Vielfalt (er)leben: Inklusionssporttag der 6. und 8. Klassen

Am Donnerstag, dem 26. Februar, fand am Julius-Echter-Gymnasium zum zweiten Mal eine besondere Sportveranstaltung statt, nämlich ein Inklusionssporttag für die 6. und 8. Klassen mit fünf verschiedenen Stationen. Außerdem war der Bayerische Behindertensportverband (BVS) mit zwei Referenten, Klaus Gläser und Romy Pawellek vor Ort, die mit den Schülerinnen und Schülern Rollstuhlbasketball spielten und sie für diese inklusive Sportart gewinnen konnten. Vielfach wurde danach die Bitte an die Sportlehrkräfte gerichtet, ob man nicht zukünftig wieder einmal Rollstuhlbasketball spielen könnte. Wir bleiben am (Basket-)Ball und versuchen auch weitere Kooperationen außerhalb des speziellen Tags zu ermöglichen!
Als Erstes begannen die 6. Klassen in der Sporthalle mit ihren Aktivitäten. Die 8. Klassen starteten dann um 10.25 Uhr und beendeten den Inklusionstag pünktlich um 12.55 Uhr. Neben Rollstuhlbasketball konnten die Teilnehmenden die inklusiven Sportarten Sitzvolleyball und Goalball ausprobieren. In einer weiteren Halle war eine Gerätelandschaft aufgebaut, die blind bewältigt werden musste. Teamwork und Vertrauen waren hier gefragt, denn der Parcour (Klettern, Balancieren, Rollbrettfahren…) konnte allein nicht bezwungen werden. Mit Blindenstöcken ausgestattet erprobten die Schülerinnen und Schüler bei der fünften Station, einem Orientierungslauf entlang der Tribünen, durch das Foyer, bis in die Zuschauerränge, wie sehbehindertengerecht das Gebäude aufgebaut ist. Dabei stießen sie durchaus auf das ein oder andere Hindernis.
Abschließend nahmen sich Klaus und Romy noch ausgiebig Zeit, um alle Fragen der Schülerinnen und Schüler zu beantworten, sei es zum Alltag eines Rollifahrers oder zur technischen Ausstattung des Rollstuhls bis hin zu sehr persönlichen Fragen. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die beiden Referenten, die unseren Inklusionstag durch ihre Offenheit und Begeisterung für den Inklusionssport bereicherten.
Sport verbindet und macht gemeinsam doch am meisten Spaß! Wir denken, dass dieser Tag allen Teilnehmenden gezeigt hat, wie man alltäglich Vielfalt (er)leben kann!
V. Müller




