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Autor: Chris Ziegler

Weihnachtsgrüße

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Ferienöffnungszeiten

In den Weihnachtsferien ist das Sekretariat des Julius-Echter-Gymnasiums wie folgt besetzt:

Am 22.12.2025 und 23.12.2025 ist das Sekretariat von 08.00 bis 12.00 Uhr besetzt.

In der Zeit vom 29.12.2025 bis 02.01.2026 bleibt das Sekretariat geschlossen.

Am 05.01.2026 ist das Sekretariat von 08.00 bis 12.00 Uhr besetzt.

Bitte klingeln!

Telefonisch erreichen Sie uns unter 06022-8393

„Du kannst es stoppen!“ – ein Anti-Cybermobbing Projekt (13. bis 27. November)

Nach einem vorbereitenden Elternbrief vor den Herbstferien begrüßten unsere 6. Klassen gespannt Frau Hildenbrand von der Suchtpräventionsstelle Miltenberg. Von vielen wurde sie begrüßt mit: „Aber das hatten wir doch schon letztes Jahr.“

Richtig, denn der Präventionsworkshop „Mobbing im digitalen Raum“ knüpft bewusst an den Besuch von Polizeihauptmeisterin Amendt der Polizeiinspektion Obernburg im letzten Schuljahr an. Er basiert auf dem bewährten Anti-Cybermobbing Projekt „Du kannst es stoppen!“ des Grenzüberschreitenden Jugendmedienzentrums Oberpfalz Nord (Weitere Informationen: https://www.dukannstesstoppen.de/#inhalt).

Wie präsent und relevant die Themen Mobbing und Cybermobbing für unsere Schülerschaft sind, zeigte sich bereits in der ersten Gesprächsrunde: Fast alle kannten jemanden, der betroffen war, oder hatten eigene Erfahrungen gemacht. Entsprechend leicht fiel es den Jugendlichen zu beurteilen, ob ein diskutierter Post bereits Mobbing darstellt oder nur ein harmloser Scherz unter Freunden ist. Dennoch wurden die Grenzen zwischen akzeptablem und inakzeptablem Verhalten sehr offen, intensiv und kontrovers diskutiert.

Nach der Einstimmung durch den gleichnamigen Film „Du kannst es stoppen!“ konnten die Schülerinnen und Schüler in einem Rollenspiel die Perspektiven von Täter, Opfer und der großen schweigenden Masse einnehmen. Gemeinsam entwickelten sie Strategien zum konstruktiven Umgang mit Cybermobbing.

Alle waren sich einig: Die „schweigende Masse“ spielt die Schlüsselrolle. Wer zunächst nichts tut, kann durch aktives Einschreiten zu einem positiven Verstärker für Betroffene werden, Hilfe organisieren, Lehrkräfte oder Eltern ins Vertrauen ziehen und damit Mobbing erfolgreich stoppen.

Dieser neue Baustein für Klassenstufe 6 stellt eine wertvolle Ergänzung unseres etablierten Medienführerscheins dar.

Ingenbleek

Feierliche Einweihung des neuen Makerspaces

Elsenfeld, 25. November 2025 – Mit einer stimmungsvollen Feierstunde wurde heute am Julius-Echter-Gymnasium der neue Makerspace offiziell eingeweiht. Zahlreiche Gäste aus Förderkreisen, Wirtschaft und Schulgemeinschaft folgten der Einladung und würdigten damit gleichermaßen die langjährige Unterstützung des MINT-Profils der Schule.

Unter den Anwesenden befanden sich Vertreter des Lions Clubs, von Agilimo Consulting, der Sparkasse, des JEG-Freundeskreises sowie des Elternbeirats – allesamt Institutionen, die das Gymnasium bereits seit vielen Jahren bei technischen und naturwissenschaftlichen Projekten begleiten und fördern.

Nach einer kurzen, herzlichen Begrüßungsrede von Schulleiterin Petra Hein wurde die Entstehungsgeschichte des Makerspaces skizziert. Jörg Giegerich, Mit-Initiator des Makerspaces, hob hervor, dass der Raum nicht nur auf einer Vision beruhe, sondern das Ergebnis einer Reihe von Projekten sei, die in den letzten Jahren am JEG entstanden sind: von den bekannten „Miltenbechern“ über den Miltenbecher-Automaten bis hin zu den seit 2019 jährlich stattfindenden Make Your School – Hackdays, die dem kreativen und technischen Arbeiten immer wieder neuen Schwung verliehen haben.

Ein besonderes Highlight bildete die Präsentation einer Schülergruppe, die ihren während der Hackdays entwickelten „Lehrerfach-Automaten“ vorstellte. Der Prototyp, der bereits auf dem Maker Festival in Berlin Aufmerksamkeit erregt hatte, sortiert automatisch Gegenstände und legt sie in die entsprechenden Fächer der Lehrkräfte. Die Schülerinnen und Schüler demonstrierten den Gästen eindrucksvoll die Funktionsweise ihres Hacks und beantworteten interessiert die zahlreichen Fragen.

Ebenfalls präsentiert wurde der komplexe Miltenbecher-Ausgabeautomat, der unter der Federführung des ehemaligen JEG-Schülers Tristan Schuler entstanden ist. Das Gerät, das bereits mehrfach überregional Beachtung gefunden hat, zeigte erneut, zu welchen Leistungen Schülerinnen und Schüler des JEG fähig sind, wenn sie Freiraum und technische Ausstattung erhalten.

Im Anschluss folgte die Demonstration des neuen Makerspaces selbst: Sechs Hochleistungsrechner, zwei brandneue 3D-Drucker sowie ein leistungsfähiger Lasercutter stehen den Lernenden nun zur Verfügung. Die Gäste konnten live miterleben, wie in Echtzeit Objekte konstruiert und produziert werden. Fragen zur Technik, den Nutzungsmöglichkeiten und den pädagogischen Konzepten wurden von Lehrkräften und Makerspace-Betreuern ausführlich beantwortet. Kleine, vor Ort hergestellte Give-aways sorgten bei den Besuchern für zusätzliche Begeisterung.

Zum Abschluss der Veranstaltung dankte die Schulleiterin allen Sponsoren und Unterstützern ausdrücklich. Ohne deren Engagement – finanziell wie ideell – wäre der Makerspace in seiner jetzigen Form nicht realisierbar gewesen. Er sei ein Ort geworden, „in dem kreative Ideen von Schülerinnen und Schülern in Eigenregie, frei von festen Vorgaben und oft nahezu ohne Anleitung, zu greifbarer Wirklichkeit werden“.

Mit der Eröffnung setzt das Julius-Echter-Gymnasium ein deutliches Zeichen für eine moderne, praxisnahe MINT-Bildung – und bietet seinen Schülerinnen und Schülern einen Raum, in dem Zukunft gestaltet werden kann.

Ziegler, J. Giegerich

Erfolgreiche Teilnahme an der MoBy (= Mathematik-Olympiade in Bayern)

In diesem Schuljahr beteiligten sich insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler unserer Schule an der 1. Runde der Mathematik-Olympiade. Diese erste Runde wurde als Hausaufgabenrunde durchgeführt: Über mehrere Wochen hinweg hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in Ruhe mit anspruchsvollen Knobelaufgaben auseinanderzusetzen, kreative Lösungswege zu finden und ihr mathematisches Denken unter Beweis zu stellen. Besonders erfreulich ist, dass sich fünf unserer Schülerinnen und Schüler für die 2. Runde qualifizieren konnten. Diese fand als dreistündige Klausur in der Schule statt und verlangte nicht nur mathematisches Verständnis und Ausdauer, sondern auch die Fähigkeit, unter Prüfungsbedingungen konzentriert zu arbeiten. Bei der diesjährigen Preisverleihung wurden die Leistungen aller Teilnehmenden gewürdigt. Wir gratulieren herzlich zu den Ergebnissen und freuen uns über das große Engagement und die Begeisterung unserer Nachwuchsmathematikerinnen und -mathematiker.

Krausert