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Enrichmentkurs „Bionik“

Seit dem Schuljahr 2012/13 bietet das Julius-Echter-Gymnasium einen Enrichmentkurs „Bionik- Lernen von der Natur“ an, bei dem sich besonders leistungsstarke Schüler/innen aus den Gymnasien des bayerischen Untermains an sieben Freitagen und Samstagen intensiv mit der Bionik beschäftigen. Sie betrachten verschiedene Phänomene aus der Natur und erfahren dabei, wie es möglich ist, diese in die Technik zu übertragen. Inhaltspunkte sind unter anderem selbstreinigende Oberflächen, was man von einem Hai oder einem Sandfisch lernen kann und wie man Bauteile nach dem Vorbild einer Astgabel konstruiert, dass sie stabiler werden. Dabei geht es nicht nur darum, die Theorie zu verstehen, sondern es stehen immer wieder Schülerexperimente, also das praktische Arbeiten, im Mittelpunkt. So hat jeder Kursteilnehmer das Vergnügen zum Beispiel eine Rakete, einen Finray-Greifer oder eine Biosolarzelle zu bauen. Auch bei einem Museumsbesuch in Mannheim steht neben der Besichtigung der Bionik-Dauerausstellung das praktische Arbeiten im Mittelpunkt. Die Kursteilnehmer können in einem Workshop „Der Traum vom Fliegen“ interessante Experimente durchführen. Zum Abschluss des Enrichmentkurses gestalten die Kursteilnehmer/innen eine Ausstellung für ihre Familien und Freunde und präsentierten perfekt, und mit voller Begeisterung, die interessanten Phänomene der Bionik.   
Ein großes Dankeschön möchte ich dem Lions-Club Main-Spessart-Obernburg aussprechen, der jeden der drei bisherigen Kurse mit 1000 Euro unterstützt hat. Die Firma Cordenka und der Elternbeirat haben jeweils 500 Euro gespendet. Das Geld wird für diverse Verbrauchsmaterialien sowie für neue Versuchs- bzw. Anschauungsmaterialien verwendet. Der Rotary-Club Obenburg hat für den diesjährigen Kurs Balsaholz-Flugzeuge zum Zusammenbauen gesponsert.
Vielen Dank an alle Unterstützer, ohne die ein Kurs in solchem Umfang nicht möglich wäre.
 
Text und Bilder: Jörg Giegerich
 
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