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Autor: Chris Ziegler

Von Mumien und Pharaonen: Leseabenteuer am JEG

Ob in den Amazonas-Regenwald, zurück zu den Dinosauriern oder in das Reich der Pharaonen, mit den zwei Charakteren Annie und Jack und den elf Schülerinnen und Schülern der P-Seminargruppe von Englischlehrerinnen Corinna Walz und Lone Wulff war diese Reise am Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld möglich.

Diese Lese- und Erlebnisnacht fand am Freitag, den 13. Oktober 2023, im Schulhaus des JEG statt. Die Klassenzimmer des Gymnasiums wurden thematisch dekoriert; auch für Snacks und Getränke war gesorgt. Behandelt wurden drei Bücher der englischen Buchreihe „The Magic Tree House“, bei der die Hauptcharaktere Jack und Annie spannende Abenteuer erleben. Die Kinder der Klasse 6 B wurden am Abend in drei Gruppen aufgeteilt und durften anschließend einen der drei ausgewählten Bände mit den Schülerinnen und Schülern der Q 12 lesen.

Zur Auswahl standen die drei Bücher „Afternoon on the Amazon“, „Mummies in the Morning“ und „Valley of the Dinosaurs“. Die Lesenacht gliederte sich in unterschiedliche Lese- und Spielphasen, bei denen den Kindern manchmal vorgelesen wurde oder sie selbst die englischen Texte lesen durften. Um das Textverständnis zu überprüfen, gab es vor und nach den Kapiteln verschiedene Spiele, die nicht nur neue Vokabeln klären, sondern auch die Teamfähigkeit der Gruppe stärken sollten. Nach einem gemeinsamen Essen ging es für alle Sechstklässler wieder zurück in ihre jeweiligen Räume. Und weiter ging es mit Lesen und Spielen. Der Leseabend hielt aber noch andere Gimmicks bereit: Man bastelte Lesezeichen, den Kopfschmuck der Pharaonen und Dinosaurier-Aufsteller.

Die gelesenen Bücher werden auch in Zukunft Bestandteil des Unterrichts der 6. Klasse sein. Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars hatte sehr viel Spaß dabei, diesen Abend zu planen und durchzuführen. Schön, dass man mit Lesen einen unvergesslichen Abend gestalten kann – und das dazu noch auf Englisch!

Jette Koch

JEG bei der Botschafterkonferenz des Europäischen Parlaments in Ingolstadt

Für die diesjährige Botschafterkonferenz des Europäischen Parlaments reisten die Botschafter des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld vom 19. bis 20. Oktober in die Stadt des ältesten europäischen Lebensmittelgesetzes, nämlich dem bayerischen Reinheitsgebot, nach Ingolstadt. Am Katharinen-Gymnasium kamen die Vertreter des JEG, Ayse Rana Circi, Max Schöttner, Josefine Verfürth und Peter Berghaus, begleitet von ihren Lehrern, Stefan Carolan und Marcel Giloj, mit den anderen Botschafterschulen aus Süddeutschland zusammen.

Nach einem kurzen Kennenlernen mit EU-Quiz machten sich die Juniorbotschafter direkt an die Arbeit, verschiedene Ideen zur Information der Schulgemeinschaft über die anstehende Europawahl zu entwickeln. Ein besonderer Fokus lag auch auf der Vernetzung der Schulen. Aufgrund der Nähe zu Aschaffenburg bot sich eine gemeinsame Projektentwicklung mit dem Dalberg-Gymnasium, mit dem die Vertreter des JEG zusammen nach Ingolstadt angereist waren, an. Nach dem gemeinsamen Abendessen gab es einen Einblick ins Virtual Role Play Game des Europäischen Parlaments, bei dem verschiedene europäische Themen im Rahmen eines digitalen, interaktiven Planspiels bearbeitet werden können. Am nächsten Tag wurden die Ergebnisse des Vortages in praxistaugliche Projekte überführt und dann in Gruppen vorgestellt. Während die Schüler an ihren Projekten arbeiteten, wurden die Lehrer nach einer Austauschrunde zu Erfahrungen im Botschafterprogramm zu aktuellen Themen und Angeboten der Europäischen Union sowie zum kritischen Umgang mit Verschwörungstheorien fortgebildet.

Mit etlichen neuen Inspirationen, Materialien und viel Motivation kehrten die Botschafter dann am Freitagnachmittag nach Elsenfeld zurück.

Die Schulgemeinschaft des Julius-Echter-Gymnasiums darf sich für das aktuelle Schuljahr auf zahlreiche spannende und interessante Veranstaltungen freuen, die den europäischen Gedanken noch weiter festigen werden.

Giloj/Carolan

Julius-Echter-Gymnasium im Juliusspital in Würzburg: Verleihung des BerufswahlSIEGELs Bayern durch das Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft e.V. (BBW)

„Ihr Gesamtengagement trägt uns heute durch den Tag“, begrüßt Hubert Schurkus als Vorsitzender des Vorstandes des BBW die Festgäste zur feierlichen Verleihung des BerufswahlSIEGELs an sechs Schulen des Bezirks Unterfranken. Das Julius-Echter-Gymnasium erhält in diesem Jahr als einziges Gymnasium die Erstzertifizierung.

Die Jugendlichen bekommen im Rahmen der Berufsorientierung „Spiegel und Kompass“ (Hubert Schurkus)  auf ihrem Weg ins Berufsleben. Das JEG engagiert sich hier als sprachliches und sozialwissenschaftliches Gymnasium in hervorragender Weise in der Berufs- und Studienorientierung mit einem „außergewöhnlichen systemischen  Ansatz“ (Michael Bischof, Geschäftsführer der vbw, Bezirksgruppe Unterfranken). Dieser vermittelt den Schülerinnen und Schülern eine kontinuierliche und fundierte Berufswahlkompetenz.

Das Siegel würdigt das Engagement des JEG an der kritischen Schnittstelle zwischen Schule und Ausbildung bzw. Studium, und Schulleiterin Petra Hein sieht die Berufsorientierung  im Fokus des gymnasialen Bildungsauftrags und dankt ihrem Kollegium rund um das engagierte BO-Team für die erfolgreiche Arbeit in diesem wichtigen Bereich.

Nach dem Siegel ist vor dem Siegel – das Zertifikat wird dem JEG auch in Zukunft Ansporn sein, sein Berufsbildungsprofil stetig zu erweitern.

A. Schneider

Englandaustausch

Endlich! Nach einer vierjährigen Zwangspause konnte der Schüleraustausch zwischen dem Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld und der St Thomas More Catholic High School in Crewe (Nordengland) wieder aufgenommen werden. Nachdem die englische Partnergruppe bereits im Juli Elsenfeld besucht hatte, war es am 21. September um 4 Uhr soweit: Der Bus zum Flughafen Frankfurt stand bereit und kurze Zeit später schon begann das Boarding des Fliegers für die Schülerinnen und Schüler aus dem JEG. Nach ruhigem Flug und entspanntem Transfer zum Zielort Cewe freuten sich alle, ihre Gasteltern bzw. Gastschülerinnen und -schüler begrüßen zu dürfen. In der High School hieß es dann: Ab in die Schulbank, denn die ersten Unterrichtsstunden am Nachmittag waren auch für die zwölf deutschen Schülerinnen und Schüler Pflicht. Am Ende des Unterrichtstags stand ein erstes Fazit schon fest: „What a difference!“

Doch nicht nur Schule, sondern auch das „real life“ waren Bestandteil des umfänglichen Programms. Man besichtigte die ehemalige Römerstadt Chester und lernte im interaktiven Museum in Styal Mill mehr über das Leben im 18. Und 19. Jahrhundert – und war froh, im Hier und Jetzt zu leben! Doch das Highlight in Sachen Exkursionen war sicherlich die Fahrt nach Liverpool, der Stadt der weltberühmten Beatles. In Liverpool hatte die Schülergruppe sogar Zeit für einen Besuch in der Tate-Gallerie und einer anschließenden Bootsfahrt auf dem Fluss Mersey.

Voll mit Eindrücken über Land und Leute kamen die Schülerinnen und Schüler des JEG dann nach einer Woche wieder wohlbehalten in Elsenfeld an. Im Gepäck hoffentlich viele neue deutsch-englische Freundschaften! Vielleicht nicht ganz unwillkommen war für einige die Aussicht auf Unterricht in einer modernen Schule wie dem JEG und auf das nahende Wochenende zur Erholung.

Martina Röthlein

Photos: mit der Uhr: Chester

Mit dem Doppeldecker und der Telefonzelle: Liverpool

Physiksommer: Quantenbegeisterung in Ilmenau

Der Ilmenauer Physiksommer soll die Bedeutung der Physik für das moderne Leben aufzeigen und dadurch das Interesse der SchülerInnen für ein Studium der Physik wecken. Hierfür bietet das Institut für Physik der TU Ilmenau ein einwöchiges Sommerkolleg an. Vom 25. bis zum 29. September trafen sich ausgewählte OberstufenschülerInnen aus verschiedenen Bundesländern, um sich am Leitthema „Irgendwas mit Quanten“ auszuprobieren. Daran nahmen zum ersten Mal auch SchülerInnen des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld teil. Die Palette der Themen war breit gefächert. Schrödingers Katze, Quantencomputer oder Verschränkung standen auf dem Stundenplan.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Prof. Dr. Jörg Kröger die angehenden StudentInnen, erläuterte den Ablauf der Woche und die Inhalte des durchgetakteten Stundenplans. Er verwies auf die verschiedenen Themen der Arbeitsgruppen und führte in seiner Vorlesung die interessierten jungen Leute in die Quantenphysik mit Hilfe der De-Broglie-Welle ein. Die TeilnehmerInnen wurden in Arbeitsgruppen eingeteilt, in denen sie sich mit Hilfe ihrer Tutoren, allesamt PhysikstudentInnen, in ihr Thema einarbeiten konnten. Gegen Ende der Woche wurden die Ergebnisse der jeweiligen Projektgruppen im Hörsaal vor dem Plenum vorgetragen, natürlich mit Versuchen untermauert. Selbstverständlich wurden Auszeichnungen für die besten Präsentationen vergeben. Erfreulicherweise zählten auch die JEGlerInnen zu den Preisträgern.

Um dem Titel Physiksommer gerecht zu werden, hatten die Initiatoren auch abwechslungsreiche Freizeiten eingeplant, eine Führung durch die Goethe-Stadt Ilmenau und einen Vormittag auf der bekannten Sommerrodelbahn.

Die Veranstaltung endete mit der Prämierung der besten Teams.

Mit neuem Wissen und faszinierenden Erkenntnissen zur Quantenphysik ausgestattet, freuten sich alle nach einer anstrengenden, aber auch sehr lehr- und abwechslungsreichen Woche auf zuhause.  

Fazit: Es bot sich für unsere SchülerInnen eine gute Gelegenheit, das reale Universitätsleben in vielen Facetten kennenzulernen. Dafür bedanken wir uns bei den Veranstaltern, die uns dieses tolle Erlebnis kostengünstig ermöglicht haben.

Schlosser