Reisebericht Exkursionsreise China 2026

Im Rahmen des Chinesisch Kurses von Frau Liu-Rieger hatten wir die Gelegenheit eine Exkursionsreise nach China durchzuführen. Dabei besuchten wir die Städte Peking, Shanghai und Suzhou, welche jeweils verschiedene Seiten des Landes beleuchteten und einen bleibenden Eindruck bei uns Schülern hinterließ.
Nach dem knapp zehnstündigen Flug kamen wir zunächst am Flughafen in Peking an, wo wir das erste Mal die Unterschiede zu Deutschland bemerkten. Alles war größer, moderner und anders als was einem vertraut war. Als Hauptstadt Pekings mit rund 22 Millionen Einwohnern war nicht nur das Ausmaß der Stadt, sondern auch die kulturelle Prägung sehr beeindruckend. Von Kaiserpalästen über Tempel bis hin zu der Chinesischen Mauer war die Historie Chinas tief verankert und für alle präsent.
Ganz im Gegenzug dazu stand Shanghai. Hier kam nun der hochmoderne Aspekt zum Vorschein in einem Wald von Hochhäusern und Einkaufsmöglichkeiten. Zudem wurde einem spätestens hier bewusst, wie gut wir unser Chinesisch tatsächlich schon anwenden konnten. Nicht nur hat es einem eine gewisse Sicherheit in einem doch so fremden Land gegeben,
sondern auch zum authentischen Austausch mit Einwohnern geführt, egal ob in Geschäften, Märkten, auf der Straße oder auch im Taxi, bei der Frage des Fahrers nach der besten Ausstiegsmöglichkeit.
Zu guter Letzt darf in dem Getümmel der Städte etwas Natur nicht fehlen, wobei Suzhou hier den Ausgleich darbot. Die Stadt, welche zu 36 % Wasser umgeben ist, obwohl sie nicht am Meer liegt, verspricht neben Kanälen, Gärten und der Altstadt auch einen etwas tieferen und alltäglicheren Einblick. Als wir eine Insel in dem „Tài Hú“, wörtlich „sehr großer See”, besuchten, sind wir nicht nur auf kleine Stände gestoßen, welche einem Tee angeboten haben, sondern auch auf einen Mönch und Kampfkunstmeister, der uns nach kurzer Überlegung uns eine gemeinsame kostenlose Einheit in seinem Training gab – mit abschließendem Selfie zur Belohnung.
Alles in allem war es eine unglaubliche Erfahrung, welche nicht nur die kulturellen und geographischen Kenntnisse eines jeden erweitert hat, sondern uns auch bewusst gemacht hat, was für einen Wert es tatsächlich hat eine exotische Sprache lernen zu dürfen, insbesondere zu Zeiten mit geopolitischen Veränderungen.
Gehring


