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Erfolg bei „Jugend forscht“ für das Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld

04. März. 2026

Großer Erfolg für das Julius-Echter-Gymnasium: Beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht“ konnten mehrere Schüler mit ihren Forschungsarbeiten überzeugen und sich hervorragende Platzierungen sichern.

Den zweiten Platz erreichten Konstantin Verfürth und Samuel Bachmann mit ihrer Arbeit „Untersuchung zum sonochemischen Abbau von Farbstoffen im Abwasser“. In ihrem Projekt beschäftigten sich die beiden Jungforscher mit einem aktuellen Umweltproblem: der Reinigung von Abwässern aus Textilfärbeprozessen. Farbstoffe aus Färbebädern gelangen häufig ins Abwasser und sind dort nur schwer abbaubar.

Um diese Stoffe zu entfernen, setzten die Schüler auf die Ultraschalltechnik. Der besondere Vorteil dieser Methode besteht darin, dass sie weitgehend ohne zusätzliche Chemikalien auskommt. Durch den sogenannten sonochemischen Effekt entstehen hochreaktive Radikale, die Farbstoffmoleküle angreifen und zerstören können. Dadurch lässt sich das Wasser effektiv reinigen.

Ein besonderer Dank gilt dem Unternehmen Alcon, das die Arbeit durch das großzügige Sponsoring eines Ultraschallgeräts unterstützt hat. Dieses spielte eine zentrale Rolle bei den Versuchen und soll auch in einer bereits geplanten Folgearbeit wieder zum Einsatz kommen.

Auch in der Altersparte „Jugend forscht Junior“ konnte das Julius-Echter-Gymnasium einen Erfolg verbuchen: Narin Demirci und Kyra Kluge erreichten mit ihrem Projekt den dritten Platz. In ihrer Forschungsarbeit beschäftigten sie sich mit der Vergiftung und Entgiftung des Multienzymsystems Hefe, das in ihrem Experiment als Modellorganismus diente.

Dabei untersuchten die beiden Jungforscherinnen, wie verschiedene Stoffe auf das Enzymsystem der Hefe wirken und welche Substanzen mögliche Gegengifte darstellen könnten. Als potenzielle Entgiftungsmittel testeten sie unter anderem verschiedene Gemüsesorten wie Zwiebeln und Lauchgewächse sowie das Medikament Dimaval. Ziel war es herauszufinden, inwieweit diese Stoffe die schädlichen Effekte bestimmter Gifte abschwächen können.

Auch Narin Demirci und Kyra Kluge möchten ihre Forschung fortsetzen. Die beiden planen bereits weitere Experimente und hoffen, im kommenden Jahr erneut beim Wettbewerb „Jugend forscht“ an den Start zu gehen.

Die erfolgreichen Platzierungen zeigen einmal mehr das große Engagement und die wissenschaftliche Neugier der Schülerinnen und Schüler am Julius-Echter-Gymnasium. Ein großes Dankeschön gilt auch Dr. Roland Full für die unermüdliche Betreuungsarbeit.

J. Giegerich