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Netzpiloten

Das Projekt „Netzpiloten“

 

Netzpiloten – Was ist das?

In den letzten Jahren ist das Thema „Medienabhängigkeit“ bzw. „Mediensucht“ zunehmend in den öffentlichen Fokus gerückt und die Nachfrage nach entsprechenden Präventionsangeboten gestiegen. Mit den Netzpiloten, einem Programm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der „update“-Fachstelle für Suchtprävention der Caritas und Diakonie Bonn, ging ein bundesweites Projekt an den Start, das sich den digitalen Herausforderungen mit einem modernen, jugendgerechten Konzept stellt: Jugendliche lernen von Jugendlichen.
Das Projekt möchte Schülerinnen und Schüler für den Umgang mit Medien sensibilisieren, möglichst ohne den „mahnenden Finger“ der Erwachsenen zu erheben.
 

Wie werden Schülerinnen und Schüler zu Netzpiloten?

Netzpiloten sind Schülerinnen und Schüler, die nach einer ca. 20-stündigen Fortbildung zu „Netzexperten“ werden. Die Schulung der Netzpiloten kann entweder durch die Fachstelle für Suchtprävention des zuständigen Landratsamts im Rahmen einer mehrtätigen Ausbildung erfolgen oder durch eine fortgebildete Lehrkraft (am JEG aktuell Joachim Schweizer), welche ebenso im Rahmen eines mehrtägigen Unterrichts oder auch im Rahmen eines regelmäßig stattfindenden Wahlkurses die Schülerinnen und Schüler zu Netzpiloten ausbilden darf. 
 

Was machen Netzpiloten konkret?

Die „Schüler-Netzexperten“ sollen im Anschluss an ihre „Ausbildung“ den Schulalltag bereichern, indem sie als Ansprechpartner insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler, gegebenenfalls aber auch für Eltern, zum Thema „Maßvoller Computer- und Internetgebrauch“ zur Verfügung stehen. 
Ein ca. 90-minütiger Workshop für die 5. bzw. 6. Jahrgangsstufe stellt (aktuell) das „Herzstück“ der Arbeit der „Netzexperten“ dar, in welchem die älteren Netzpiloten ihren jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern das Thema näherbringen und Impulse zum sorgsam(er)en Gebrauch von Computerspielen und Internet bzw. Tipps zum Thema „Social Media“ geben.