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Frankreich erleben

Die Ferien

Am 16. August 2014 kam ich bei meiner Gastfamilie, Familie Frère, in Châteaubourg an. Châteaubourg ist eine Kleinstadt, einen Kilometer von Rennes entfernt und liegt in der Bretagne.
Die Familie Frère, das sind Vater Davide, Mutter Virginie und die Söhne Jules (mein Austauschpartner), Martin und Louis.
Da in Frankreich noch ca. zwei Wochen Ferien waren, fuhren die Frères mit mir in den Süden der Bretagne, nach Quiberon. Ich hatte Gelegenheit, die bretonische Landschaft im Südwesten zu bewundern und im Atlantik zu baden. Nach einem kurzen Aufenthalt in Châteaubourg, verbrachten wir noch einige Tage in der Normandie.
Anfangs war es etwas schwierig für mich, an den Gesprächen der Familie teilzunehmen, doch das verbesserte sich nach und nach. In den Ferien habe ich auch die ersten Fortschritte gemacht, da es viel Zeit zum Reden gab.
 

Die Schule

Anfänglich war es sehr anstrengend, nur französisch zu hören, auf Fragen zu antworten und dem Unterricht zu folgen.
Der Unterricht beginnt in Frankreich um 8:30 Uhr, Pause ist immer nach zwei Schulstunden (die bestehen aber wirklich aus 55 Minuten Unterricht). Mittagessen gibt es um 12:30 Uhr in der Kantine. Am Nachmittag ist dann Unterricht bis 16:55 Uhr. Man ist dann natürlich sehr müde, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran.
Im Unterricht gaben sich die Lehrer viel Mühe mit mir, und erklärten mir Aufgaben, die ich nicht verstanden habe individuell, erwarteten aber auch die Bearbeitung dieser und das Schreiben von Klassenarbeiten, die auch benotet wurden, aber nicht für die deutsche Schule zählten.
Insgesamt ist der Unterricht in Frankreich ruhiger und um einiges strenger als in Deutschland, besonders bei Verspätungen und Fehlverhalten, was sofort in ein Heft geschrieben wird und den Eltern zur Unterschrift vorgelegt werden muss.
Ich wurde komplett in die Klasse integriert, d. h. die Lehrer behandelten mich wie die französischen Schüler.
Den Unterricht habe ich erstaunlich gut verstanden, woran man auch die enormen Fortschritte in der französischen Sprache erkennen kann. Diese konnte ich dann auch in Gesprächen mit anderen französischen Schülern, welche sich nach und nach ergaben, zeigen. Wobei ich hier anfügen möchte, dass die Schüler sehr freundlich und bereit waren, meinen Erzählungen, unter anderem von Deutschland, zu lauschen. Im Gegenzug sprachen sie langsam und deutlich, dass ich auch das von ihnen Gesagte verstehe.
 

Die Familie   

Das ist natürlich ein sehr individuelles Thema! Für meine Austauschfamilie kann ich jedoch nur sagen: besser geht’s nicht!
Sie haben viel mit mir gesprochen, wodurch ich gute Fortschritte in Französisch gemacht habe, haben mir viel in der Bretagne gezeigt und haben mir bei unter anderem Sprachproblemen immer geholfen und, und, und...
 

Das Fazit

Der Sauzay-Austausch ist absolut empfehlenswert: man lernt ein schönes Land kennen, seine Bewohner und seine Kultur und macht dabei große sprachliche Fortschritte.

 
 
06.10.2014 16:06:15 | Julius-Echter-Gymnasium, JEG Webmaster