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Betriebserkundung in der Sparkasse

„Nach Golde drängt,/ Am Golde hängt/ Doch alles.“ Das wusste schon Johann Wolfgang von Goethe, und auch Ute Vogel, Lehrerin für Wirtschaft und Recht am Julius-Echter-Gymnasium, scheint dieser Maxime nicht ganz ablehnend gegenüber zu stehen, weswegen sie sich für eine Betriebserkundung der Sparkasse Miltenberg-Obernburg entschied, um dem lieben Gold sozusagen an seiner Quelle einen Besuch abzustatten. Organisiert hatte Ute Vogel diese Aktion für die Klasse 9+B des Julius-Echter-Gymnasiums.
Ziel dieser Exkursion war es aber nicht, in möglichst engen Kontakt zu viel Geld zu geraten; vielmehr erlebten die Schülerinnen und Schüler lebensnahen und praxisbezogenen Unterricht im Rahmen der vom Lehrplan vorgeschriebenen Beschäftigung mit den Themen Ausbildung und Berufswahl. In den Räumen der Sparkasse lernten sie nicht nur den Ausbildungsleiter Thomas Amrhein, sondern auch das Innenleben eines Geldinstituts aus nächster Nähe kennen.
Wem gehört eigentlich die Sparkasse Miltenberg-Obernburg? Wie sieht der Arbeitsalltag eines „Bankers“ aus? Was steckt hinter dem „magischen Dreieck“ der Geldanlage? Diese und noch mehr Fragen beantworteten Herr Amrhein und seine Mitarbeiterin, die Auszubildende Hannah Sommer, vorab in einem Vortrag, bevor die Jugendlichen im Anschluss daran die Geschäftsstelle erkundeten. Dabei erhielten die Schüler Einblick in die Arbeits- und Geschäftsbereiche der Sparkasse. Selbst Hand anlegen durften sie dann, als es darum ging, am Automaten Geld abzuheben, die Scheine in Münzen zu wechseln und diese wieder einzuzahlen. Ob sich die Schülerinnen und Schüler dabei bewusst waren, dass es mit dem Bargeld möglicherweise bald sein Bewenden haben könnte? Denn da bargeldloses Bezahlen unaufhaltsam auf dem Vormarsch ist, existieren bereits seit längerem Überlegungen von Seiten der Banken, aber auch des Staates, auf das gute alte analoge Geld gänzlich zu verzichten und stattdessen nur noch auf die virtuelle Währung zu setzen.
Zum Abschluss des informativen und lehrreichen Vormittags ermutigte Herr Amrhein seine jungen Besucher, sich selbst im Rahmen eines Praktikums ein realistisches Bild von der Arbeitswelt zu verschaffen. Ein Angebot, dass so manch einer sicher bald annehmen wird.

Thum
 

 
29.10.2018 10:34:02 | Julius-Echter-Gymnasium, JEG Webmaster