Login

 

Indienaustausch 2018

Vom 25.10. bis zum 7.11. fand der traditionelle Schüleraustausch des Julius-Echter-Gymnasiums Elsenfeld mit der DPS East Bangalore statt. Er bot den 12 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie den verantwortlichen Lehrkräften, Judith Mündel-Hechtfischer und Susanne Schneider, die Möglichkeit einmaliger kultureller Erfahrungen. Lara Maurer, Schülerin der Klasse 9+D, hat ihre indischen Eindrücke in einem Tagebuch festgehalten. Im Folgenden schildert Lara anschaulich, was sie in diesem exotischen Land besonders fasziniert hat:
„Der diesjährige Austausch stand unter dem Thema Wohnwelten; bereits während des ersten gemeinsamen Wochenendes in unseren Gastfamilien konnten wir viele Unterschiede zu Deutschland erkennen. Egal ob wir die Stadt Bangalore und ihre Shoppingcenter oder den Palast, die Tempel und den Zoo in Mysore besuchten, wir waren immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich Menschen leben. In Indien vegetieren die Armen unmittelbar neben den Vierteln der Reichen in deren Dreck. Außerdem war der Straßenverkehr für uns ein Abenteuer, denn jeder fährt, wie er will.
Anders als bei unserem kleinen JEG ist das Schulgebäude der DPS riesig: Über 8000 Schüler finden hier Platz. Von dort starteten oft auch unsere zahlreichen Ausflüge, etwa zum botanischen Garten. Andere Programmpunkte in Indien waren der Besuch eines technischen Museums, Deutschunterricht (mit uns als Lehrern!), eine Feier an Halloween und ausgedehnte Einkaufsbummel.
Ein Wochenende verbrachten wir im sehr schwülen Pondychery, einer Stadt im Süden direkt am Indischen Ozean. Wir sahen uns verschiedene Aschrams, Tempel und sogar eine Textilfabrik an. Der Ort, der uns am meisten begeisterte, war, wie könnte es anders sein, der traumhaft weiße Sandstrand. Einen Höhepunkt des Austauschs stellte der deutsch-indische Kulturabend dar, bei dem heiter-anmutige Tänze aufgeführt, aber auch viele ernste Reden gehalten wurden.
Und dann nahte Divali, das größte und wichtigste Fest Indiens, welches wir in unseren Gastfamilien mitfeiern durften. Das gigantische Feuerwerk und die aufgetischten Speisen machten es uns nicht leichter, uns von unseren Gastfamilien zu verabschieden, denn mit Divali ging auch unser zweiwöchiger Austausch zu Ende, ein einmaliges Erlebnis, das ich nie wieder vergessen werde. Die indischen Gastfamilien hatten mich wie ihr eigenes Kind aufgenommen und behütet.
Ich bin froh, diese Menschen kennengelernt zu haben und in diesem Land gewesen zu sein.
Die hupenden Autos, das viele süße und fettige Essen, die chaotischen Straßen und das Gewirr unverständlicher Sprachen bleiben mir immer in Erinnerung.“

Für Impressionen des Indienaustauschs besuchen Sie gerne unsere Bildergalerie

 
L. Maurer/Thum

 
16.12.2018 21:38:58 | Julius-Echter-Gymnasium, JEG Webmaster