Zum Hauptinhalt springen

Unterfranken erkunden – neue Freunde gefunden!

22 Schüler und Schülerinnen des Collège Sainte-Thérèse aus Saint-Pierre-en-Auge nutzten zusammen mit den sie begleitenden Lehrkräften die Gelegenheit, eine herrliche Frühlingswoche am Untermain zu verbringen, um ihren unterfränkischen Austauschpartnern vom Julius-Echter-Gymnasium in Elsenfeld einen Gegenbesuch abzustatten. Petra Hein, Schulleiterin des JEG, konnte am 31. März 2025 die normannischen Jugendlichen sowie die sie begleitenden Lehrerinnen, Mme Baudry sowie Mme Rocher, am JEG herzlich willkommen heißen und wünschte ihnen für die anstehende Woche viele interessante neue interkulturelle Erfahrungen. Auch Thomas Köhler, Bürgermeister von Kleinwallstadt, ließ es sich wieder einmal nicht nehmen, zu diesem kleinen Empfang an die Schule zu kommen, um die französischen Jugendlichen aus der Partnergemeinde zu begrüßen. Schulleiterin Hein sowie die den Austausch organisierenden Lehrkräfte, Melanie Ebert und Raimund Trosbach, bedankten sich anschließend bei ihm herzlich für die finanzielle Unterstützung der Austauschmaßnahme von Seiten der Marktgemeinde Kleinwallstadt. Im Anschluss daran erkundeten die Jugendlichen in Kleingruppen bei einer Schulrallye das ihnen noch ungekannte Schulgebäude und nahmen dann noch am Unterricht ihrer deutschen Partner teil.

In den folgenden Tagen schlossen sich teilweise gemeinsame Ausflüge nach Frankfurt sowie nach Miltenberg (Besuch der Brauerei Faust), Würzburg (Besuch der Festung Marienberg und der Residenz) und nach Aschaffenburg (Führung durch das Pompejanum) an. Ein gemeinsamer Bowlingabend in Obernburg trug am letzten Abend dazu bei, die neu geschlossenen Freundschaften in geselliger Runde zu vertiefen. Natürlich erhielten die Jugendlichen sowohl in Frankreich als auch in Deutschland die Gelegenheit, Einblicke in das Familienleben im Gastland zu nehmen und den Alltag dort hautnah mitzuerleben. So bauen sich vielleicht auch langfristige Kontakte auf, die gerade in der derzeitigen angespannten politischen Situation für die Stärkung der europäischen Idee besonders wichtig erscheinen! Ein besonderes Dankeschön geht deshalb auch an den Bezirk Unterfranken, der den Gegenbesuch finanziell fördert.

Trosbach / Ebert

«Rien ne développe l’intelligence comme les voyages» (Émile Zola)

JEG-Schüler erkunden die Normandie in Saint-Pierre-en-Auge, der Partnergemeinde von Kleinwallstadt

Saint-Pierre-en-Auge / Elsenfeld. Vom 23. Februar bis zum 01. März 2025 konnten 22 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld nicht nur ihre sprachliche, sondern auch ihre emotionale Intelligenz unter Beweis stellen, indem sie im Rahmen des Schüleraustauschs mit Saint-Pierre-en-Auge, der Partnerstadt von Kleinwallstadt, nicht nur ihre Sprachkenntnisse vor Ort anwenden konnten, sondern sich auch auf das Leben in einer ihnen unbekannten Familie im Ausland einstellen mussten. Es ging nämlich unter der Leitung von Herrn Trosbach und Frau Ebert nach Saint-Pierre-en-Auge, der Partnerstadt von Kleinwallstadt. In Saint-Pierre selbst erwartete die Schüler unter dem Motto „A la découverte du patrimoine commun“ wieder einmal ein abwechslungsreiches Programm.

Bezuschusst wird dieses deutsch-französische Projekt und die gesamte Austauschmaßnahme vom Bezirk Unterfranken, dem ERASMUS Plus-Programm und der Gemeinde Kleinwallstadt.

Höhepunkte des Programms bildeten eine Fahrt zum Weltkulturerbe Mont Saint-Michel bei strahlender Sonne und eisigem Nordwind sowie ein Besuch der Käserei Graindorge mit anschließender „dégustation. Außerdem wurde die Schülergruppe von Herrn Jacky-Marie, dem Bürgermeister der Gemeinde Saint-Pierre-en-Auge, sowie Herrn Pépin, dem Vorsitzenden des Comité de jumélage, empfangen und konnte bei einer sehr informativen Führung die wunderbare gotische Abteikirche mit ihrem berühmten Kloster sowie den eindrucksvollen Markt  des kleinen normannischen  Städtchens kennenlernen.

Eine Fahrt in die  Normandie ohne Besuch eines Museums, das die Geschichte der Befreiung der Normandie von der Nazibesetzung zeigt, ist kaum vorstellbar; deshalb  stand diesmal das frisch renovierte und mit interaktiven Elementen ausgestattete „Musée du débarquement“ in Arromanches auf dem Programm, in dem die Schülergruppe – ausgestattet mit Audioguides – alles rund um den D-Day präsentiert bekam. Auch der anschließende Film im 360° Kino über die „Bataille de Normandie“ ließ niemanden kalt. Die hier gewonnenen Eindrücke wurden durch den Besuch der deutschen Geschützbatterien von Longues-sur-mer für die Schülergruppe noch anschaulicher und greifbarer.

Ein weiterer Höhepunkt war ein gemeinsamer Besuch der deutschen und französischen Lerngruppe der Burg von Guillaume Le Conquérant (Wilhelm dem Eroberer) in Falaise, bei dem die Schüler und Schülerinnen in französisch-deutschen Tandems mithilfe von Tablets die verschiedenen Räume erkundeten und nachvollziehen konnten, wie sie im Mittelalter ausgesehen hatten. Auch eine kleine Shoppingtour in Caen und ein Kinobesuch zusammen mit den französischen Austauschschülerinnen und -schülern durften nicht fehlen.

Nach einer sehr intensiven Woche voller neuer Eindrücke und gemeinsamer Erfahrungen organisierte das französische Partnerschaftskomitee ein Abschiedsfest mit Pizza und von den Gasteltern liebevoll zubereiteten normannischen Spezialitäten. Bei dieser Gelegenheit unterstrich der Vorsitzende des Comité de jumelage, Herr Pépin, die große Bedeutung der französisch-deutschen Freundschaft und des Schüleraustausches für die Gemeinden Saint-Pierre und Kleinwallstadt und bedankte sich zusammen mit der Schulleiterin, Mme Paget, bei allen Beteiligten für dessen Organisation, insbesondere bei Raimund Trosbach, für den der diesjährige Austausch aufgrund seines baldigen Eintritts in den Ruhestand nach 16 Jahren der letzte sein sollte. Und so sagten sich die Austauschpartnerinnen und -partner „Adieu“, jedoch nur für vier Wochen, nach denen sie sich in Elsenfeld wiedersehen werden – ganz nach dem Motto „Ce n’est qu’un au revoir!“

Trosbach/Ebert

Hei fra Norge! Das JEG in Oslo

Am 07.02.2025 machten sich 17 Schülerinnen und Schüler des Julius-Echter-Gymnasiums in Elsenfeld mit ihren Lehrkräften Jan Wagner und Anke Zimmermann im Rahmen eines einwöchigen Schüleraustauschs auf den Weg in Norwegens Hauptstadt Oslo. Das Ziel war die norwegische Sportschule „Dønski videregående skole“, die mit der Bahn circa eine Dreiviertelstunde von Oslo entfernt liegt. Finanziell unterstützt wurde dieser Austausch vom Programm „Erasmus+“, welches der Förderung der allgemeinen und beruflichen Bildung dient und von der Europäischen Union initiiert wird.

Von Museum zu Museum

Wenn man ein anderes Land besucht, gehört es dazu, sich über dessen Geschichte und Kultur zu informieren. Deswegen besuchten die Schülerinnen und Schüler verschiedene interessante Museen: So ging es nicht nur in das Nationalmuseum von Oslo, sondern auch in mehrere Schifffahrts- und Expeditionsmuseen.

Neues Wissen konnten sie sich auch im norwegischen Volksmuseum und im Friedensnobelpreiszentrum aneignen. Ein Highlight für alle Kunstliebhaber war wohl der Besuch im Munch-Museum, in dem das berühmte Bild „Der Schrei“ von Edvard Munch aus dem Jahr 1893 im Original zu bewundern ist.

Im sogenannten „Rosenschloss“ wurde man mit einem dunklen Kapitel in der Geschichte der deutsch-norwegischen Beziehungen konfrontiert; denn in diesem Museum sind Werke über die Besetzung durch die deutsche Wehrmacht und die Verfolgung norwegischer Juden während des Zweiten Weltkriegs ausgestellt.

Zu Fuß durch Oslo

Ein weiterer Teil des abwechslungsreichen Programms war eine zweistündige Stadttour durch Oslo. Dabei konnte die Schüler- und Lehrerschaft unter anderem lernen, dass die Osloer Oper aussieht wie ein Eisberg oder dass die mehrstöckige „Bibliothek Deichmann“ als „Weltbibliothek des Jahres 2021“ ausgezeichnet wurde. An bestimmten Stellen innerhalb der Stadt wurde auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs oder die einstmaligen Spannungen zwischen Norwegen und Schweden – zu dem Norwegen bis Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte – verwiesen. Eine willkommene Erweiterung des historischen Wissens der Gruppe vom JEG!

Spa, Spaß und Sport

Kulturelle und landschaftliche Highlights aus deutscher Sicht waren der gemeinsame Besuch einer Sauna – selbstverständlich in Bikini und Badehose – und die darauffolgende Abkühlung im Fjord von Oslo, aber auch Wanderungen im Schnee, sowohl im Hellen als auch im Dunkeln. Bei den Schneewanderungen konnten die Schülerinnen und Schüler die atemberaubende, weiß glitzernde Natur bestaunen und beim anschließenden Schlittenfahren und Stockbrotbacken Spaß haben. Für viele von ihnen bedeutete der Aufenthalt in Norwegen aber auch, zum ersten Mal auf Skiern zu stehen und einen Teil der olympischen Skisprungschanze in Holmenkollen zu besteigen.

Ein Schulalltag auf der „Dønski videregående skole“

Im Vergleich zum deutschen Schulsystem, das auf unterschiedlichen Leistungsstufen basiert, und in dem schon am Ende der vierten Klasse entschieden wird, auf welcher weiterführenden Schulart ein Kind seine schulische Karriere fortsetzt, beginnt der wahre Ernst des Schullebens in Norwegen erst nach der siebten Klasse.

Beim deutsch-norwegischen Schüleraustausch besuchten die Schülerinnen und Schüler die Schulart, die einem Gymnasium in Deutschland ähnelt. Folglich hielten sich die Jugendlichen hauptsächlich in den Klassenstufen 11 und 12 auf und hatten die Möglichkeit, den deutschen und norwegischen Unterricht miteinander zu vergleichen.

Täglich um 8:10 Uhr begann der Schultag mit zwei Stunden Sport, was für diese Sportschule üblich ist, um die norwegischen Schülerinnen und Schüler und deren Talente im Bereich des Sports zu fördern. Nach einer Pause ging es weiter mit Unterrichtsfächern wie Biologie oder Geographie, wobei die Themen den Unterrichtsinhalten des bayerischen Lehrplans der Oberstufe ähnelten. Nach circa sechs Stunden mit mehreren Pausen wurde der Unterricht im Gegensatz zu Deutschland nicht mit einem Erklingen der Schulglocke beendet, sondern die Schüler packten selbstständig fünf Minuten zuvor ihre Unterrichtsmaterialien zusammen – und das war‘s.

Neben dem Deutschunterricht, in dem die Austauschschülerinnen und -schüler aus Deutschland integriert wurden, um norwegischen Lernenden die deutsche Sprache näherzubringen, arbeiteten sie gemeinsam mit ihren Austauschpartnern in kleinen Gruppen an Projekten, die sie im Rahmen von „Erasmus+“ einreichen sollten. Dabei wurde der Fokus besonders auf kulturelle Unterschiede der beiden Nationen in den Bereichen Sport, Natur oder Kulinarik gelegt.

Um auch außerhalb der Schule das Gemeinschaftsgefühl zwischen den norwegischen und deutschen Schülerinnen und Schülern zu stärken, ging es zusammen auch mal auf die Bowlingbahn.

Der deutsch-norwegische Schüleraustausch war für alle Beteiligten ein unbeschreibliches Ereignis, das wegen der entstandenen Freundschaften und unvergesslichen Momente niemals in Vergessenheit geraten wird. Die Jugendlichen des JEG freuen sich schon darauf, ihre norwegischen Austauschpartner in etwa einem Monat in Deutschland willkommen heißen zu dürfen.

Leonie Krebser

JEG in Spanien: Spannende Studienfahrt nach Talavera

Vom 23. bis 28. Januar 2025 unternahm das P-Seminar Spanisch des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld mit sechs Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe und ihrer Lehrerin Doris Engelbrecht eine Studienfahrt nach Spanien. Dank der finanziellen Förderung durch „Erasmus+“, einem Austauschprogramm der EU, bei dem die Schule seit 2023 akkreditiert ist, konnte diese Sprachreise der besonderen Art realisiert werden.

Mit dem Flieger ging es zunächst von Frankfurt nach Madrid und dann weiter nach Talavera de la Reina, einer Stadt mit ca. 80 000 Einwohnern in der spanischen Provinz Toledo. Dort wurde die Gruppe vom JEG sehr herzlich von den spanischen Lehrkräften Guillermo und Lydia empfangen und zur Jugendherberge begleitet.

Am zweiten Tag besuchte man erstmals die Gastschule San Isidro in Talavera de la Reina. Die Schülerinnen waren beeindruckt von der Schule, die sich auf Landwirtschaft und Gastronomie spezialisiert hat. Sie hatten die Gelegenheit, den großen schuleigenen Bauernhof mit seinen Tieren zu besichtigen, darunter Pferde, Kühe, Schafe und sogar ein Pfau. Welchen Mehrwert ein Pfau als landwirtschaftliches Nutztier eigentlich hat, blieb allerdings ein Rätsel. In den anschließenden Unterrichtsstunden konnten die Schülerinnen ihre Spanischkenntnisse vertiefen und hielten Präsentationen über berühmte deutsche Geistesgrößen, um anschließend auch landeskundlichen Vorträgen von spanischer Seite lauschen zu dürfen. Nach dem Unterricht erkundete die Gruppe auf eigene Faust die malerische Innenstadt von Talavera de la Reina. Am Samstag stand eine Visite Madrids auf dem Programm, wo sie neben anderen berühmten Sehenswürdigkeiten auch das Kunstmuseum „Reina Sofia“ besichtigte. Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen von Picassos Monumentalgemälde „Guernica“, das die Schrecken des Spanischen Bürgerkriegs zum Thema hat.

Am Sonntag erhielten die JEG-Schülerinnen eine Stadtführung durch Talavera und erfuhren viel über die Kultur der Stadt, die für ihre handbemalten Kacheln, die sogenannten „Talaveras“, bekannt ist. Diese traditionelle Keramik wurde übrigens im Jahr 2019 in das Immaterielle Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Essen mit den spanischen Austauschlehrern.

Am Montag verbrachte die Gruppe ihren zweiten und letzten Tag in der Schule San Isidro und unternahm mit ihren Austauschpartnern einen Ausflug nach Toledo. Höhepunkt war eine Führung über die friedliche Koexistenz der verschiedenen Religionen im Mittelalter. Zwar regnete es in Strömen, aber das exzellente Mittagessen in einem Restaurant mit typisch spanischen Gerichten und die fürsorgliche Betreuung durch die spanischen Gastgeber am Abschlussabend machten diese Witterungsunbilden mehr als wett.

Mit schwerem Gepäck von den vielen Einkäufen kehrte die Gruppe vom JEG nach Deutschland zurück. Alle hoffen, dass dieser anregende und bereichernde Austausch fortgesetzt werden kann, und zwar mit einem Gegenbesuch der Spanier in Elsenfeld.

Hailie Neff

Viva España: Una semana fantástica en Andalucía

Schüleraustausch mit dem I.E.S Vicente Aleixandre in Barbate (Andalusien, Spanien)

Auch in diesem Jahr ging es wieder für 23 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld in den kleinen Fischerort Barbate im spanischen Andalusien, um den Gegenbesuch des Schüleraustauschs mit Spanien durchzuführen. Das ganz in weiß strahlende Städtchen liegt in einer malerischen Ecke an der spanischen Costa de la Luz, umgeben von feinen Sandstränden und großen Pinienwäldern. Zur großen Freude der Schüler/-innen und ihrer Eltern wurde der Austausch nahezu vollständig über das Erasmus-Plus-Förderprogramm finanziert.

Mit großer Vorfreude brach die Schülergruppe am 13.April 2024 nachts um 1.00 Uhr Richtung Spanien auf, wo sie am Flughafen in Jerez de la Frontera vom Reisebus abgeholt wurde und ca. eine Stunde zum Zielort Barbate fuhr. Dort wurden die JEG-Schülerinnen und -schüler von ihren Gastfamilien und Austauschpartnern sehnlich erwartet. Nach einem herzlichen und emotionalen Wiedersehen konnten die Austauschteilnehmer zunächst den Samstag und den Sonntag zur freien Verfügung nutzen. So konnten sie direkt die spanische Gastfreundschaft und Herzlichkeit kennenlernen und das freie Wochenende für diverse Aktivitäten nutzen.

Es wurde beispielsweise die Feria – eine Art Volksfest – in Vejer de la Frontera besucht oder einfach nur die spanische Sonne am Strand genossen. Am Montag stand dann auch schon der erste Ausflug nach Cádiz an. Hier wurde bei einem Stadtrundgang die Altstadt mit der Kathedrale besichtigt sowie das Teatro romano, das älteste Theater der iberischen Halbinsel. Am Dienstag und Mittwoch hieß es dann: spanische Schulbank drücken. Die deutsche Schülergruppe begleitete ihre Austauschpartner in den Unterricht und schnell stellten die „alemanes“ einige Unterschiede zwischen dem deutschen und dem spanischen Schulsystem und Schulleben fest. Da jedoch das Wetter nach wie vor ausgezeichnet war, konnte man die Tage am Strand bei einem schönen Sonnenuntergang ausklingen lassen. Der Donnerstag war für den Tagesausflug nach Sevilla reserviert: Bei angenehmen 25 Grad wurde die wunderschöne Altstadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten besichtigt, wo der Charme und die Feria-Stimmung, die in ganz Sevilla spürbar war, die Schülerinnen und Schüler beeindruckten. An der berühmten Plaza de España hatte die Gruppe dann eine Stunde Zeit zur freien Verfügung, welche genutzt wurde, um ein Ruderboot für eine kleine Rundfahrt zu mieten oder Flamenco-Tänzerinnen bei ihren temperamentvollen Darbietungen zuzusehen. Der restliche Tag wurde schließlich genutzt, um Souvenirs zu kaufen oder in der Innenstadt Sevillas zu shoppen. Am letzten Tag stand neben der Teilnahme am Unterricht eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet Parque natural de la Breña auf dem Programm. Trotz sich anbahnender Sonnenbrände und zahlreicher Mückenstiche erreichten alle problemlos das Ziel (inklusive Begleitung eines geselligen Straßenhundes, welcher der Gruppe nicht mehr von der Seite gewichen ist). Beim alten Wachturm Torre del Tajo konnte man den herrlichen Ausblick auf das Meer und die Küste von Barbate genießen. Danach ging es wieder zurück zur Schule und dann hieß es auch leider langsam schon: Koffer packen! So musste man wohl oder übel der Wahrheit ins Auge blicken, dass die letzten Stunden in Andalusien angebrochen sind. Die Gruppe verbrachte gemeinsam den letzten Abend und am Samstag, 20.April 2024, hieß es dann Abschied nehmen von den spanischen Austauschpartnern und deren Familien. Nach einem tränenreichen Abschied an der Plaza del Ayuntamiento ging es mit dem Reisebus zurück zum Flughafen. Natürlich wurde vereinbart, in Kontakt zu bleiben und es wurden bereits Pläne für ein Wiedersehen in den Sommerferien geschmiedet. ¡Nos vemos en Barbate!

Jasmin Dötsch, Hanl