Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld als PASCH-Schule ausgezeichnet

Das Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld durfte sich in der letzten Woche über eine besondere Ehrung freuen: Der Pädagogische Austauschdienst des Sekretariats der Kultusministerkonferenz (PAD) und das Auswärtige Amt haben die Schule mit der PASCH-Plakette ausgezeichnet. Hinter der Abkürzung PASCH verbirgt sich eine besondere Initiative, nämlich das Projekt „Schulen: Partner der Zukunft“. Diese würdigt die langjährige engagierte Schulpartnerschaft mit der Delhi Public School Bangalore East in Indien.
Die Plakette ist ein Zeichen der Anerkennung für den fortwährenden Einsatz der Schule im Bereich des internationalen Austauschs. Geehrt fühlen dürfen sich insbesondere die für die Durchführung und Organisation verantwortlichen Lehrkräfte, aber natürlich auch alle Schülerinnen und Schüler, die all die Jahre über teilgenommen und damit ihren Beitrag für Weltoffenheit, interkulturellen Austausch und gegenseitige Toleranz geleistet haben.
Mit der Ehrung reiht sich das Julius-Echter-Gymnasium in einen illustren Kreis von etwa 124 Schulen in Deutschland ein, die als PASCH-Schulen anerkannt sind. Bereits seit 2010 ermöglicht das JEG seinen Schülerinnen und Schülern durch den Austausch mit der Partnerschule in Indien eine Alteritätserfahrung der besonderen Art. Dabei werden nicht nur soziale und interkulturelle Kompetenzen gestärkt, sondern auch der Blick über nationale Grenzen und kulturelle Unterschiede hinaus geschärft. Zwei Wochen lang tauchen die Schülerinnen und Schüler dabei in den Alltag des jeweiligen Gastlandes ein und lernen viel über den jeweils anderen – sei es durch gemeinsam Feste feiern wie das indische Lichterfest Diwali oder einen typisch bayerischen Abend oder einfach durch den Besuch des jeweiligen schulischen Unterrichts.
Besonders groß ist die Freude über den erneuten Austausch mit der Partnerschule in Bangalore: Im Juni wird eine Delegation von Schülerinnen und Schülern aus Indien in Elsenfeld erwartet, während sich im November eine Gruppe vom JEG auf den Weg nach Bangalore machen wird. Die Fortführung dieses Programms stellt sicher, dass die Schülerinnen und Schülern am Julius-Echter-Gymnasium auch weiterhin von diesem internationalen Netzwerk profitieren werden.
J. Wagner














