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Abi 2021

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Vielen Dank an die Familie Herber für die gelungenen Fotoaufnahmen.

Knautschball als Symbol aktueller Befindlichkeit: 

Feierliche Verleihung der Reifezeugnisse an die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2020/ 22 am JEG im Bürgerzentrum Elsenfeld unter strengen Hygieneauflagen


Improvisation und Kreativität sind Fähigkeiten, die nach Ansicht der Wissenschaft auf der Habenseite der Folgen der Covid-19-Pandemie zu verbuchen sind. Improvisation und Kreativität waren auch bei der Verabschiedung des Abiturjahrgangs 2021 des Julius-Echter-Gymnasiums am 16.07. um 14.30 Uhr im Bürgerzentrum Elsenfeld gefragt: Corona brachte bis zuletzt die Vorbereitungen wegen sich ständig verändernder Rahmenbedingungen durcheinander, aber mit vereinten Kräften und vielen Helferinnen und Helfern gelang es der Schulfamilie, diesem besonderen Tag eine würdige Feier zukommen zu lassen.
„Ich kann das Gestern und das Morgen eh nicht lenken, also denk ich in Momenten. Die guten Zeiten, die sind jetzt!“ Mit diesen Songzeilen stimmten sich die Abiturientinnen und Abiturienten in einer von den Religionslehrkräften Lone Wulff und Corinna Walz gestalteten, besinnlichen Andacht in der Christkönigskirche auf ihre festliche Verleihung der Abiturzeugnisse ein.
Abitur unter Ausnahmebedingungen
Weiter ging es dann im Bürgerzentrum. Dort dankte Schulleiterin Petra Hein zunächst allen, die dazu beigetragen hatten, dass überhaupt eine festliche Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten stattfinden konnte, in erster Linie der Marktgemeinde Elsenfeld, dem Elternbeirat sowie dem Freundeskreis des JEG, ohne dessen großzügige Spende die Veranstaltung nicht hätte stattfinden können.
Der Abiturjahrgang habe sich mit „nie gekannten Herausforderungen“ konfrontiert gesehen, hob Berthold Oberle, Elsenfelds 2. Bürgermeister, in seinem Grußwort hervor, womit er einen thematischen Schwerpunkt auch der noch folgenden Reden setzte, nämlich die vielen Beeinträchtigungen, denen sich die Jugendlichen durch die Pandemie ausgesetzt sahen. Wer so etwas gemeistert habe, den könne in Zukunft nichts aufhalten, so Oberle. Auch an mahnenden Worten in Richtung Politik ließ er es nicht fehlen, denn sie habe die Nöte der jungen Menschen zu lange ignoriert.
Joachim Oberle als Vorsitzender des Freundeskreises kam ebenfalls auf die außerordentlichen Umstände des diesjährigen Abiturs zu sprechen und dankte der Schulleitung und dem Lehrerkollegium des JEG für deren Engagement. Gerade Homeschooling habe außerdem gezeigt, dass Unterricht ohne analoge Kontakte auf Dauer nicht machbar sei.
Engagement ist angesagt – vor allem nach dem Abitur
„Mischt euch ein! Traut euch!“ Diesen Appell richtete Marion Lebold, Vorsitzende des Elternbeirats, an die Abiturientinnen und Abiturienten, um sie daran zu gemahnen, dass eine lebendige Gesellschaft vom Mitmachen lebe. Gerade angesichts der rasanten globalen Veränderungen dürften Jugendliche den Glauben an sich selbst nicht verlieren.
Mit Humor und ironischem Augenzwinkern gingen die beiden Schülerinnen Emely Grotz und Paulina Schnellbacher als „Freunde der Sonne“ ihre Abiturrede an und boten ein kurzweiliges Impromptu, das hauptsächlich dem Dank an die Eltern der Abiturklasse gewidmet war.
Anhand lustiger Zeichnungen des Karikaturisten Sempé illustrierte Oberstufenkoordinatorin Susanne Schneider anschließend den langen und coronabedingt fast labyrinthischen Weg bis zum Abitur, eben ein „Drama in 12/13 Akten“; die Schülerinnen und Schüler hätten am JEG viel gelernt, nun gelte es, ihre erworbenen Fähigkeiten auch umzusetzen, denn „ihr werdet gebraucht“.
Knautschball als Demonstrationsobjekt
Landrat Jens Marco Scherf brachte in seinem Grußwort den Tenor der bisherigen Festreden gekonnt auf den Punkt, indem er nochmals die Verantwortung der Politik hervorhob und sich in deren Namen und stellvertretend für die „Erwachsenenwelt“ bei den Kindern und Jugendlichen für ihre Rücksichtnahme während der Pandemie bedankte und die Aufforderung zum gesellschaftlichen und politischen Engagement an den Abiturjahrgang unterstrich.
Mit einem Knautschball überraschte Petra Hein. Als Demonstrationsobjekt diente er ihr zur Veranschaulichung dessen, worauf es in diesen Zeiten vor allem ankomme: Resilienz oder psychische Widerstandskraft. „Die Generation Corona wird widerstandsfähig, sie bringt Eigenschaften und Fähigkeiten mit, die künftig am Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle spielen werden“, so ihre Botschaft an die Abiturientinnen und Abiturienten. Ihre guten Wünsche für deren Weg in eine selbstbestimmte Zukunft rundete die Schulleiterin mit einem Zitat von Else Lasker-Schüler ab: „Alles verhaltene Gezwitscher/ Will wieder jubeln/ Und ich möchte auffliegen/ Mit den Zugvögeln fort.“

 

Ende gut, alles gut: 89 Abiturientinnen und Abiturienten erhalten am JEG ihr Reifezeugnis 

89 Schülerinnen und Schüler verlassen 2021 das Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld mit ihrem Abiturzeugnis in der Hand: Wenn die Redewendung „Ende gut, alles gut“ jemals ihre Berechtigung hat, dann hier, denn dieser Jahrgang wurde von der Covid-19-Pandemie voll erwischt und hat über Homeschooling, Wechselunterricht und ständigen Terminänderungen so ziemlich alles mitgemacht. Hut ab vor solchem Durchhaltewillen!
23 Abiturientinnen und Abiturienten bewiesen besonderen Fleiß und Durchhaltevermögen, da sie erst in der 10. Jahrgangsstufe von der Realschule, zwei sogar aus dem M-Zweig der Mittelschule, in die Einführungsklasse des JEG aufgenommen wurden; also nur drei Jahre Zeit, um auf Abiturniveau zu kommen. Ein gelungenes Beispiel für Integration und die Durchlässigkeit noch oben in unserem Schulsystem!
Mit einem Notendurchschnitt von 2,18 kann der Abiturjahrgang zu Recht stolz auf sich sein: Insgesamt 34 Abiturientinnen und Abiturienten warten mit einer Eins vor dem Komma auf, 20 davon haben sogar einen Schnitt von 1,5 oder besser. Die Traumnote 1,0 und damit das beste Abiturergebnis am JEG erzielte Lisa Haas, wodurch sie sich für die Auswahl zur bayerischen Eliteförderung qualifiziert hat. Ebenfalls herausragende Abiturnoten können Ann-Sophie Stripp (1,1), Marit Hanas, Lara Münzenberger, Laura Pertz, Jakob Wagner, Carolin Weiskopf und Lara Wenzel (jeweils 1,2) vorweisen.

Im Folgenden die Namen aller Abiturientinnen und Abiturienten des Jahres 2021 des JEG:
Dammbach: Sebastian Kreß; Elsenfeld: Joleen Börner, Lisa Haas, Carla Henrich, Antonia Klein, Lara Münzenberger, Laura Pertz, Falco Schreiter, Can Uslu, Marvin Weis, Carolin Weiskopf; Erlenbach: Jasmin Dötsch, Hans Harder, Melanie Ngongo, Julius Zirker; Eschau: Alexander Herber, Paula Roth, Joscha Weis; Großostheim: Lilly Fuchs, Lilly Sternheimer, Laura Strano; Großwallstadt: Maximilian Berg, Theresa Dirks, Mirjana Geis, Emely Grotz, Sebastian Lehnert, Fabian Schadt, Sarah-Michelle Scherer; Hausen: Sophia Franz, Jannik Nebel, Lars Zimmermann; Heimbuchenthal: Mark Koval; Kleinwallstadt: Jana Amberg, Dominik Blaschke, Theresa Hegenbarth, Timo Horlebein, Jonathan Klein, Henryk Kolb, Marie Rothenbücher, Jennifer Schopper, Dara Stahl, Amelie Trenner; Klingenberg: Matthias Schneider, Hannah Sittinger; Leidersbach: Paulina Appel, Maurice Born, Elisa Hefter, Anna Klebing, Nicolai Stegmann, Alena Wendland; Lützelbach: Daniel Blatz, Isabel Blatz, Tamara Jakob, Paulina Schnellbacher; Mainaschaff: Julian Mauer; Miltenberg: Mert Kizildemir, Samantha Scharfetter, Vivien Zimmermann; Mömlingen: Jago Vogel, Jakob Wagner, Jonah Weigand; Mönchberg: Linus Recker, Celine Stapf; Niedernberg: Mona Bieber, Marit Hanas, Jasmin Kurica, Katharina Reinhart, Marie Stasik, Ann-Sophie Stripp, Lara Wenzel; Obernburg: Roxanne Friedle, Emma Geutner, Marie-Kristin Geutner, Gül Güzel, Jannik Jakob, Dovlat Mirzoev, Alina Sagunc, Chiara Schadler, Enya Scherübl, Mathilda Stich; Röllbach: Lukas Balko, Marc Hachadorian, Vincent Jakob, Lukas Ulrich; Sulzbach: Miriam Levatino, Felix Reis; Wörth a. M.: Hannah Dotzel, Christoph Geske, Gina Mühlfeld

 
Thum