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Bayern feiern - auch am JEG

Dieses Jahr kann man sich vor historischen Gedenktagen gar nicht mehr retten: 400 Jahre Beginn des 30jährigen Krieges, 200 Jahre bayerische Verfassung, 100 Jahre Freistaat, ebenfalls 100 Jahre Ende des Ersten Weltkriegs und damit einhergehend 100 Jahre Novemberrevolution.
Da weiß man gar nicht, wo man mit dem Feiern anfangen soll. Als echte bayerische Lehrkräfte haben sich Susanne Pfefferer und Kilian Kneisel dazu entschlossen, Bayern thematisch in den Vordergrund zu rücken und an das Epochenjahr 1818 bzw. 1918 im Rahmen eines Projekts im Fach Sozialpraktische Grundbildung mit den Klassen 9 + AD und 9+ AB zu erinnern.
Daraus hervorgegangen ist eine informative, bunt beschriftete Stellwand, die auf der linken Seite die Verfassung von 1818 in den Blick nimmt. Obwohl als Oktroy vom König gewährt, dessen Person gemäß des monarchischen Prinzips als „heilig und unverletzlich“ gilt (Bayr. Verf v. 1818 Titel II, § 1), enthält sie bereits Grundrechte und ist damit ihrer Zeit voraus.
Genau 100 Jahre später wird der letzte König, Ludwig III. aus dem Geschlecht der Wittelsbacher, vom Thron gestoßen, und zwar als erster der Monarchen des Deutschen Kaiserreichs. Sein Nachfolger an der Spitze Bayerns, Ministerpräsident Kurt Eisner, gilt vielen konservativen und nationalistischen Kreisen allerdings als zu revolutionär, weshalb er von einem rechtsgerichteten Studenten erschossen wird. Die spannenden Hintergrundinfos dazu finden sich auf der rechten Seite der Stellwand.
Ein Anfang ist also gemacht, viele weitere Projekte und Unterrichtsvorhaben rund um das JEG-Jahresthema, das Epochenjahr 1918, werden folgen.


 
Kneisel

 
16.12.2018 21:36:38 | Julius-Echter-Gymnasium, JEG Webmaster