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Schullandheimaufenthalt der f├╝nften Klassen

Abenteuer Rothenfels

Eine Tutorin berichtet …

Was für ein ungewöhnliches Bild am Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld: Sämtliche Fünftklässler der Klassen 5B und 5D versammelten sich an einem Morgen Anfang Oktober mit allerhand Gepäck im Eingangsbereich, denn der heißersehnte Tag war endlich gekommen; die alljährliche Fahrt nach Rothenfels stand kurz bevor.

Nach einer guten Stunde erreichten wir unser Ziel. Während wir unser Gepäck in die Burg brachten, machten sich die Klassen 5A und 5C, die bereits von Montag bis Mittwoch spannende und erlebnisreiche Tage verbracht hatten, wieder auf den Heimweg. Viel Zeit zum Bestaunen blieb uns vorerst allerdings nicht, denn es gab - sehr zur Freude der knurrenden Fünftklässlermägen - Mittagessen. Gestärkt und motiviert machten sich die Kinder danach an die Burgrallye, um im Anschluss bunte Teelichtgläser für die Nachtwanderung zu basteln. Bei Einbruch der Dunkelheit liefen wir dann mit Kerzen und Fackeln los. Nachdem einige Tutoren auf mysteriöse Weise entführt worden waren, mussten die Fünftklässler Aufgaben zu deren Rettung lösen, da der Entführer ein verfluchter Ritter war. Glücklicherweise schafften sie es jedoch, den Fluch aufzuheben und die Tutoren aus dessen Fängen zu retten. Erschöpft aber froh fielen Fünftklässler und Tutoren nach diesem aufregenden ersten Tag ins Bett.

Am nächsten Tag konnten sich die Kinder mit dem Bemalen von T-Shirts oder Basteln von Ketten die Langeweile vertreiben und einander besser kennenlernen. Mit Musik wurde dabei die perfekte Atmosphäre geschaffen. Später fingen die Vorbereitungen für den „Bunten Abend“  unter dem Motto „Dschungelcamp“ an. Bald hatten wir alle Hände voll damit zu tun, kostümierte Fünftklässler als Leopard, Tiger oder Affe zu schminken. So wurde der Abend zu einer wahren Gaudi: Neben unterschiedlichen „Dschungel-Kandidaten“, die gegeneinander antraten, rundeten vielerlei kreative Sketche, Tänze sowie Challenges der Fünftklässler den Abend gelungen ab.

Am nächsten Morgen wachten wir mit gemischten Gefühlen auf. Zwar freuten wir uns, wieder nach Hause zu kommen, doch hatten wir in Rothenfels tolle, erlebnisreiche Tage verbracht und wären deshalb gerne länger geblieben. Aber bekanntlich soll man ja dann aufhören, wenn es am schönsten ist. Während der Rückfahrt konnten wir das Erlebte noch einmal Revue passieren lassen und blickten stolz auf unsere Fahrt zurück, die bestimmt nicht nur mir als Tutorin, sondern allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben werden.

Sabrina Ball


 
24.10.2019 20:20:11 | Julius-Echter-Gymnasium, JEG Webmaster