicht realisierbar gewesen. Er sei ein Ort geworden, „in dem kreative Ideen von Schülerinnen und Schülern in Eigenregie, frei von festen Vorgaben und oft nahezu ohne Anleitung, zu greifbarer Wirklichkeit werden“.

Mit der Eröffnung setzt das Julius-Echter-Gymnasium ein deutliches Zeichen für eine moderne, praxisnahe MINT-Bildung – und bietet seinen Schülerinnen und Schülern einen Raum, in dem Zukunft gestaltet werden kann.

Ziegler, J. Giegerich