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Sommer, Sonne, Corona?

Urlaub in den Sommerferien 2020: Lehrer und Schüler des JEG berichten über ihre Erfahrungen


Endloser Sandstrand, sanftes Meeresrauschen und heißes Wetter – Endlich Sommerferien! Sechs Wochen einfach mal abschalten und entspannen, fern von Schule und Alltagsstress. Aber wie war es wirklich, in Zeiten von Corona zu verreisen?  Schüler und Lehrer des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld berichten von ihren Urlaubserfahrungen.
Natürlich fällt auf, dass mehr Schüler und Lehrer des JEG in Deutschland geblieben sind als die Jahre zuvor; viele haben ganz auf die gewohnte Urlaubsreise verzichtet und sind Zuhause geblieben. Beliebte deutsche Reiseziele waren vor allem Nord- und Ostsee, dicht gefolgt von den bayerischen Alpen. Aber auch die fränkische Schweiz oder der Bayerische Wald waren für viele eine Reise wert.
Apropos Reise: Wer diese mit der Deutschen Bahn absolvieren wollte, war mit dieser Wahl nicht immer glücklich. So erinnert sich Marc Dauphin aus der Klasse 8 D an einen wahren Horrortrip, obwohl er eigentlich nur einen Freund in Bremen besuchen wollte. Während der Hinfahrt musste er in einem überfüllten Zug, zusammengepresst „wie Sardinen in der Dose“,  darauf hoffen, dass nichts passiert. Bei der Rückfahrt fiel dann die Klimaanlage aus, was einen Zugtausch und endlos lange Wartezeiten zur Folge hatte. Danach „verließ ich für zwei Tage das Bett nicht“, so Marc Dauphin.
„Meine Familie und ich sind in den Sommerferien nach Graz in Österreich geflogen“, berichtet Rosalie, Schülerin der Klasse 10 B. „Am Flughafen musste man seine Koffer selbst aufgeben und der Check-In erfolgte online; die Maskenpflicht gilt natürlich im gesamten Flughafen und während des Fluges.“ In Graz selbst ähnelten die Vorschriften im Allgemeinen denen in Deutschland, wobei es gelegentlich vorkäme, dass man nicht in allen geschlossenen Gebäuden eine Maske benötigte. „In einer Gaststätte, die wir besucht haben, brauchte man sogar überhaupt keine“, so Rosalie.
Sarah und Laura, beides Schülerinnen der Q 12, entspannten gemeinsam in der fränkischen Schweiz. Die Corona-Einschränkungen wurden ihrer Erfahrung nach meist gut umgesetzt, aber in einem Erlebnisbad bei Nürnberg war es ihnen eindeutig zu voll, obwohl eigentlich nur eine bestimmte Besucherzahl erlaubt war. Im Schwimmbad selbst wurde nie der Mindestabstand gewahrt. “Die Mitarbeiter dort haben auch nicht dazu aufgefordert oder auf Fehlverhalten hingewiesen, was unserer Meinung nach sehr wichtig gewesen wäre,” so die beiden Schülerinnen.
 Bernd Gehring, Lehrer am JEG, schildert seine Erfahrungen: „Ich habe einen Teil meines Urlaubs dieses Jahr in Italien und Österreich verbracht, wo ich viel in der Natur unterwegs war und kaum in Kontakt mit Corona kam. Unter anderem war ich noch in Lettland; hier gab es deutliche Unterschiede in Bezug auf die Regelungen.“ In Lettland bestehe aufgrund der wenigen Corona-Fälle keine Maskenpflicht, lediglich die Abstandsregelung sei wichtig. „Dort wird man im Gegensatz zu hier blöd angeschaut, wenn man eine Maske trägt“, schmunzelt Gehring. „Das war schon etwas ungewohnt.“
Ball/Thum






 
14.09.2020 16:56:02 | Julius-Echter-Gymnasium, JEG Webmaster