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Autor: Chris Ziegler

P-Seminar Sport „Fit & active kids” startet durch

Nach einer Planungsphase von fast einem Jahr war er da: unser Projekttag für die 6. Jahrgangsstufe am 03.07.25.

Nach dem schweißtreibenden Aufbau des Geräteparcours in einem Hallendrittel und weiteren Bewegungsstationen in den anderen Dritteln der Untermainhalle trafen die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe auch schon ein. Im Zuge eines Aufwärmspiels wurden sie in drei Gruppen eingeteilt, die dann in Laufe der 1. und 2. Unterrichtsstunde die unterschiedlichsten Aufgaben wie z.B. Mattenrutschen und Tabata, Rollbrett-Parteiball und natürlich den abwechslungsreichen Parcours bewältigten.

In den Unterrichtsstunden 3 und 4 stand dann ein Theorie-Input auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählten sich in eines der angebotenen Themen ein und beschäftigten sich intensiv mit folgenden Fragestellungen: „Die Energie in dir – wie unser Körper Nahrung in Energie verwandelt.“, „Gesundes Essen: Dein Turbo für Körper und Kopf.“, „ Influencer, Sport und Gesundheit.“  oder „Ungesunde Ernährung – das trennt dich von deiner Höchstleistung.“

Mit Bewegung startete dann die letzte Doppelstunde und in Kleingruppen wurde getanzt, Fußball bzw. Spikeball gespielt oder neue und amüsante Gruppenspiele ausprobiert. In abschließenden Feedbackrunden wurde der Tag mehrheitlich gelobt und einige O-Ton-Stimmen lauteten „Cool, dass wir so viel Neues ausprobieren konnten und ganz oft die Wahl hatten.“ oder „Jetzt weiß ich viel mehr über gesunde Lebensmittel.“

                                                           Für das P-Seminar Sport: Röthlein

“Give me your hands, if we be friends,And Robin shall restore amends.”

Am Julius-Echter-Gymnasium begann der bisher heißeste Tag im Jahr am 02. Juli für einige hilfsbereite Schülerinnen schon um kurz nach sieben Uhr. Da wurde nicht lange gefackelt und beim Ausladen des Phoenix-Van geholfen. Es war nämlich wieder so weit: In der angenehm temperierten Aula haben die Darsteller Isabel Sanchezaus Kalifornien und Matthew Steven-James aus England mit dem Phoenix-Theatre unsere Schülerinnen und Schüler in ferne Gefilde entführt.

Die Unterstufe durfte sich über ein Musical „Captain Jack“ freuen, wo sich der berüchtigte Pirat Black Dog Peterson auf die Suche nach einem verlorenen Schatz machte. Die Heldin der Geschichte war aber Mary, die sich als Seemann verkleidet an Bord von Captain Jacks Schiff auf die Weltmeere aufmachte, um Beute zu machen. Nach einigen Irrungen und Wirrungen heckt Mary mit dem Leichtmatrosen Stinky Smith einen Plan aus, der sie vielleicht zu unvorstellbaren Schätzen führen wird. Das Stück wurde passend für die Klassen 5 und 6 in einfacher englischer Sprache gehalten und dient vor allem der Begegnung junger Menschen mit der Kunstform des Theaters und muttersprachlichen Darstellern.

Die Mittelstufenklassen sahen hingegen das sehr anregende Stück „Songs my mother taught me“. Das Stück behandelt die Flüchtlingsthematik und zeigt, wie man trotz unterschiedlichster Erfahrungen, Kulturen und Sprachen über die doch sehr zahlreichen Gemeinsamkeiten einen Draht zueinander finden und Brücken schlagen kann. Die Handlung ist fiktiv, aber eine Reflexion der Realität und basiert auf wahren Geschichten.

Der große englische Barde durfte natürlich auch dieses Jahr nicht zu kurz kommen. Welches Stück Shakespeares vermochte unsere Oberstufe zu dieser Jahreszeit eher zu erquicken als die Interpretation von „A Midsummer Night’s Dream“? Bekanntlich treffen hier mythische Kreaturen und die Athener High Society in vier miteinander verwobenen Geschichten auf einfache, auch derbe Menschen. Die Dialoge sind in der originalen Sprache gehalten, alles andere wäre ja auch ein Verbrechen an der Kunstfertigkeit Shakespeares. Doch durch die didaktische Aufbereitung ist es jederzeit möglich gewesen, der Handlung zu folgen. Unsere Schüler durften sogar zahlreiche Verse selbst nachsprechen, denn bei dem bearbeiteten Stück handelt es sich um Mitmachtheater, ein unvergessliches Ereignis für unsere Hobbyschauspielerinnen und -schauspieler.

Als neusprachliches Gymnasium, das viel Wert auf Interkulturalität und authentische Sprachbegegnungen legt, haben wir uns sehr über den Besuch des äußerst engagierten und didaktisch toll aufgestellten Phoenix Theatre gefreut. Die Aufführungen reihten sich damit perfekt in die bereichernden Wochen nach Ende der Abiturprüfungen ein: Besuch der Gastschüler aus Indien im Rahmen unseres Schüleraustausches mit Bangalore, Spanienaustausch, Aufführung der Theater AG, Exkursion nach Trier… Wir freuen uns schon außerordentlich auf den erneuten Besuch der Schauspieler im neuen Schuljahr.

Bilgin

Feierstunde für „Jugend Forscht“-Gewinner Elisabeth Fischermann und Tom Kreßbach

Bereits zum zweiten Mal durfte sich die Schulfamilie des Julius-Echter-Gymnasiums über den Ersten Preis im Fachbereich Chemie beim Bundesfinale von „Jugend Forscht“ freuen. Betreut von Dr. Roland Full und Jörg Giegerich, siegten Elisabeth Fischermann und Tom Kreßbach aus der 11. Klasse mit ihrem Projekt „Power inside: eine essbare Batterie für nichtinvasive Diagnoseverfahren“. Damit setzten sie den Erfolg von Hannah Amrhein, Lena und Hanna Fries fort, die fast genau drei Jahre zuvor bei diesem Wettbewerb gewonnen hatten. Die außergewöhnliche Leistung der beiden Elftklässler bot Anlass zu einer Feierstunde, die am 30.6. in der Aula der Schule stattfand.

In ihrer Begrüßung machte Schulleiterin Petra Hein deutlich, wie stolz sie auf Elisabeth und Tom ist. „Jugend Forscht“ sei ein wichtiger Baustein der gesamten MINT-Aktivitäten am JEG, welche enormes Engagement beinhalten und beachtliche Erfolge zeitigen. Dies alles ist aber nur dank der zahlreichen Sponsoren möglich, von denen fast alle als Ehrengäste im Publikum zu finden waren: Vertreter des Lions-Club, Marcus Heinrich von Agilimo, Filialdirektorin Claudia Schindler (Sparkasse), Clemens Geßner von der Firma Wika sowie Frau Lebold und Herr Oberle als verlässliche Ansprechpartner von Elternbeirat und Freundeskreis des JEG.

Denn Schule ist für Petra Hein kein Elfenbeinturm oder, besser gesagt, Isolationshaft im kleinen Chemielabor, sondern das JEG ist eingebunden in eine bildungstechnisch, wirtschaftlich und politisch starke Region. Deshalb freute sie sich, dass weitere besondere Gäste ihrer Einladung gefolgt waren, nämlich Kevin Geis vom Venture Lab der TH Aschaffenburg, Susanne Seidel von der Pressestelle des Landratsamts, die Mitglieder des Bayerischen Landtags Martin Stock (CSU) und Thomas Zöller (Freie Wähler), Kai Hohmann und Dietmar Fieger in ihrer Eigenschaft als Bürgermeister der beiden Heimatgemeinden von Lizzy und Tom, Dr. Maria Bausback, Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK und Thorsten Stürmer (Geschäftsführung der Zentec). Besonders freute sich die Schulleiterin über die Anwesenheit von Dr. Christoph, dem Ministerialbeauftragten für die unterfränkischen Gymnasien, der anschließend ans Rednerpult trat.

Dieser bekannte gleich, dass er gerne der Einladung gefolgt sei: „Das JEG ist sehr nah an meinem Herzen.“ Damit spielte er augenzwinkernd darauf an, dass er selbst am Josef-Effner-Gymnasium in Dachau war, abgekürzt ebenfalls JEG. Sein Dank galt der Fachschaft Chemie. Er hob zudem hervor, dass am JEG als sprachlichem Gymnasium sowohl Fremdsprachen als auch Naturwissenschaften gleichermaßen hervorragend vertreten sind, mit einer reichen Auswahl an Fachexpertise im Lehrerkollegium; für Christoph ist klar, dass hier, im regen Austausch untereinander, ein Erfolgsgeheimnis zu finden ist. Wettbewerbe wie „Jugend Forscht“ begreift der Ministerialbeauftragte als Anregung an die Schülerinnen und Schüler, sich Herausforderungen zu stellen.

Wenn man ihn als Vater des Erfolgs bezeichne, lasse er dies nur gelten, sofern man auch die anderen beiden Väter, Jörg Giegerich und Waldemar Büttner, nenne, so Projektbetreuer Roland Full zu Beginn seiner Rede. Infolgedessen hob er die enge, freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen ihm, JEG-Chemielehrer Giegerich und Büttner, ehemaligem Berufsschullehrer für Elektrotechnik, besonders hervor. Ohne sie sei eine solche Leistung nicht möglich gewesen. Überhaupt ist es für die Region schon exzeptionell, dass bereits zum zweiten Mal einer von zehn Bundessiegen an den bayerischen Untermain geht. Doch was treibt Full, der zuvor fast 40 Jahre Lehrer für Chemie und Sport am Gymnasium in Hösbach war und bereits über 150 Projekte betreut hat, immer noch an? Schuld daran ist das Forschervirus, das ihn seit seiner Dissertation im Fach Chemie fest im Griff hat, sowie die Faszination für das Unbekannte. Für ihn sei es außerdem toll zu sehen, welch erstaunliche Entwicklung die beiden Jungforscher Tom und Lissy gemacht und welch beschwerlichen Weg sie dabei bewältigt haben: Von den ersten, tastenden Versuchen im April 2024 bis hin zur Anmeldung ihrer Forschungsergebnisse beim Deutschen Patentamt im Februar 2025. Hut ab!

Nach einer berührenden Gesangsdarbietung von Tuana Yilmaz, Finalistin bei „The Voice Kids“, die sich selbst am Klavier begleitete, hatten dann die beiden Gewinner Elisabeth Fischermann und Tom Kreßbach das Wort: Souverän und dabei gleichzeitig locker und anschaulich stellten sie den versammelten Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe ihr Siegerexperiment vor. Mit ihrem zukunftsweisenden Projekt „Power inside: eine essbare Batterie für nichtinvasive Diagnoseverfahren“ zeigten sie, wie Innovation, Nachhaltigkeit und medizinischer Fortschritt Hand in Hand gehen können. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen – was dem Verfasser dieser Zeilen aufgrund mangelnder Expertise auch nicht glücken würde –, kann man auf jeden Fall sagen, dass hier viel chemisches Wissen, viel Geduld im Labor und an den Messgeräten und vor allem das nötige Quentchen Genie vorhanden waren, um am Ende eine essbare, sprich nicht mit schädlichen Inhaltsstoffen belastete Batterie herstellen zu können. Dabei bauten die Elsenfelder Forscher auf einem italienischen Prototyp auf und verfeinerten ihn, unter anderem durch die Ingredienzen Kohlenstoff, Blattgold und als Ummantelung Wurstdarm – alles essbar, wenn auch nicht unbedingt lecker. Das Endprodukt kann sich sehen lassen und hat das Potential, die Medizintechnik zu bereichern.

Nach der gelungenen Präsentation der beiden Wettbewerbssieger gab der anschließende Empfang Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und vielleicht sogar über die nächste erfolgversprechende Wettbewerbsidee aus dem JEG-Chemielabor nachzudenken.

Thum

Kein Zutritt für Lehrkräfte!

Sexualpädagogisches Seminar für die 8. Klassen

Heute fand der erste Termin unseres sexualpädagogischen Seminars für die 8. Klassen statt und leider hatten Lehrkräfte keinen Zutritt zu dieser spannenden Veranstaltung… Und das ist laut Schülerinnen und Schüler der 8BD auch gut so! Ohne Lehrkräfte ließ es sich laut ihnen viel entspannter über die Themen Liebe, Familie, Pubertät, Verhütung und Sexualität reden. Drei Mitarbeitende des SkF gestalteten den ganzen Vormittag rund um die obigen Themen. Dafür wurde sich zunächst im Plenum ausgetauscht und später in geschlechtergetrennten Workshops gearbeitet.

Wir bedanken uns herzlich beim SkF e.V. Aschaffenburg für die, laut SchülerInnen, „sehr nette, offene, kompetente, informative und methodisch total abwechslungsreiche“ Durchführung und freuen uns auf die noch ausstehenden zwei Termine mit den restlichen Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe.
Ihr Engagement ist eine große Unterstützung für unsere Schule!

V. Müller